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Nürnberg, 27.07. 2004 10:36

Dr. Claudia Waskow erforscht, wie Stammzellen bei der Blutstammzellspende aktiviert werden. Ihre Arbeiten zeichnet die Novartis-Stiftung mit einem Stipendium aus
Mobilmachung mit Kit

Für viele Patienten mit bösartigen Tumoren des Blutes oder der
Lymphknoten ist die Transplantation von Blut-Stammzellen des Knochenmarks oft die letzte
Rettung. Waren diese Zellen bis in die 1980er Jahre nur direkt aus dem Knochenmark eines
Spenders zu bekommen, lassen sie sich inzwischen durch ein neueres Verfahren viel einfacher aus
dem Kreislauf isolieren. Welche Rolle der so genannte c-Kit-Rezeptor dabei spielt, untersucht Dr.
Claudia Waskow von der Universität Ulm.


Dafür wird sie jetzt mit einem Graduierten-Stipendium
der Nürnberger Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung ausgezeichnet.
Die Gewinnung von Stammzellen aus dem peripheren Blut setzt sich immer weiter durch.
Normalerweise halten sich dort aber nur wenige Knochenmarks-Stammzellen auf. Doch so
genannte Wachstumsfaktoren oder Chemokine sorgen dafür, dass die Zellen aus dem
Knochenmark ins Blut übertreten („Mobilisierung“). Um genügend Stammzellen aus dem Blut zu
ernten, werden die Spender mit diesen Medikamenten zuvor behandelt. Befinden sich ausreichend
Stammzellen im Blut, trennt man sie mit Hilfe eines „Zellseparators“ von den anderen Blutzellen
ab und transplantiert sie über eine Vene in den Empfänger. Die Risiken für die Spender sind sehr
klein.
„Das Verfahren funktioniert“, erklärt Claudia Waskow, „aber die molekularen Mechanismen
sind nicht geklärt.“ Allerdings haben die Forscher seit längerem den c-Kit-Rezeptor im Blick, der
auf der Oberfläche der Blutstammzellen sitzt. Seine Aktivierung scheint entscheidend an der
Mobilisierung der Stammzellen beteiligt zu sein. Um die genaue Wirkungsweise von c-Kit zu
beleuchten, ist es der Stipendiatin erstmals gelungen, lebensfähige Mäuse mit einem angeborenen
c-Kit-Rezeptor-Defekt zu züchten. In diesen Tieren lässt sich nun die genaue molekulare Funktion
dieses Rezeptors bei der Mobilisierung, in der Blutbildung und in verschiedenen anderen
Zelltypen untersuchen. Bisher zeigte sich, dass Mäuse mit fehlendem c-Kit relativ früh in ihrem
Leben keine Immunzellen mehr neu bilden können, was ihre Körperabwehr dramatisch schwächt.
Die nächsten Experimente sollen jetzt die Rolle von c-Kit bei der Aktivierung der Stammzellen
aufklären.
Die Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung in Nürnberg gehört zu den ältesten und
größten Unternehmensstiftungen in Deutschland. Ihr Stiftungsvolumen umfasst jährlich etwa
650.000 Euro.
Die Novartis AG (NYSE: NVS) ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Pharma
und Consumer Health. Im Jahr 2003 erzielte der Konzern einen Umsatz von USD 24,9 Milliarden
und einen Reingewinn von USD 5,0 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 3,8 Milliarden
in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis
Konzerngesellschaften beschäftigen rund 78500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 140
Ländern.


Kontaktinformationen:
Dr. Michaela
Paudler-Debus
Leiterin Kommunikation
Philipp Kreßirer
Referent Kommunikation
www.novartispharma.de
Novartis Pharma GmbH
Novartis Kommunikation
Roonstraße 25
90429 Nürnberg
Tel + 49 911 273 12006
Fax + 49 911 273 12971
E-Mail: philipp.kressirer@
pharma.novartis.com

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