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Unterschleißheim, 06.09. 2007 09:23

Name als Programm

Gunnebo entwickelt elektronisches Hochsicherheitsschloss mit Einmal-Code- Funktion

Durch die Einführung elektronischer Hochsicherheitsschlösser vor 15 Jahren wurde das
Schlossmanagement für Wertgelasse erheblich verbessert. Mit SafeLock One bringt der
schwedische Sicherheitsexperte Gunnebo ein Verschlusssystem der nächsten Generation auf
den Markt. Das Schloss wurde so entwickelt, dass auf zusätzliche Medien wie Chipkarte,
Transponder oder Schlüssel verzichtet werden kann. Wichtigste Neuerung: Das System kann
nicht nur von fest hinterlegten Nutzern bedient werden, sondern ermöglicht über die einmalige
Vergabe von Zugangsberechtigungen (Einmalcodes) die Einbindung weiterer Anwender. Durch
SafeLock One wird Sicherheit noch einfacher – und dadurch auch günstiger.
Für moderne Banken ist der Alltag ohne elektronische Hochsicherheitsschlösser nicht mehr denkbar:
Schlosskonzepte wurden wesentlich vereinfacht, die aufwendige Schlüsselverwaltung von teilweise
mehreren hundert Schlüsseln entfällt. Sicherheitsprobleme und Revisionsaufwendungen, aufwändiges
Umstellen von Kombinationsschlössern und der Einsatz von mechanischen Zeitschlössern gehört
dank elektronischen Hochsicherheitsschlössern der Vergangenheit an.


