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Die erhoffte Schadstoffplakette für freie Fahrt in Umweltzonen bleibt in weiter Ferne. Fazit der Experten: So mancher Filter ist sein Geld nicht wert Ein Test der GTÜ belegt: Verbesserung der Schadstoffklasse wird nicht immer erreicht Neben tausenden von Pkw sind auch rund 220.000 ältere Reisemobile wegen ihres Schadstoffausstoßes von einem Fahrverbot in Umweltzonen bedroht. Nachrüstbare Oxidations-Katalysatoren sollen hier Abhilfe schaffen und selbst betagten Fahrzeugen zu einer der begehrten Schadstoffplaketten verhelfen – dies verspricht zumindest die Werbung der Anbieter. Doch was taugen die Nachrüst-Kats in der Praxis tatsächlich? Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH hat gemeinsam mit der Fachzeitschrift Reisemobil International die Probe aufs Exempel gemacht. Eine vermeintlich interessante und preisgünstige Lösung bietet beispielsweise die Firma S.K. Handels AG an. Nach Einbau des Kats, so das Versprechen an die Kunden, sollen die Reisemobile die erstrebenswerte Schadstoffklasse Euro 3 erreichen. Motorenentwickler und Ingenieure der Hersteller von Basisfahrzeugen für Reisemobile zeigen sich von Anfang an skeptisch. Eine Verbesserung des Schadstoffausstoßes auf Euro 3 sei bei alten Dieselmotoren, die in Euro 0 oder Euro 1 rangieren, mit einem Oxi-Kat nicht machbar, so der einhellige Tenor. Die GTÜ und Reisemobil International wollen es genau wissen. Ein bei einem namhaften Caravan-Händler erworbenes Hymermobil B 544, Baujahr 1990, mit 55 kW muss sich nach dem Einbau des Aufrüst-Kats zahlreichen Messungen nach strenger Norm auf dem Rollenprüfstand eines Kfz-technischen Prüfzentrums unterziehen. Das Ergebnis bei den Schadstoffwerten ist ernüchternd, der Einbau des Filters sein Geld nicht wert. Alle Euro-3-Messungen fallen deutlich negativ aus. Am dramatischsten sind die Werte bei den Rußpartikeln. Sie übersteigen den zulässigen Grenzwert um rund 100 Prozent. Das negative Testergebnis des Oxi-Kats bedeutet jedoch keinesfalls, dass alle im Handel erhältliche Nachrüstsysteme mangelhaft sind und die für eine höhere Schadstoffklasse erforderlichen Grenzwerte ebenfalls nicht erreichen. Deshalb raten die Experten der GTÜ allen Besitzern älterer Reisemobile, sich vor einer Nachrüstung ihres Fahrzeugs mit einem Oxi-Kat in einer Fachwerkstatt oder einer Prüforganisation wie der GTÜ über die Wirkungsweise und den Nutzen des jeweiligen Kat-Systems genau zu informieren. Für Autofahrer wie für Werkstätten hilfreich ist bei der Suche nach einem geeigneten Partikelfilter die GTÜ-Umrüstdatenbank. Unter http://feinstaub.gtue.de findet der Nutzer für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht Informationen darüber, ob für sein Auto oder Reisemobil eine Nachrüstmöglichkeit besteht, welche Dieselpartikelfilter-Nachrüstsysteme angeboten werden und wie viel diese kosten. Hinweis für die Redaktionen: Den ausführlichen Test lesen Sie in Reisemobil International. 2.515 Zeichen Lauftext Bei Abdruck Belegexemplar an die GTÜ erbeten. Kontaktinformationen: GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH Vor dem Lauch 25 70567 Stuttgart Hans-Jürgen Götz Fon: 0711 97676-620 Fax: 0711 97676-609 E-Mail: goetz@gtue.de Web: www.gtue.de
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