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Gerlingen-Schillerhöhe, 30.05. 2007 09:25



Traditionsprodukt wird seit 105 Jahren gefertigt: 10 Milliarden Zündkerzen von Bosch

Die 10-milliardste Bosch-Zündkerze lief kürzlich im Werk Bamberg vom Band. Damit hat Bosch mehr Zündkerzen gefertigt als jedes andere Unternehmen. Der ganz überwiegende Teil der Bosch-Zündkerzen wurde mit acht Milliarden Stück im 1939 gegründeten Werk Bamberg hergestellt, der Rest in Werken rund um die Welt. Aneinander gelegt ergäben alle Zündkerzen eine mehr als 560 000 Kilometer lange Kette, die rund 14 Mal um den Äquator reichte. Vor hundert Jahren fertigte Bosch nur wenige hundert Zündkerzen jährlich, heute sind es weltweit mehr als 300 Millionen Stück. Die Zündkerzen-Fertigung in Bamberg ist für die Bosch-Kerze das Leitwerk, das für alle Zündkerzen-Werke von Bosch die Produktionsstandards vorgibt.

Für lokale Märkte und Automobilhersteller produzieren auch Fertigungsstätten in Indien, Brasilien, China und Russland Zündkerzen nach den weltweit gültigen Qualitätsstandards von Bosch.

Vor 105 Jahren präsentierte Bosch erstmals seine Zündkerze in Kombination mit einem Hochspannungs-Magnetzünder. Das Unternehmen erhielt am 7. Januar 1902 ein Patent auf dieses zukunftsweisende System. Die zuverlässige Zündung von Bosch für die immer höher drehenden Motoren von Kraftfahrzeugen löste endgültig das "Problem der Probleme" – so Carl Benz über die Zündung – der frühen Automobiltechnik. Damit brachte die Zündkerze zusammen mit industriellen Fertigungstechniken den Durchbruch zur stark wachsenden Kraftfahrzeugproduktion der folgenden Jahrzehnte. In der Folge wurde das Automobil erschwinglich für Jedermann.

Heute trägt die stetig weiterentwickelte Bosch-Kerze als wichtige Systemkomponente wesentlich zur sparsamen, sauberen und effizienten Kraftstoffverbrennung sowie zur sicheren Funktion von Motor und Katalysator bei. Dabei ist trotz ihres großen Leistungszuwachses die Lebensdauer von normalen Zündkerzen heute mit circa 20 000 bis 30 000 Kilometern etwa 20 bis 30 Mal höher als bei Zündkerzen vor etwa hundert Jahren.

Besonders in den vergangenen Jahren hat Bosch gezeigt, welches Potenzial immer noch in seinem Traditionsprodukt Zündkerze steckt. Denn Bosch passt sie ständig den Weiterentwicklungen in der Motortechnik wie Vierventiltechnik, Magermixmotoren oder der sehr verbrauchsgünstigen Benzindirekteinspritzung an. Die vielfältigen Anwendungen der Bosch-Kerzen ergeben sich beispielsweise aus konstruktiven Modifikationen und dem Einsatz von besonders widerstandsfähigen Metallen wie Platin und Iridium oder Yttrium. Auch durch Variieren von Zahl, Aufbau und Formung der Elektroden ergeben sich viele Anpassungsmöglichkeiten. Der aktuelle Zündkerzen-Katalog des Unternehmens führt allein 31 verschiedene Elektrodenauslegungen auf. All dies ermöglicht Motoren, die immer strengeren Abgasvorschriften zu erfüllen und macht sie gleichzeitig sowohl effizienter als auch leistungsfähiger.

Das langjährige Know-how und die intensive Weiterentwicklung der Zündkerze in enger Zusammenarbeit mit nahezu allen Fahrzeugherstellern machen Bosch zu einem weltweit führenden Anbieter in Erstausrüstung und Handel sowie zum Marktführer in Europa. Viele Automobilhersteller bauen serienmäßig Bosch-Kerzen ein: Alfa Romeo, Audi, BMW, Cadillac, Citroen, Daewoo, Daimler-Chrysler, Fiat, Ford, GM, Lancia, Mitsubishi, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Saab, Seat, Skoda, Ssangyong, Suzuki, Toyota, Vauxhall, Volvo und Volkswagen gehören zu den Kunden. Mehr als 1 250 Varianten sind heute im Programm, denn viele der modernen Aggregate haben ihre maßgeschneiderte Zündkerze. Insgesamt wurden in 100 Jahren weit über 20 000 Typen entwickelt. Welche Bosch-Kerze die richtige für das eigene Fahrzeug, aber auch den Rasenmäher, die Motorsäge oder den Bootsmotor ist, lässt sich beispielsweise im Internet unter www.bosch.de recherchieren.


