


Politik, Behörden
Herne, 17.08. 2009 08:32
Steinmeier auf Prosper-Haniel
Steinmeier auf Prosper-Haniel
„Es ist klug und richtig und deshalb trete ich dafür ein, dass wir die Steinkohleförderung über 2018 fortsetzen“, sagte Bundesaußenminister und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier anlässlich einer Grubenfahrt auf dem Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop.
Zurzeit habe die deutsche Steinkohle nach dem Steinkohlefinanzierungsgesetz eine Perspektive bis 2018, bis zum Jahr 2012 werde es eine Entscheidung darüber geben, „wie es nach 2018 weiter geht“. Es gebe sozial- und arbeitsmarktpolitische Gründe, den Steinkohlenbergbau fortzusetzen. Auf Grund seiner Erfahrung als Außenminister sehe er aber auch die weltweite Diskussion um die Verknappung der Rohstoffe. Angesichts der zunehmenden Konkurrenz dynamischer Volkswirtschaften um die Rohstoffe “kann ich uns nur dazu raten, unsere Rohstoffe Steinkohle und Braunkohle nicht Preis zu geben“, sagte der SPD-Kanzlerkandidat.
Die Grubenfahrt sei für ihn ein „beeindruckendes Erlebnis“ gewesen. Steinmeier hatte sich den Steinkohlenabbau in der Bauhöhe 251 in Flöz H angesehen und zeigte sich von der hochmodernen Technik unter Tage ebenso beeindruckt wie von den „gut ausgebildeten jungen Menschen, die hier anpacken.“ Der Bergbau biete ein Ausbildungsspektrum, das „dringend gebraucht“ werde.
Bei seinem Besuch unter Tage wurde Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (3. von links) u.a. von RAG-Vorstandsmitglied Peter Schrimpf (links) und Ludwig Ladzinski (2. von rechts), Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Betriebsräte im RAG-Konzern (ABK), begleitet.
Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Betriebsräte im RAG-Konzern Ludwig Ladzinski überreichte dem SPD-Politiker nach der Grubenfahrt ein neben dem SPD-Würfel angebrachtes Stück Kohle. Es sei „härter als der Stresswürfel der SPD.“ Außerdem schenkte er Steinmeier eine Grubenlampe „als Gruß der Bergleute“.
Neben Ladzinski hatten Steinmeier unter anderem RAG-Arbeitsdirektor Peter Schrimpf, Bergwerksdirektor Dr. Heinz-Werner Voß, Personal-und Sozialdirektor Jörg Buhren-Ortmann und Kurt Hay, Leiter des IGBCE Landesbezirks Westfalen, unter Tage begleitet.
Der Bundesaußenminister bedankte sich dafür, dass „Ostwestfalen im Ruhrgebiet so willkommen sind“ und versprach: „Ich komme wieder.“ An die Bergleute gewandt sagte er: „Ihr wisst, ich stehe an Eurer Seite.“
Bildunterschrift:Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier
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