


Wirtschaft, Handel
München, 11.11. 2009 09:15
Schaltbau-Konzern im dritten Quartal 2009 im Plan
Schaltbau-Konzern im dritten Quartal 2009 im Plan
Die Unternehmen der Schaltbau-Gruppe haben sich im dritten Quartal 2009 weiterhin entsprechend den Planungen entwickelt. Den teilweise massiven Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Geschäftsverlauf einzelner Bereiche wurde frühzeitig mit Kosten-senkungsmaßnahmen begegnet. Die kurzfristigen Aussichten des Konzerns haben sich im Berichtszeitraum nur unwesentlich verändert, so dass der Vorstand an seiner Ergebnisprognose von 6,20 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2009 bei einem Jahresumsatz von nunmehr rund 270 Mio. EUR festhält.
Vor dem Hintergrund der negativen konjunkturellen Einflussfaktoren hat sich die Auftragslage im Berichtsquartal insbesondere in den industrienahen Bereichen des Schaltbau-Konzerns deutlich abgeschwächt. Der Auftragseingang reduzierte sich gegenüber dem sehr hohen Niveau des dritten Quartals 2008 von 72,4 Mio. EUR um 26,8 Prozent auf 53,0 Mio. EUR. Basierend auf einem guten Auftragsbestand sank der Quartalsumsatz dagegen nur um 12,4 Prozent von 71,2 Mio. EUR auf 62,4 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag bei 3,4 Mio. EUR (Vorjahr: 5,2 Mio. EUR). Infolge des Rückgangs des Quartalsergebnisses von 3,4 Mio. EUR auf 1,7 Mio. EUR reduzierte sich der Gewinn je Aktie (unverwässert) von 1,69 Euro auf 0,71 Euro im dritten Quartal. Alle Segmente leisteten positive Ergebnisbeiträge.
Insgesamt erzielte der Schaltbau-Konzern in den ersten neun Monaten 2009 einen Auftragseingang von 193,4 Mio. EUR (Vorjahr: 224,0 Mio. EUR). Der Auftragsbestand belief sich am 30. September 2009 auf 170,1 Mio. EUR gegenüber 193,7 Mio. EUR zum gleichen Stichtag des Vorjahres. Der Umsatz betrug 205,0 Mio. EUR (Vorjahr: 211,3 Mio. EUR).
Dem in Teilbereichen verstärkten Druck auf die Umsätze wurde insbesondere ab August mit zusätzlichen Maßnahmen zur Kostensenkung konsequent entgegen gewirkt. Dadurch ist es gelungen, einen Teil der Ergebniseinbußen im industriellen Geschäft auszugleichen. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) lag zum 30. September bei 14,8 Mio. EUR nach 18,1 Mio. EUR in 2008. Das Konzernergebnis gab von 12,5 Mio. EUR auf 9,7 Mio. EUR nach. Der auf die Aktionäre der Gesellschaft entfallende Anteil am Konzernergebnis erreichte 8,3 Mio. EUR (Vorjahr: 11,6 Mio. EUR) und der Gewinn pro Aktie (unverwässert) 4,47 Euro (Vorjahr: 6,20 Euro).
Die Schaltbau-Gruppe gehört mit einem Jahresumsatz von rund 270 Mio. EUR und 1.600 Mitarbeitern zu den führenden Anbietern von Komponenten und Geräten für die Verkehrstechnik. Das Unternehmen liefert komplette Bahnübergänge und Türsysteme für Busse und Bahnen, Industriebremsen für Containerkräne, sowie Energieversorgungsanlagen und Hoch- und Niederspannungskomponenten für Schienenfahrzeuge. Innovative und zukunftsorientierte Produkte machen Schaltbau zu einem maßgeblichen Partner in der Verkehrstechnik und Industrie.
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Schaltbau
Hollerithstraße 5
D-81829 München
Wolfdieter Bloch
Öffentlichkeitsarbeit
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