


Sport
Gelsenkirchen, 11.08. 2009 10:34
Rudi Assauer: Kommt man jetzt schon ins Gefängnis, wenn man über Fußball spricht?
Rudi Assauer: Kommt man jetzt schon ins Gefängnis, wenn man über Fußball spricht?
Dass die Bezirksregierung Düsseldorf Rudi Assauer am 06.08.2009 wegen
vermeintlich unerlaubter Werbung für den britischen Sportwettenanbieter Betfair eine
Ordnungsverfügung und ein Zwangsgeld von 100.000 € angedroht hat, kann der
ehemalige Fußball-Manager nicht nachvollziehen und gibt sich gelassen.
„Es ist mir völlig unverständlich, dass man nicht einmal mehr über Fußball sprechen darf,
ohne Ärger mit den Behörden zu bekommen.
Kommt man jetzt schon ins Gefängnis, wenn
man über Fußball spricht und ganz normal seine Meinung äußert? Ich lasse mir doch keinen
Maulkorb anlegen, weil ich die Bundesliga kommentiere. In meinem Videoblog werde ich
auch in Zukunft sagen, was Sache ist!“
Am Donnerstag, 6. August, hatte der neue Video-Blog von Assauer auf der Internetseite
„Rudis Zuendstoff“ Premiere. Dort kommentiert Assauer wöchentlich die neue Bundesliga-
Saison. Die Bezirksregierung führt an, dass der Ex-Schalker aufgrund des umstrittenen
Glücksspielstaatsvertrages nicht für die britische Sportwettenbörse werben dürfe.
Dazu Assauer: „Sportwetten bieten eine tolle Möglichkeit für Fußballbegeisterte auf der
ganzen Welt, Ihre Leidenschaft für den Sport zu teilen. Außerdem beteiligen sich die
Wettbörsen finanziell an der Vereins- und Nachwuchsförderung. Daher werde ich mich auch
in Zukunft für Sportwetten einsetzen.“
Kontaktinformationen:
Sabine Söldner
Telefon 02 09 / 94 76 37-0
Telefax 02 09 / 94 78 28-49
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