|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||
Stiftung für die Kulturen Afrikas gegründet Mit einem Konzert des ägyptischen Popstars Mohamed Mounir und einer Tanzperformance der Compagnie Phénix aus Kamerun feiern AFRIKA! AFRIKA!, die Deutsche UNESCO-Kommission und das Goethe-Institut am 7., 14. und 15. Mai in München die Gründung der Stiftung „Art in Africa“. „Art in Africa“ wurde im Dezember 2005 ins Leben gerufen, um afrikanische Kunst und die Künstlerinnen und Künstler Afrikas nachhaltig zu unterstützen. Ziel der Stiftung ist es, die künstlerischen Ausdrucksformen Afrikas und den interkulturellen Dialog zu fördern. Erste Projekte, die durch die Stiftung gefördert werden sollen, präsentieren AFRIKA! AFRIKA!, die Deutsche UNESCO-Kommission, das Goethe-Institut und die „Abendzeitung“ in den maurischen Zeltpalästen von André Hellers Show: Die Compagnie Phénix zeigt in einer Matinee am 14. Mai zeitgenössischen Tanz, der ägyptische Star Mohamed Mounir, dem in der arabischen Welt Zehntausende zujubeln, spielt am 15. Mai erstmals unplugged und stellt sein Förderprojekt „Musik der Nilländer“ vor. Darüber hinaus thematisiert eine Podiumsdiskussion mit prominenten Afrikakennern die Frage nach Chancen einer Kulturförderung in Afrika. Die Stiftung basiert auf der Idee einer langfristigen Zusammenarbeit zwischen AFRIKA! AFRIKA!, dem Goethe-Institut und der Deutschen UNESCO-Kommission. Finanziert wird die Stiftung durch Zuschauerspenden der neuesten Show André Hellers AFRIKA! AFRIKA!, die am 27. April ihre Premiere in München feiert. Bis zum 16. Juni zeigt André Hellers furioses Zirkustheater, das unter der Schirmherrschaft der UNESCO steht, die unerschöpfliche Kreativität und großartigen kulturellen Traditionen des afrikanischen Kontinents. Jeder Besucher der Show spendet mit seiner Eintrittskarte einen Euro für den Stiftungsfonds. „Mit diesem Engagement“, so Heller, „wollen wir den aufstrebenden Kontinent Afrika nachhaltig kulturell unterstützen. Unser Afrikabild ist hauptsächlich vom Katastrophalen geprägt. Dass dieser unbestreitbaren Not die großartigsten künstlerischen Ergebnisse abgetrotzt werden, wird entscheidend weniger wahrgenommen.“ An diese Kreativität knüpft die Stiftungsidee an: „Wir wollten eine Möglichkeit zur Förderung innovativer Kulturprojekte in Afrika schaffen“, sagt dazu der Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, Roland Bernecker. „Die Zusammenarbeit mit AFRIKA! AFRIKA! und dem Goethe-Institut mit seinen Präsenzen in Afrika ist für die Stiftung ein Glücksfall. Durch diese Kooperation eröffnen wir eine neue Form des ‚Privat Public Partnership’ zu Gunsten eines viel zu lange vernachlässigten Kontinents.“ „Durch unser Netzwerk von Goethe-Instituten in 15 Orten in Afrika“, so der Generalsekretär des Goethe-Instituts, Hans-Georg Knopp, „hat das Goethe-Institut hervorragende Kontakte mit den Kulturszenen vor Ort und kann in partnerschaftlichem Austausch zukunftsfähige Projekte entwickeln und umsetzen. Die Kulturförderung aus den Stiftungsgeldern ist eine hervorragende Ergänzung unserer Kulturarbeit in Afrika. Sie ermöglicht eine langfristige und nachhaltige Unterstützung der kreativen lokalen Szenen. “ Die Förderung einzelner Vorhaben beginnt 2007. Über die Auswahl entscheidet eine Jury aus europäischen und afrikanischen Experten. Sonderveranstaltungen in den Zirkuspalästen von AFRIKA! AFRIKA! zum Start der Stiftungsarbeit „ART in Africa“ 7. Mai 2006, 11.00 Uhr Podiumsdiskussion „ART! AID! AFRICA! Braucht Afrika Kulturförderung?“ Es diskutieren: Doudou Diène, Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen zu Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung, Luc Leysen, langjähriger Afrika-Korrespondent der ARD, Harald Ganns, Afrika-Beauftragter der Bundesregierung a.D., Moses Mabolkela Chikane, Botschafter der Republik Südafrika, Adé Bantu, Musiker und Gründer der deutsch-nigerianischen Rap-Formation „Brothers Keepers“, Assiatou Bouba-Folle, Universität Bremen. Moderation: Frauka Ferlemann, Redakteurin, Bayerisches Fernsehen Stella Chiweshe, die Mbira Queen aus Simbabwe, sorgt für die musikalische Umrahmung der Matinee. 14. Mai. 2006, 11.00 Uhr Zeitgenössischer afrikanischer Tanz: „Au-delà de cela – Darüber hinaus“ Die choreographische Handschrift Michel Fonkams aus Kamerun bewegt sich zwischen Vergangenheit und Zukunft. Die drei Tänzer der Compagnie Phénix mischen Elemente lokaler Tradition mit Elementen der Moderne zu einer unverwechselbaren künstlerischen Ausdrucksform. Im Anschluss: Filmpräsentation: Gerda König „Dance meets Differences“ Gerda König, Choreographin und Tänzerin der Compagnie DIN A 13, bringt Tänzer mit und ohne körperliche Besonderheiten zusammen. Im letzten Jahr initiierte sie eine interkulturelle Tanzperformance mit kenianischen Tänzern. Arbeitsproben des Dokumentarfilms „Dance meets Differences“ zu diesem außergewöhnlichen Projekt werden in Anwesenheit der Künstlerin und des Filmemachers Gerhard Schick gezeigt. Moderation: Stephan Balme, LMU 15. Mai 2006, 20.00 Uhr Popmusik aus Ägypten und Nubien: Mohamed Mounir unplugged Mohamed Mounir ist die schillerndste Gestalt der ägyptischen Popszene. Er singt in der arabischen Welt vor tausenden von Fans. Mit seinen packenden Rhythmen und den eingängigen Texten seiner Lieder hat er seit Jahrzehnten einen festen Platz ganz oben auf den Charts der arabischen Welt erobert. In München tritt er u.a. mit Roman Bunka und Musikern aus Nubien zum ersten Mal vor einem großen Publikum unplugged auf. Er stellt im Rahmen des Abends sein Projekt „Musik der Nilländer“ vor, das ein Begegnungszentrum mit Produktionsstudio für Musiker aller Nilanrainer-Länder werden soll. Ort: Zeltpaläste AFRIKA! AFRIKA!“, Theresienwiese München Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist kostenfrei. Wegen der zu erwartenden großen Nachfrage für das Konzert am 15. 5.: Reservierung kostenloser Tickets unter 01805- 72 52 99. Kontaktinformationen: Susanne Sporrer Goethe-Institut Tel.: +49 89 15921 249 sporrer@goethe.de Deutsche UNESCO-Kommission Dieter Offenhäusser Tel.: +49 228 604 97 11 offenhaeusser@unesco.de
|
|
||||||||||||||||||
| Home | Impressum | Disclaimer | Kundenbereich | Jobmaschine für Journalisten |
|
Fotolabor Treml GmbH |