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Otto Bock heizt und kühlt mit Biogas - Bundesumweltminister Sigmar Gabriel beim Spatenstich Das Betreiberkonzept und die Effizienz der Biogasanlage, die jetzt auf dem Firmengelände von Otto Bock in Duderstadt entsteht, haben auch das Interesse von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel geweckt. Am Donnerstag, 31. Mai 2007, sagte er beim symbolischen ersten Spatenstich: „Wir sollten hier eine Webcam aufstellen und alle beim Treffen der G8 in Heiligendamm zusehen lassen.“ Betreiber der Anlage, die rund 1,5 Millionen Euro kostet, ist die im Dezember 2006 gegründete „Biogas Duderstadt GmbH & Co. KG“. Mit der Leitung wird Landwirt Hans-Hermann Haase betraut. Größter Anteilseigner mit 49 Prozent sind 14 landwirtschaftliche Betriebe, die somit gleichzeitig zu Lieferanten und Abnehmern der Biomasse werden. Der Maschinenring Kommunalservice in Rosdorf hält 26 Prozent und bringt sein Know-how aus der Biogas-Technologie ein. Otto Bock ist mit 25 Prozent beteiligt und Abnehmer der kompletten Wärmeenergie. Das macht die besondere Effizienz der Anlage aus: Auch die Wärmeenergie wird in Duderstadt vollständig und ganzjährig genutzt. Im Winter zum Heizen, im Sommer durch ein technisches Umkehrverfahren zum Kühlen der Produktion. Mit Blick auf die globalen ökologischen Herausforderungen sagte Sigmar Gabriel: „Wir können in unserem Land die Lösungen liefern und nebenbei auch noch für mehr Beschäftigung sorgen.“ Prof. Hans Georg Näder, Geschäftsführender Gesellschafter der Firmengruppe Otto Bock, machte deutlich, dass die Verwendung von Biogas ein weiterer Baustein in dem weitsichtig angelegten Energiekonzept 2010 ist. Dieses bezieht Klimatechnik ein, die seit 1970 kontinuierlich weiter entwickelt wurde. Mit einem bemerkenswerten Ergebnis: „1969 betrug die Nutzfläche der Firmengruppe Otto Bock in Duderstadt nur ein Fünftel der heutigen. Trotzdem benötigen wir heute weniger Energie als 1969.“ Die Biogasanlage wird Strom mit circa 530 Kilowatt pro Stunde ins Netz einspeisen. Die Wärmeenergie wird rund 550 Kilowatt pro Stunde betragen. Um durch möglichst kurze Leitungswege eine optimale Effizienz zu erzielen, wird die Anlage direkt auf dem Firmengelände von Otto Bock errichtet. Den positiven Effekt für das Unternehmen erklärt Harry Wertz, Finanz-Chef der Otto Bock Firmengruppe. Die derzeitige eigene Wärmegewinnung aus Holz und mit Erdgas betriebenen Blockheizkraftwerken erbringe wirtschaftlich zwar ähnlich gute Werte, Biogas liefere die Energie aber mit auf 20 Jahre hin gut kalkulierbaren Preisen. Die Landwirte nutzen insgesamt 170 Hektar Fläche und liefern pro Jahr 8.500 Tonnen Biomasse an. Die Anlage entsteht ohne öffentliche Fördermittel. Als „klassische Win-Win-Situation“ beschreibt Jan Hampe, Geschäftsführer des Maschinenring Kommunalservice, die Struktur der Gesellschaft. „Man kann sich aufeinander verlassen.“ Dass die Eichsfelder sich nicht nur auf praktische, sondern auch originelle Lösungen verstehen, zeigte sich vor dem ersten Spatenstich: Der Bundesumweltminister wurde von einem Trecker mit Anhänger zur Baustelle gefahren. Kontaktinformationen: Joachim F. Hamacher Leitung Unternehmenskommunikation / Unternehmenssprecher Otto Bock HealthCare GmbH, Max-Näder-Str. 15, 37115 Duderstadt Telefon: (05527) 848-1239, Fax: (05527) 848-3360 Mobil: (0170) 9 20 79 97 e-mail: joachim.hamacher@ottobock.de |
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