


Energie, Gas, Öl
Düsseldorf, 09.07. 2009 10:34
E.ON übernimmt Photovoltaik-Projekte in Frankreich
E.ON übernimmt Photovoltaik-Projekte in Frankreich
E.ON übernimmt den Französischen Photovoltaik-Projektentwickler Société Conilhac Energies S.A.S. (Conilhac). Damit setzt E.ON die Entwicklung des eigenen Solargeschäfts in einem der bedeutendsten Solarmärkte Europas schnell und konsequent fort. Erst vor wenigen Wochen hatte E.ON die erste eigene Solarmodulfabrik bei Magdeburg sowie den ersten Solarpark in der Südfranzösischen Stadt Le Lauzet eröffnet. Dort werden modernste Photovoltaikmodule auf einer Fläche von 20 Hektar mit einer Leistung von 1 Megawatt Solarstrom erzeugen; diese Leistung kann auf bis zu 5 Megawatt ausgebaut werden, wenn eine leistungsfähige Netzanbindung hergestellt ist.
Conilhac hat bereits erfolgreich Photovoltaikprojekte in Südfrankreich umgesetzt und verfügt über eine gut gefüllte Pipeline mit Vorhaben unterschiedlicher Reife. Durch die Übernahme des Unternehmens gewinnt E.ON kurzfristig Know-how für die Umsetzung von Solarprojekten im industriellen Maßstab.
Die Photovoltaik ist der am schnellsten wachsende Bereich der Energiewirtschaft. Zwischen 2003 und 2008 hat die jährlich installierte Leistung von 600 Megawatt auf 5.600 Megawatt weltweit zugenommen, das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 55 Prozent. Zwar ist Photovoltaik heute noch die teuerste Technologie im Bereich Erneuerbarer Energien, angesichts der derzeitigen technischen und preislichen Entwicklung dürfte sie aber in sonnereichen Ländern schon zwischen 2015 und 2020 einen ähnlichen Reifegrad wie die Windkraft erreichen. E.ON geht daher davon aus, dass Photovoltaik im nächsten Jahrzehnt ein ähnliches Wachstum wie die Windkraft in den vergangenen zehn Jahren erleben wird. Daher entwickelt E.ON schon jetzt das notwendige Know how in dieser Technologie, die eine wichtige Rolle im Bereiche der Erneuerbaren Energie und im Erzeugungsmix von E.ON spielen wird.
E.ON investiert allein bis 2011 acht Milliarden Euro in den Ausbau Erneuerbarer Energien. Ziel ist es, bis 2015 über rund 10 Gigawatt Erzeugungskapazität aus Erneuerbaren Energien zu verfügen. Bis 2030 will E.ON seinen Strom zu 35 Prozent aus Erneuerbaren Energien gewinnen, 25 Prozent davon überwiegend aus Windkraft, Solarenergie, Biomasse sowie Biogas. Etwa 10 Prozent werden auf Wasserkraft entfallen. Zusammen mit der Kernkraft wird dann rund die Hälfte der E.ON-Stromerzeugung CO2 frei sein. Die andere Hälfte wird durch effiziente Kohle- und Gaskraftwerke abgedeckt.
Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON AG beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
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