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Norddeutsche Affinerie begrüßt Strategiepapier der Europäischen Kommission für einen gemeinsamen Energiebinnenmarkt Die Norddeutsche Affinerie AG (NA) begrüßt im Wesentlichen das Maßnahmenpaket der Europäischen Kommission (EU-Kommission), mit dem insbesondere auch gegen die dominierende Marktmacht der großen Energieversorger und die hierdurch überhöhten Energiepreise vorgegangen werden soll. Seit vielen Jahren sind Industrie und Haushalte den Folgen des stockenden Liberalisierungsprozesses auf dem Strom- und Erdgasmarkt hilflos ausgeliefert. „Das heutige Signal aus Brüssel an die Adresse der einzelnen Mitgliedsstaaten, endlich ernsthaft aktiv zu werden, darf nicht ignoriert werden. Die Vorschläge der EU-Kommission für mehr Wettbewerb müssen jetzt schnell von der Bundesregierung aufgegriffen und umgesetzt werden“, so Werner Marnette, Vorstandsvorsitzender der NA. In ihrem Abschlussbericht über die Untersuchung des Energiesektors vom 10. Januar 2007 hat die EU-Kommission die wesentlichen Problemfelder auf dem Strom- und Erdgasmarkt offen gelegt. Neben vermuteter Marktaufteilungsabsprachen etablierter Marktteilnehmer, der vertikalen Integration, dem mangelndem Zugang zu den Netzen und dem Fehlen oder Aufschieben von Investitionen ist insbesondere die hohe Marktkonzentration für die derzeitigen Wettbewerbsprobleme verantwortlich. „Ich danke besonders Frau EU-Kommissarin Neelie Kroes für ihr Engagement zur Liberalisierung der Energiemärkte“, sagte Marnette. Nach Meinung der NA ist die erfolgreiche Liberalisierung der Energiemärkte in den einzelnen Mitgliedsstaaten die beste Voraussetzung für einen funktionierenden Strom- und Erdgasbinnenmarkt. Dieser werde nicht nur die Verbraucher entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie fördern, sondern mache gleichzeitig jegliche Gegensteuerung über Subventionierungen überflüssig. „Um es ganz deutlich zu sagen: Wir wollen den Markt und keine staatlich festgesetzten Preise. Allerdings hat die Energiepolitik zu lange still gehalten und so eine Entwicklung hin zu Marktmacht und hohen Preisen ermöglicht, die für energieintensive Unternehmen wie die NA existenz- bedrohend sind“, so Werner Marnette. Die NA befindet sich auf einem international hart umkämpften Wettbewerbsmarkt, bei dem die hohen Energiepreise einen erheblichen Kostennachteil darstellen. Die Initiative der EU könnte in Deutschland mit seinen im Europavergleich hohen Energiepreisen zu deutlichen Entlastungen führen. Dies erhöht die internationale Wettbewerbsfähigkeit aller energieintensiven Industrieunternehmen in Deutschland. In diesem Zusammenhang muss allerdings auch die Funktionsfähigkeit der Leipziger Strombörse (EEX) überprüft werden, die auch anderen europäischen Ländern als Leitbörse dient. Nach Ansicht von Marnette muss die Energieversorgung zusammen mit den Erzeugern gestaltet werden. Das bedeutet, dass auch in Zukunft Kraftwerksbauten wirtschaftliche Investitionen bleiben müssen und damit entscheidend zur Versorgungssicherheit beitragen. „Es kann nicht darum gehen, den Energieversorgern jegliche Gewinne zu verbieten. Es geht vielmehr darum sicherzustellen, dass Energiepreise aufgrund von Erzeugerwettbewerb gebildet und nicht durch die Marktmacht weniger Anbieter in die Höhe getrieben werden. Der Erzeugerwettbewerb ist die einzig richtige Lösung auf dem Strommarkt“, so Werner Marnette weiter. Das Engagement der EU für den Klimaschutz wird von Marnette positiv bewertet. Aber überzogene Treibhausgas-Minderungsziele bedrohten den Industriestandort Europa. „Bei aller klimapolitischen Ver-antwortung Europas darf nicht vergessen werden, welche Kostensteigerungen durch die starken Kürzungen von Allokationsplänen und zu ambitionierten Klimaschutzvorgaben auf uns zukommen. Das weltweite Klimaproblem wird nicht dadurch gelöst, dass Wirtschaftskraft in das Ausland abwandert und dort die Emissionen erhöht“, so Marnette abschließend. Rechtlicher Hinweis: Zukunftsgerichtete Aussagen Diese Information enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf unseren gegenwärtigen Annahmen und Prognosen beruhen. Bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und Einflüsse können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage oder die Entwicklung von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren. Unternehmensprofil Der NA-Konzern ist der größte Kupferproduzent Europas und zudem der weltgrößte Kupferrecycler. Er produziert jährlich ca. 800.000 Tonnen Kupfer und Kupferprodukte und zählt mit seinen rund 3.200 Mitarbeitern auch international zu den führenden Kupfererzeugern. Das Kerngeschäft ist die Gewinnung von Kupferkathoden aus Kupferkonzentraten, Altkupfer und Recyclingstoffen. Daran schließt sich die Weiterverarbeitung zu Gießwalzdraht, Stranggussformaten, Walzprodukten und Kupferlegierungen an. Die NA gehört dem Prime Standard-Segment der Deutschen Börse an und ist im MDAX gelistet. Weitere Informationen über die Norddeutsche Affinerie finden Sie im Internet unter http://www.na-ag.com. Kontaktinformationen: Norddeutsche Affinerie AG Felix Seibl Unternehmenssprecher Tel. +49 40 7883 3032 Fax +49 40 7883 3003 E-Mail: F.Seibl@na-ag.com Michaela Hessling Unternehmenssprecherin (Stv.) Tel. +49 40 7883 3053 Fax +49 40 7883 3003 E-Mail: M.Hessling@na-ag.com
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