


Wirtschaft, Handel
Heidenheim, 02.12. 2009 09:26
Kerngeschäft und Akquisitionen tragen zum Erfolg bei
Kerngeschäft und Akquisitionen tragen zum Erfolg bei
HARTMANN GRUPPE wächst weiterhin profitabel: In den ersten neun Monaten des Jahres 2009 setzte die HARTMANN GRUPPE ihr dynamisches Wachstum mit einer Steigerung der Umsatzerlöse um 12,5 % auf 1.152 Mio. EUR gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum fort. Das operative Konzernergebnis verbesserte sich überproportional um 35,3 % auf 46,5 Mio. EUR. Damit konnte das Heidenheimer Unternehmen erneut der verhaltenen Weltkonjunktur und den zunehmenden Sparbemühungen in den staatlichen Gesundheitssystemen erfolgreich begegnen. In den drei medizinischen Kernsegmenten verzeichnete HARTMANN ein Umsatzwachstum von 15,2 %.
Kräftiges Wachstum im medizinischen Kerngeschäft hält an
Die HARTMANN GRUPPE steigerte in den ersten neun Monaten 2009 ihre Umsatzerlöse um 12,5 % auf 1.152 Mio. EUR und konnte damit den dynamischen Wachstumskurs gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum fortsetzen. Die Akquisitionen von BODE Chemie/Deutschland und Whitestone/USA haben mit 9,0 Prozentpunkten zur Umsatzentwicklung beigetragen. Dem standen negative Währungseffekte in Höhe von 1,4 Prozentpunkten entgegen. Das organische Wachstum lag damit bei 4,9 %.
In den drei medizinischen Kernsegmenten Wund-, Inkontinenz- und Infektionsmanagement verzeichnete HARTMANN ein Umsatzwachstum von 15,2 % und eine Steigerung der Absatzmenge um 13,4 %. „Die Akquisition der BODE Chemie kann nach neun Monaten als großer Erfolg gewertet werden. Das wachsende Hygienebedürfnis lässt die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln stark steigen“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Rinaldo Riguzzi. „Auch Whitestone, Hersteller von absorbierenden Inkontinenzprodukten, wurde inzwischen erfolgreich in unser neu geordnetes US-Geschäft eingegliedert. Wir gehen nun den interessanten Alten- und Pflegeheimmarkt in den USA an, um dort mit europäischem Know-how sukzessive neue Konzepte in der Versorgung älterer Menschen mit Inkontinenzprodukten einzuführen.“
Die kräftigsten Wachstumsimpulse gingen erneut vom Segment Infektionsmanagement aus. Die Umsatzerlöse wuchsen in den ersten neun Monaten des Jahres 2009 um 57,7 % auf 247,0 Mio. EUR. Neben einem soliden organischen Wachstum in Höhe von 15,1 % war die Zunahme getragen von der erfolgreichen Integration der BODE-Gruppe in dieses Geschäftssegment.
Im Segment Wundmanagement konnte der Umsatz um 0,4 % auf 311,3 Mio. EUR gesteigert werden. Ungünstige Wechselkurseffekte in den osteuropäischen Absatzmärkten behinderten weiteres Wachstum.
Im Segment Inkontinenzmanagement hat HARTMANN die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten 2009 um 9,8 % auf 417,9 Mio. EUR gesteigert. Neben einem organischen Wachstum in Höhe von 6,5 % trugen die Umsätze von Whitestone in den USA zu diesem Plus bei.
Per 30. September 2009 stieg der Anteil der medizinischen Kernsegmente am Gesamtumsatz um 2,0 Prozentpunkte auf 84,7 %.
Bei den weiteren Konzernaktivitäten gingen die Umsatzerlöse um 0,7 % auf 176,0 Mio. EUR zurück. Diese Entwicklung resultiert in erster Linie aus dem Verzicht auf margenschwache Umsätze der CMC Consumer Medical Care GmbH.
Profitabilität der Umsätze weiter verbessert
Bedingt durch die dynamische organische und anorganische Umsatzentwicklung der HARTMANN GRUPPE in den ersten neun Monaten 2009 verbesserte sich das operative EBIT um 28,3 % auf 75,4 Mio. EUR.
Das operative Konzernergebnis stieg gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum überproportional um 35,3 % auf 46,5 Mio. EUR.
Per 30. September 2009 waren Konzernergebnis und EBIT im Saldo nur unwesentlich durch Sondereffekte beeinflusst. Dabei wirkten sich Rückstellungen für die Restrukturierung der Fertigungsstandorte für Inkontinenzprodukte und die nach IFRS-Rechnungslegungsstandard erfolgten kaufpreisbedingten Abschreibungen aus der Akquisition von BODE Chemie und Whitestone belastend aus. Buchgewinne aus dem Verkauf von Immobilien am Standort Recklinghausen/Deutschland hatten einen positiven Effekt. Inklusive Sondereffekte wuchs das EBIT um 28,0 % auf 75,2 Mio. EUR und das Konzernergebnis um 34,8 % auf 46,3 Mio. EUR.
Eigenkapitalquote weiter auf hohem Niveau
Die Eigenkapitalquote lag Ende des 3. Quartals 2009 bei 45,7 % gegenüber 43,9 % zum 31. Dezember 2008.
Beschäftigtenzahl leicht zurückgegangen
Am 30. September 2009 waren 9.526 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der HARTMANN GRUPPE beschäftigt. Gegenüber dem Jahresende 2008 entspricht dies einem Rückgang um 56 Personen. Diese Veränderung beruht im Wesentlichen auf der Optimierung der Fertigungsstruktur in Europa. 60,6 % der Beschäftigten waren zum Ende des 3. Quartals 2009 in ausländischen Tochtergesellschaften tätig.
Ausblick
Trotz der eingebrochenen Weltkonjunktur ergibt sich für HARTMANN ein günstiges Umfeld. Die Profitabilität wird sich im laufenden Geschäftsjahr weiter verbessern. Positive Einmaleffekte unterstützen diese Entwicklung zusätzlich: die gegenüber dem Vorjahr niedrigeren Rohstoffpreise sowie Zusatzumsätze infolge der Neuen Grippe. Allerdings ist mit einem Rückgang beider Effekte im Jahr 2010 zu rechnen. Überdies geht das Unternehmen davon aus, dass sich die Finanzierungsrestriktionen in den nationalen Gesundheitssystemen verstärken und einen weiteren Kostendruck auslösen werden. Dennoch ist HARTMANN verhalten optimistisch bezüglich der Geschäftsentwicklung im kommenden Jahr.
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