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Der Architekturentwurf ist entschieden Unilever Deutschlandzentrale und erstes Wohngebäude am Strandkai Der Weltkonzern Unilever zieht mit seiner Deutschlandzentrale an den Strandkai in der HafenCity. Am neuen Standort wird Unilever Deutschland einen der Größe und der internationalen Bedeutung des Unternehmens angemessenen Neubau errichten. Im neuen repräsentativen Unternehmens-sitz mit circa 30.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche sind u.a. circa 1.200 Arbeitsplätze, eine Versuchsküche, Konferenzräume, ein Betriebsrestaurant und ein Café vorgesehen. Teil des Entwicklungsgrundstücks, das von der Hochtief Projektentwicklung GmbH realisiert wird, ist zudem ein Wohngebäude mit circa. 10.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Das gesamte Gebäudeensemble am Strandkai hat jetzt konkrete Gestalt angenommen. Im Rahmen eines Wettbewerbs wurde über die städtebauliche Qualifizierung des Strandkais und über die architektonische Gestaltung des Unilevergebäudes entschieden. Der 1. Preis der zweiten Wettbewerbsstufe für die architektonische Gestaltung ging an das Büro Behnisch Architekten aus Stuttgart. Mit dem Bau kann in 2007 begonnen werden. Im Juni 2006 hatte die Unilever Projekthaus GmbH in Zusammenarbeit mit der HafenCity Hamburg GmbH und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt einen zweistufigen städtebaulichen Ideen- und hochbaulichen Realisierungs-wettbewerb ausgelobt. Von 11 eingeladenen international tätigen Architekturbüros nahmen 10 Büros an der ersten Wettbewerbsstufe teil, um den bisherigen Ansatz des Masterplans HafenCity in Bezug auf den Strandkai zu qualifizieren sowie den Standort für die neue Unilever Deutschlandzentrale zu bestimmen. Im Rahmen einer Preisgerichtssitzung im August 2006 wurde das städtebauliche Konzept des Büros Böge Lindner Architekten prämiert. Auf dieser Grundlage galt es in der zweiten Wettbewerbsstufe, die Architektur für das neue Unileverhaus und das Wohngebäude zu entwerfen. Die Teilnehmer der zweiten Stufe wurden in folgender Rangfolge prämiert: 1. Preis (Rang 1) Behnisch Architekten, Stuttgart Mitwirkende: Stephan Zemmrich, Andreas Leupold, Stephanie Cramer, Stefanie Platsch, Zheng Sun, Florian Klüter 2. Preis (Rang 2) Carsten Roth Architekt, Hamburg Mitwirkende: Tim Kettler, Cord Marquardt, Kathalina Sander, Mark Schiebler 3. Preis (Rang 3) Böge Lindner Architekten, Hamburg Mitwirkende: Frank Bischof, Michael Gutena, Lutz-Matthias Keßling, Martin Sieckmann 4. Rang ASP SCHWEGER ASSOZIERTE Gesamtplanung GmbH, Hamburg Mitwirkende: Jens-Peter Frahm, Mark Schüler, Jens Förster 5. Rang MVRDV, Rotterdam Mitarbeiter: Winy Maas, Jacob van Rijs, Nathalie des Vries, Stefan Wittemann, Gerd Wetzel, Oana Rades, Marianna Rentzou, Elsbeth Ronner, Julien Ecoffey Xiaolan Lin Der Siegerentwurf von Behnisch Architekten aus Stuttgart betont sehr bewusst die exponierte Lage am Strandkai, das Gebäude eröffnet außergewöhnliche Blicke auf die Elbe, die Schiffe und die gegenüberliegende Hafenwelt. Das Gebäudeensemble zeichnet sich durch eine organische und zugleich skulpturale Form aus; durch die gemeinsame Formensprache bilden das Unileverhaus und das Wohngebäude ein architektonisches Gesamtensemble mit hoher Landmarkwirkung. Der Haupteingangsbereich für das Unilevergebäude entwickelt sich mit einem vielschichtigen freiräumlichen Gestaltungskonzept als Fortsetzung der Marco-Polo-Terrassen. Eine von Norden nach Süden verlaufende Passage gliedert funktional die öffentlichen und internen Sonderflächen im Erdgeschoss und stellt eine direkte Verbindung zur Elbe her. Restaurant und Café sind als Erlebnisbereiche mit Terrassen im Süden zur Elbe hin orientiert. Ein komplex geformtes, lichtdurchflutetes Atrium mit großzügigen Flächen, Gärten und einem öffentlich zugänglichen Erdgeschoss bildet