Das sicherheits- und kostenrelevante
Thema Schlüsselverlust fällt bei diesen Schlössern ebenfalls komplett weg.
Praxistauglichkeit oberstes Gebot
In den letzten Jahren haben sich die Organisationskonzepte bei vielen Banken verändert, die zunehmende
Auslagerung von Prozessen erforderte neue Sicherheitskonzepte. Steigende Personal- und
Logistikkosten machten die Weiterentwicklung bestehender Lösungen notwendig. Der schwedische
Sicherheitsexperte Gunnebo begleitete seine internationalen Kunden von Anfang an bei ihren
Umstrukturierungen. Das Ergebnis der Zusammenarbeit: SafeLock One, ein leicht bedienbares und
praxistaugliches Hochsicherheitsschloss auch für komplexeste Anforderungen – und eine Weiterentwicklung
von SafeLock, heute das meistverkaufte elektronische Hochsicherheitsschloss in Deutschland.
Seit seiner Einführung im Jahr 1990 wurde es mehr als 18.000 Mal eingebaut.
SafeLock One bietet neben den bisherigen Möglichkeiten seines Vorgängers eine ganze Reihe von
Zusatzfeatures. So können neben einer erweiterten Anzahl von fest hinterlegten Nutzern (49 + 1)
ohne Vernetzung für das Schloss auch Einmalcodes vergeben werden. Der Betrieb ist sowohl durch
fest angelegte Benutzer oder Einmalcodes als auch durch die Kombination beider in sog. Mixcodes
möglich.
Sicherheit unabhängig von Personen
Dank SafeLock One ist kein Schlossadministrator vor Ort mehr nötig. Die von Gunnebo entwickelte
Software SafeControl ermöglicht es, vollständig auf eine Karte oder ein anderes physisches Medium
zu verzichten. Unter Einhaltung des 4-Augen-Prinzips können Wertschutzschränke, Geldausgabeautomaten,
Tresore, Einzahler oder BBAs/AKTs in jeder Personenkombination geöffnet werden. Auch
„Springern“ wird so der Zugang zu Wertgelassen ermöglicht.
Benötigt ein Geldausgabeautomat zum Beispiel außerhalb der Geschäftszeiten Service, sind je nach
Organisation nur noch ein Mitarbeiter der Bank und ein Servicetechniker erforderlich. Durch den
Einsatz der Einmalcodes ist es dabei unerheblich, welcher Bankmitarbeiter oder Techniker den
Einsatz übernimmt (s.a. Interview mit S-Logistik Rhein-Ruhr GmbH).
Hinter dieser Innovation steckt das ein auf Daten gestütztes Verwaltungssystem SafeControl, aus dem
heraus einmalige Zugangscodes für die einzelnen Schlösser erzeugt und abgerufen werden. Dieser
Code sowie eine persönliche Nutzererkennung kann durch automatische Übernahme in ein Tourenprogramm
weiter gegeben werden. In Kombination mit fest hinterlegten Nutzern ist so eine Vielzahl
von Anwendungen möglich. Alternativ dazu kann der Code Mitarbeitern der Bank, des WTU oder der
Servicefirma auch über Handy, Drucker oder E-Mail übermittelt werden – in diesem Fall sichere Wege,
da mit dem Code allein die Schlösser nicht geöffnet werden können.
Sicher und flexibel mit einem System
SafeLock One bietet höchste Prozesssicherheit und erhöht gleichzeitig die Flexibilität, da die Beteiligten
bei Banken, Service oder Cashcenter austauschbar werden. Die Haftungssicherheit bleibt
dennoch erhalten, denn die Begehung ist am Schloss nachvollziehbar und die Codevergabe wird
lückenlos protokolliert. Wie für ein Hochsicherheitsschloss gefordert, ist SafeLock One bis in die
höchste Sicherheitsklasse zugelassen – Flexibilität und Sicherheit schließen sich also nicht zwingend
aus. SafeLock One ist in den Sicherheitsstufen VdS II und III (B/C) zertifiziert. Die Standardversion
verfügt über eine Zulassung in der höchsten Schlossklasse IV(D) (vgl. Tabelle: Übersicht Schlossklassen
nach EN 1300).
Als Hardware- und Management-Lösung verbindet SafeLock One die Vorzüge eines elektronischen
Hochsicherheitsschlosses mit logistischen und organisatorischen Anforderungen. Es kann als Einzellösung
oder im Rahmen eines hochkomplexen Logistikkonzeptes eingesetzt werden.
„SafeLock One setzt eine neue Benchmark in der Branche“, fasst Eduard Wenzlik, verantwortlicher
Produktmanager von Gunnebo Deutschland und Österreich die Möglichkeiten des Schlosses
zusammen. „Banken und Sparkassen können so ihre bestehenden Schlosskonzepte noch einmal
deutlich vereinfachen. Bei Neuauslieferung oder Umrüsten bestehender alter mechanischer oder
elektronischer Schlösser besteht die Möglichkeit, Prozessabläufe ganz neu zu gestalten.“
Die Nachrüstung bestehender Sicherheitskonzepte auf Basis von SafeLock ist problemlos möglich:
Unter Nutzung der bisherigen Hardware können die neuen Features über ein Software-Upgrade in
das System integriert werden.
Wieso der bisherige Name SafeLock für das Schloss belassen und um ein „One“ ergänzt wurde, so
der Produktmanager Wenzlik, hat mehrere Gründe: „Es ist ein einzigartiges Schloss mit Einmal-Code-
Funktion, das technologisch an erster Stelle steht. Wie sollte es anders heißen?“
Interview „Eine sichere Entscheidung“
Interview mit Josef Grippekoven, Projektorganisation der S-Logistik Rhein-Ruhr GmbH, einer
100-prozentigen Tochtergesellschaft der Sparkasse Mühlheim an der Ruhr und der Stadtsparkasse
Oberhausen
Die S-Logistik setzt auf elektronische Hochsicherheitsschlösser. Warum?
Im Herbst 2004 haben wir uns aus Service- und Kostengründen entschieden, die Versorgung aller
Geldautomaten sowie alle dabei anfallenden Servicearbeiten an einen externen Dienstleister zu
vergeben. Im Zuge dessen haben wir verschiedene Schlosskonzepte diskutiert. Herkömmliche
Schlösser waren für uns aufgrund der großen Anzahl von Schlüsseln sowie der Mehrkosten aufgrund
von Reparaturen und Verlusten und dem damit verbundenen Sicherheitsrisiko nicht tragbar.
Eine Entscheidung für elektronische Hochsicherheitsschlösser war daher sowohl aus wirtschaftlichen
als auch aus sicherheitstechnischen Gründen naheliegend.
Aus welchen Gründen hat sich die S-Logistik für SafeLock One entschieden?
Da kam vieles zusammen: Sowohl die Hard- als auch Softwarelösung erfüllt unsere logistischen,
organisatorischen und sicherheitstechnischen Anforderungen. Gleichzeitig ist das System offen für
zukünftige Aufgaben und damit zukunftssicher. Wichtig war uns auch, dass SafeLock One kein
weiteres Medium zum Öffnen eines Wertgelasses benötigt. Die durch Verlust oder Beschädigung
eines Mediums entstehenden Kosten sowie Verzögerungen bei der Geräteversorgung können damit
erst gar nicht entstehen – vom administrativen Aufwand einmal ganz abgesehen.
Hinzu kommt, dass bei einer komplexen Gerätestörung nur noch ein – und nicht wie bisher zwei –
Mitarbeiter des WTU vor Ort sein muss. Zusammen mit einem IT-Techniker öffnet und repariert er das
Gerät im Vier-Augen-Prinzip. Dafür erhalten beide einen einmalig gültigen Öffnungscode – das erhöht
die Sicherheit und ist zudem sehr kosteneffizient.
Wie ist das Organisationskonzept in Ihrem Unternehmen mit SafeLock One ?
SafeControl, die SafeLock One Managementsoftware, ist auf unserem Zentralserver installiert. Wir
besitzen Administratorenrechte, das WTU hat beschränkte Zugriffsrechte, um Öffnungscodes zu
generieren oder im Bedarfsfall zu sperren. Die Mitarbeiter des WTU müssen sich bei uns in Anwesenheit
eines unserer Mitarbeiter registrieren und frei schalten lassen. Durch die zentrale Verwaltung des
Programms in unserem Haus wäre auch ein Wechsel des Dienstleisters jederzeit schnell und einfach
möglich.
Wie sind Ihre Erfahrungen mit SafeLock One in der Praxis?
Sehr gut: Die Umrüstung unserer Wertgelasse geht zügig voran, alle Mitarbeiter haben sich schnell
auf das neue System eingestellt. Sie schätzen es, dass nun niemand mehr täglich die Ausgabe und
Rückführung von mehreren hundert Schlüsseln kontrollieren, verwalten und verantworten muss.
Zudem haben wir in der Security Performance Hartmann GmbH einen von Gunnebo zertifizierten
Partner, der für eine reibungslose Umrüstung sorgt. Aktuell sind 116 Wertgelasse mit SafeLock One
im Einsatz, weitere sind geplant. Mit SafeLock One haben wir eine richtige, zukunftssichernde
Entscheidung getroffen, in die wir jederzeit neue Mandanten einbinden können.


Kontaktinformationen:
Gunnebo Deutschland GmbH
Siemensstr. 1, D-85716 Unterschleißheim
info@gunnebo.de

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