|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||
|
Deutsche Bundesbank - Umlauf am deutschen Rentenmarkt im Juli 2007 kaum verändert Das Emissionsvolumen am deutschen Rentenmarkt betrug im Juli 109,9 Mrd €. Nach Abzug der Tilgungen und unter Berücksichtigung der Eigenbestandsveränderungen der Emittenten belief sich der Netto-Absatz auf 1,3 Mrd €, verglichen mit 5,9 Mrd € im Juni. Dagegen wurden ausländische Rentenwerte aus inländischen Portefeuilles in gleichem Umfang ins Ausland zurückgegeben. Im Juni waren Schuldverschreibungen für insgesamt 20,5 Mrd € am inländischen Rentenmarkt untergebracht worden. Die öffentliche Hand reduzierte ihre Kapitalmarktverschuldung im Berichtsmonat um 10,5 Mrd €. Allein der Umlauf von Schuldverschreibungen des Bundes ging um 9,5 Mrd € zurück. Im Ergebnis wurden zehnjährige Bundesanleihen (11,8 Mrd €) und Bundesobligationen (3,3 Mrd €) getilgt. Abgesetzt wurden dagegen am langen Ende des Laufzeitspektrums 30- jährige Bundesanleihen für netto 3,0 Mrd € sowie im mittleren Laufzeitsegment zweijährige Schatzanweisungen (2,6 Mrd €) und in geringerem Umfang Bundesschatzbriefe (0,2 Mrd €). Der Umlauf von Schuldverschreibungen der Länder ging um 1,0 Mrd € zurück. Die Kreditinstitute nahmen den deutschen Rentenmarkt im Juli per saldo mit 8,4 Mrd € in Anspruch. Dabei setzten sie sowohl Sonstige Bankschuldverschreibungen als auch Schuldverschreibungen von Spezialkreditinstituten in Höhe von 12,2 Mrd € beziehungsweise 4,6 Mrd € ab. Getilgt wurden hingegen Öffentliche Pfandbriefe (7,6 Mrd €) und Hypothekenpfandbriefe (0,8 Mrd €). Inländische Unternehmen begaben im Berichtsmonat Schuldverschreibungen für per saldo 3,3 Mrd €. Dabei handelte es sich wie im Vormonat ausschließlich um kurzlaufende Geldmarktpapiere. Erworben wurden inländische Schuldverschreibungen erneut allein von ausländischen Investoren, die ihre deutschen Rentenportfolios um 18,2 Mrd € aufstockten. Dagegen gaben die inländischen Nichtbanken Rentenpapiere in gleichem Umfang ab (18,2 Mrd €). Die heimischen Kreditinstitute reduzierten im Ergebnis ihre Rentenmarktanlagen leicht (0,1 Mrd €). Am deutschen Aktienmarkt haben inländische Gesellschaften im Juli junge Aktien für 0,3 Mrd € begeben, wovon 0,2 Mrd € auf börsennotierte Werte entfielen. Ausländische Dividendentitel wurden von gebietsansässigen Haltern im Betrag von 2,5 Mrd € verkauft. Auf der Erwerberseite traten ausschließlich heimische Nichtbanken auf (7,6 Mrd €). Inländische Kreditinstitute und ausländische Investoren reduzierten dagegen ihren Aktienbestand um jeweils 4,9 Mrd €. Inländische Investmentfonds verzeichneten im Juli einen Mittelzufluss von 0,7 Mrd €, der sich sowohl auf die den institutionellen Anlegern vorbehaltenen Spezialfonds als auch auf inländische Publikumsfonds verteilte (0,4 Mrd € bzw. 0,3 Mrd €). Bei den Publikumsfonds erzielten Offene Immobilienfonds (1,6 Mrd €), Gemischte Wertpapierfonds (0,5 Mrd €) und Gemischte Fonds (0,2 Mrd €) ein positives Mittelaufkommen. Mittelabflüsse verzeichneten hingegen Rentenfonds (1,0 Mrd €), Aktienfonds (0,6 Mrd €) und Geldmarktfonds (0,3 Mrd €). Ausländische Investmentzertifikate wurden netto für 5,1 Mrd € am deutschen Markt untergebracht. Erworben wurden die Investmentzertifikate im Wesentlichen von heimischen Nichtbanken (4,8 Mrd €), aber auch inländische Kreditinstitute und ausländische Anleger traten als Erwerber auf (0,6 Mrd € bzw. 0,4 Mrd €). Kontaktinformationen: Deutsche Bundesbank • Kommunikation • Wilhelm-Epstein-Straße 14 • 60431 Frankfurt am Main www.bundesbank.de • E-Mail: • Tel.: 069 9566-3511, -3512 • Fax: 069 9566-3077 Bei publizistischer Verwertung wird um die Angabe der Quelle gebeten. |
|||||||||||||||||||||||||||||
| Home | Impressum | Disclaimer | Kundenbereich | Jobmaschine für Journalisten |
|
Fotolabor Treml GmbH |