


Wissenschaft
Mannheim, 19.11. 2009 09:08
Neuheiten aus der ABB-Forschung
Neuheiten aus der ABB-Forschung
Im Forschungszentrum in Ladenburg stellt ABB aktuelle Forschungsschwerpunkte und Projekte vor.
Die Wissenschaftler des Technologiekonzerns präsentieren Innovationen aus den Bereichen Automatisierungstechnik, Robotik und Energietechnik. Im Vordergrund stehen dabei Produkte und Systeme, die unseren Kunden helfen ihre Produktion zu optimieren, Ressourcen effizienter zu nutzen und Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren.
„Die größte Herausforderung der wir uns heutzutage stellen müssen ist der Klimaschutz“, erläutert Peter Smits, Vorstandsvorsitzender der ABB AG und Leiter der Region Zentraleuropa, im Rahmen der Veranstaltung. „Forschung und Entwicklung bei ABB leisten einen wichtigen Beitrag um die Wünsche unserer Kunden nach energieeffizienten Technologien zu erfüllen.“
Die Experten am ABB Forschungszentrum in Ladenburg entwickeln beispielsweise sogenannte autonome Sensoren. Diese Messgeräte für Druck, Temperatur oder den Durchfluss übertragen nicht nur die gemessenen Daten per Funk, auch ihre Energieversorgung erfolgt drahtlos. Da in vielen Anwendungen Batterien als Energiequelle ausscheiden, weil sie regelmäßig gewechselt werden müssen, kommen – je nach Prozess unterschiedliche – „Energy Harvesting-Technologien“ zum Einsatz. Kleine Photovoltaik-Module können im Außenbereich zum Einsatz kommen, aber auch die in Prozessen entstehende Abwärme oder Vibrationen können zur Energieversorgung der autonomen Sensoren verwendet werden.
Ein weiteres Thema sind innovative Konzepte für die Fabrikautomation: Automatisierte Fertigungsanlagen in Fabriken sind heute geprägt durch das Zusammenspiel einer Vielzahl komplexer Komponenten wie Motoren, Schaltelementen Robotern, Steuerungen, Antrieben, etc. Entsprechend sind Planung und Inbetriebnahme solcher Anlagen sehr aufwändig und häufig fehleranfällig. Im Roboterlabor des Forschungszentrums in Ladenburg wird nun gezeigt, wie mit Hilfe effizienter Engineering-Werkzeuge und gut aufeinander abgestimmter Produkte die Planung vereinfacht werden kann und dadurch die Installationskosten gesenkt werden können.
Der ABB-Konzern investierte im Jahr 2008 circa 1,2 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung. Insgesamt beschäftigt ABB weltweit etwa 6.000 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung, unter anderem in den sieben Forschungszentren. In Ladenburg arbeiten derzeit etwa 110 Mitarbeiter aus zehn Ländern, meist in enger Kooperation mit Kollegen aus den operativen Einheiten.
ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2008 einen Umsatz von 3,69 Milliarden Euro und beschäftigte zum 30. Juni 2009 etwa 10.900 Mitarbeiter. ABB ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Handel, ihre Leistung zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Der ABB-Konzern beschäftigt etwa 120.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern.
Bildunterschrift:An der Versuchsanlage am ABB Forschungszentrum in Ladenburg untersuchen die Forscher neue Konzepte in der Fabrikautomatisierung. Die Anlage besteht aus einem Flexpicker, der ABB-Produkte in Kartons verpackt, die anschließend von einer Palletiermaschine gestapelt werden.
Kontaktinformationen:
Alexander Sonneck
ABB AG
Kallstadter Str. 1
D-68309 Mannheim
Tel.: +49 (0) 621 4381 - 4 43
Fax.: +49 (0) 621 4381 - 3 72
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