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Gießen, 29.07. 2004 11:10

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direct/Osicom GmbH: Durchbruch in der Darmkrebs-Früherkennung

Durchbruch in der Darmkrebs-Früherkennung

"British Journal of Cancer" stellt neuen Test "Tumor M2PK" vor


Gießen, 29. Juli 2004

Wissenschaftler der Medizinischen Universität Gießen haben im renommierten Fachmagazin "British Journal of Cancer" einen zukunftsweisenden neuen Test vorgestellt, der in Stuhlproben Krebszellen anhand des Enzyms "Tumor M2-PK" aufspürt. Das "British Journal of Cancer" gehört zu der berühmten "Nature Publishing Group" und gilt auf dem Gebiet der Onkologie als eines der weltweit führenden Journals für die Krebsdiagnostik und -therapie. Die Ergebnisse der Untersuchung von Stuhlproben auf "Tumor M2-PK"-Veränderungen der Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Hans-Ulrich Klör und Dr. Philip Hardt sowie deren Kollegen stelle eine neue, exakte und nichtinvasive Methode zum Screening von Patienten auf Darmkrebs dar, so die Autoren dieses Artikels.

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in den westlichen Industrienationen. Die rechtzeitige Erkennung der Erkrankung kann das Sterberisiko deutlich reduzieren. Allein in Deutschland erkranken jährlich ca. 57.000 Menschen, von denen mehr als 50 Prozent sterben. Dabei sind die Heilungschancen bei frühzeitiger Diagnose nahezu 100 Prozent. Zur Früherkennung von Darmkrebs stehen derzeit verschiedene Methoden zur Verfügung. Diese sind jedoch entweder unangenehm für den Patienten (Dickdarmspiegelung) oder nicht spezifisch genug (okkultes Blut im Stuhl), so dass bereits seit Jahren weltweit intensivst nach verbesserten Möglichkeiten geforscht wird.

Prof. Klör und Dr. Hardt sowie deren Mit-Autoren von der Universitätsklinik in Gießen untersuchten in ihrer Arbeit den "Tumor M2-PK"-Marker mit Hilfe von Probanden aus einer Patientengruppe mit Darmkrebs und einer gesunden Kontrollgruppe, zusammengenommen 204 Personen, die sich alle einer Darmspiegelung unterzogen. Die Sensitivität des neuen Tests - also die Genauigkeit, einen Tumor zu erkennen - lag dabei zwischen 60 und 90 Prozent, je nach Tumorstadium.

Die bisherigen Tests wie etwa Blut-im-Stuhl-Tests besitzen lediglich eine Sensitivität von ca. 25 Prozent. Der neue Test mißt kein Blut im Stuhl sondern weist mit der "Tumor M2-PK" ein tumorspezifisches Enzym nach. Die wissenschaftlichen Ergebnisse zum neuen Test stellen damit einen Durchbruch in der Früherkennung von Darmkrebs dar. Erhöhte Werte können auch vorkommen bei Darmpolypen oder akut- und/oder chronisch-entzündlichen Erkrankungen im Verdauungstrakt. Diese Erkrankungen stellen ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs dar. Bei einem positiven Test ist unbedingt eine weitere diagnostische Abklärung durch den Arzt erforderlich.

Prof. Hans-Ulrich Klör, der Leiter dieser Studie, erklärt: "Im Gegensatz zu den Blut-im-Stuhl-Tests entdeckt dieser Test auch Tumoren, die nicht bluten. Der Stuhlmarker "Tumor M2-PK" hat mit seiner einfachen Analytik sowohl hinsichtlich Durchführbarkeit als auch der Testcharakteristika sehr gute Voraussetzungen für ein bevölkerungsweites Screening. Zusammen mit der bei nichtinvasiven Verfahren generell höheren Teilnahmebereitschaft stellt dieser Stuhltest in Kombination mit der koloskopischen Abklärung positiver Befunde ein vielversprechendes Mittel zur Verbesserung der Früherkennung kolorektaler Karzinome dar".

Dr. Philip Hardt: "Die Tumor M2-PK kann mit Hilfe eines einfach durchzuführenden Labortests in jedem Labor gemessen werden. Mit dem neuen Verfahren lassen sich Karzinome des Dickdarms deutlich besser erkennen als mit den bisher zur Verfügung stehenden Nachweismethoden für okkultes Blut oder den für genetische Veränderungen. Die Koloskopie ist nach wie vor der Goldstandard, jedoch scheuen viele Menschen leider davor zurück, diese Untersuchung durchführen zu lassen, zudem reichen die derzeitigen Kapazitäten für ein bevölkerungsweites Screening bei weitem nicht aus".

Der Test ist bereits verfügbar (Ärzte und Apotheken). Die vorgestellte Arbeit können Sie per email als pdf über uns anfordern oder unten stehenden link nutzen: British Journal of Cancer: Quelle: PD P. Hardt, S. Mazurek, M. Toepler, P. Schlierbach, RG Bretzel, E. Eigenbrodt und H.-U. Klör. Faecal tumour M2 pyruvate kinase: a new, sensitive screening tool for colorectal cancer. British Journal of Cancer advance online publication, doi: 10.1038/sj.bjc6602033 auf der Website www.bjcancer.com.


Kontaktinformationen:
osicom GmbH
Wolfgang Osinski
Tel: 0211-1592626-0
Fax: 0211-1592626-9
E-Mail: wolfgang.osinski@osicom.de

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