das Zentrum des Gebäudes. Es ist ein Treffpunkt für Mitarbeiter und Besucher, ein Raum für interaktive Begegnungen. Das Atrium ist gestaltet wie eine „Klima-Oase“, die sich über sieben Geschosse ausbreitet und sich wie ein Baum in Äste und Zweige gabelt. Durch Treppen und Verbindungsstege zwischen den Geschossen entstehen horizontale und vertikale Nachbarschaften mit einer hohen Erlebnisqualität. Das Bild eines offenen und transparenten Unternehmens findet sich hier überzeugend auch in der räumlichen Gestaltung wieder. Die Arbeitsplätze erhalten ihre Identität durch ihre Lage in unterschiedlichen Raumsituationen. Eine vielfältige und flexible Bürolandschaft entsteht, die Mitarbeiter werden durch das Atrium hindurch einen weiten Blick auf zur Elbe genießen können. Spektakuläre Ausblicke wird auch das Wohngebäude mit 16 Geschossen bieten. Die einzelnen Geschosse werden leicht gedreht, sodass auch das Wohngebäude eine skulpturale Form erhält. Dem Erschließungskern sind etagenweise Wintergärten zugeordnet, die durch die gedrehten Positionen jeweils unterschiedliche Ausblicke ermöglichen. Der herausragende Standort in der HafenCity, mit unmittelbarer Lage an der Elbe, bietet dem Weltkonzern Unilever einen repräsentativen Standort für seine neue Deutschlandzentrale. Unilever ist mit einem Umsatz von 40 Milliarden Euro einer der größten Hersteller von Markenartikeln weltweit mit starken Wurzeln in mehr als 100 Ländern. Das Portfolio umfasst einige der bekanntesten Marken. Zwölf davon erzielen jeweils einen Jahresumsatz von mehr als einer halben Milliarde Euro. Dazu gehören Knorr, Hellmann’s, Becel/Flora, Bertolli, Langnese, Lipton, Axe, Dove und Rexona. Der Konzern beschäftigt weltweit 206.000 Mitarbeiter. Die Hauptsitze befinden sich in Rotterdam und London. Das Geschäft in Deutschland ist mit seinen etwa 6.800 Beschäftigten und einem Anteil von sechs Prozent am Gesamtumsatz von überragender Bedeutung. Der Sitz im stadtbekannten „Unilever Haus“ am Dammtorwall konnte den jetzigen Ansprüchen und Zielen Unilevers aus dem Umstrukturierungsprozess nicht mehr standhalten. Die Veränderung des Unternehmens soll sich auch in der Arbeitsumgebung widerspiegeln: Flache Hierarchien, das Arbeiten in interfunktionalen Teams, offene und transparente Kommunikation. Senator Dr. Michael Freytag, Präses der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt: "Wohnen und Arbeiten in der HafenCity - das Konzept wird mit dem neuen Unilever Gebäude in der 1. Reihe der HafenCity Realität." Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH: „Der Entwurf von Behnisch Architekten für die neue Unilever Deutschlandzentrale ist ein Maßstab setzender Auftakt für den Strandkai und bildet einen Abschluss für die Achse Großer Grasbrook, die damit an der Elbe eine bauliche Steigerung erfährt. Ich freue mich, dass es gelungen ist, in diesem ersten Projekt - trotz der Tatsache, dass Unilever ausschließlich ein Bürogebäude benötigt - auch ein Wohngebäude zu integrieren, um damit den Strandkai auch als Wohnstandort zu entwickeln. Michael von Rudloff, Geschäftsführer Logistik und Qualität der Unilever Deutschland GmbH: „Die Aufbruchstimmung, die in der Hafencity zu spüren ist, wollen wir auch auf Unilever übertragen. Wir freuen uns, dass mit dem Entwurf von Behnisch Architekten unsere Vorstellungen von einem kommunikativen, offenen Unternehmen gelungen umgesetzt wurden.“ Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: HafenCity Hamburg GmbH, Susanne Bühler, Tel.: 040/374726-14 Unilever Deutschland GmbH, Katja Praefke, Tel: 040 / 3490 – 4612 Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Kerstin Feddersen, Tel: 040 / 42840 - 2051 Kontaktinformationen: Unilever Deutschland GmbH Rüdiger Ziegler Dammtorwall 15 20355 Hamburg T: +49 (0) 40 3493 1164 F: +49 (0) 40 3490 3520
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