Leserkontakt:
Robert Bosch GmbH
Automotive Aftermarket
Telefon 09001 942010
E-Mail: Kundenberatung.KFZ-Technik@de.bosch.com


10 Milliarden Bosch-Kerzen – Meilensteine ihrer Geschichte

1902:
Bosch erhält für die Kombination einer neuartigen Zündkerze mit dem Hochspannungs-Magnetzünder am 7. Januar 1902 ein Patent.
Lieferung erster Systeme am 24. September 1902 an die Daimler-Motorengesellschaft Bad Cannstatt

1902 ff:
Produktionsmenge in den ersten Jahren einige hundert Stück jährlich

1914:
Erstes Zündkerzenwerk gegründet (Stuttgart)

1927:
Bosch führt Begriff "Wärmewert" ein, bis heute das Standardmaß für die thermische Belastbarkeit einer Zündkerze (wichtig für optimale Anpassung an den jeweiligen Motor)

1939:
Zündkerzenwerk Bamberg gegründet

1953:
Bosch-Kerze mit Zweistoff-Mittelelektrode in Serie beim "Flügeltürer" Mercedes Benz 300 SL, Vorteile: sicherer Kaltstart und längere Lebensdauer

1968:
Das Werk Bamberg produziert die einmilliardste Zündkerze

1976:
Zweistoff-Mittelelektrode in Großserie ("Thermoelastic"-Kerzen)

1980er:
Anpassung der Zündkerze an veränderte Kraftstoffe und Aggregatetechnik macht Motoren sauberer, sparsamer und effizienter (bleifreies Benzin, Katalysator, Vierventiler, Magermix, Benzin-Direkteinspritzung usw.)

1983:
Als erster und bis heute einziger Zündkerzenhersteller führt Bosch Zündkerzen mit eingesinterter Platin-Mittelelektrode ein. Die Platin-Mittelelektrode und Verbundwerkstoffe mit Edelmetalllegierungen erhöhen die Zündkerzen-Lebensdauer auf weit über 60 000, bei speziellen Anwendungen bis auf 100 000 Kilometer.

1991:
Luftgleitfunkenkerze von Bosch, verhindert auch bei häufigem Kurzstreckenbetrieb Verrußung, Zündverschleppung und -aussetzer

1995:
Nickel-Yttrium-Elektrodenwerkstoff erhöht Kerzen-Lebensdauer

2000:
Bosch bringt für die besonders sparsame erste Benzin-Direkteinspritzung nach dem Schichtladeprinzip (Gesamtsystem ebenfalls von Bosch) optimal angepasste Zündkerzen auf den Markt

7. Januar 2002:
100 Jahre Zündkerzen von Bosch

April 2007
10-milliardste Bosch-Kerze gefertigt


Zahlen und Fakten zur Bosch-Kerze

Gesamtmenge Bosch-Kerzen seit 1902:
mehr als 10 Milliarden Stück

Jährliche Zündkerzenproduktion bei Bosch:
weit über 300 Millionen Stück (1902: ca. 300 Stück)

Materialbedarf für Tagesproduktion (600 000 Stück) Werk Bamberg:
28 t Stahl, 1,2 t Nickel, 0,6 t Kupfer, 15 km Nickeldraht und 2 kg Platin für Kerzengehäuse und Elektroden sowie 20 t Tonerde für Isolatorkörper

Typenzahl Bosch-Kerzen, aktuell:
1250 mit allein 31 verschiedenen Elektrodenauslegungen

Typenzahl Bosch-Kerzen, insgesamt seit 1902:
über 20 000

Kleinste Bosch-Kerze:
40 mm Länge (z. B. für Rasenmäher)

Größte Bosch-Kerze:
150 mm Länge (z. B. für Groß-Gasmotoren)

Leistung Bosch-Kerze (Standard):
bis zu 100 Zündungen/Sekunde, insgesamt ca. 20 Millionen Zündungen bei Lebensdauer 20 000 km

Arbeitsbedingungen der Bosch-Kerze:
Stromspannung bis 30 000 V, Temperaturen bis 1000 ºC, Drücke bis 100 bar (= Druck in 1 000 m Wassertiefe); heißes, extrem aggressives Gemisch von Benzindampf, Verbrennungsgasen sowie Kraftstoff-Öl-Rückständen

Lebensdauer Bosch-Kerze:
Standard 20 000 bis 30 000 km, spezielle Kerzen bis 100 000 km

Fertigungsstandorte Bosch-Kerze:
Bamberg (Deutschland), Aratú (Brasilien), Engels (Russland), Naganathapura (Indien) und Nanjing (China)

Fahrzeughersteller mit Bosch-Kerzen in Serie:
Alfa Romeo, Audi, BMW, Cadillac, Citroen, Daewoo, Daimler-Chrysler, Fiat, Ford, GM, Lancia, Mitsubishi, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Saab, Seat, Skoda, Ssangyong, Suzuki, Toyota, Vauxhall, Volvo und Volkswagen

Anwendungsbereiche der Bosch-Kerze:
Automobile einschließlich Motorräder und -roller, Nutzfahrzeuge, Bootsmotoren und Jetski; Garten- und Forstgeräte, Groß-Gasmotoren, Notstromaggregate, Wasserpumpen, Kleinmotoren


Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 260 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 43,7 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 50 Ländern. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Bosch gibt mehr als drei Milliarden Euro pro Jahr für Forschung und Entwicklung aus und meldete für 2006 über 3 000 Patente weltweit an. Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet.

Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG. Sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com.

PI5820 - Mai 2007


Kontaktinformationen:
Robert Bosch GmbH
Robert-Bosch-Platz 1
70839 Gerlingen-Schillerhöhe

Ulf-Malte.Wuensch@de.bosch.com

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