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Internationales Rechtsschutzgeschäft spürbar ausgebaut Gestartetes Optimierungsprogramm und Rückstellung für Anwaltsgebühren belasten Ergebnis Jährliche Einsparungen von 50 Millionen € ab 200 ARAG Konzern behauptet sich in angespanntem Umfeld Der ARAG Konzern hat sich im für die Versicherungswirtschaft schwierigen Jahr 2002 widerstandsfähig gezeigt. Die Gesamtleistung an Prämien und Umsätzen konnte leicht um 1,4 Prozent auf 1,33 Milliarden € erhöht werden. Die Beitragseinnahmen der Versicherungsgesellschaften wuchsen mit 3,1 Prozent von 1,19 auf 1,23 Milliarden €. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit reduzierte sich planmäßig von 50,9 Millionen € auf 29,7 Millionen €. Ursächlich hierfür waren besonders die eingeleiteten Maßnahmen zur langfristigen Stärkung der Unternehmenssubstanz Der auf Rechtsschutz spezialisierte Versicherungskonzern hat sich ein Optimierungsprogramm verordnet, das die kundennahen Prozesse erheblich strafft und gleichzeitig große Einsparpotentiale aktiviert. „Trotz der Vielzahl von negativen Einflüssen hat der ARAG Konzern im Geschäftsjahr 2002 sowohl in der versicherungstechnischen Rechnung als auch im Kapitalanlageergebnis klar schwarze Zahlen geschrieben“, erläuterte Dr. Paul-Otto Faßbender, Vorstandsvorsitzender der ARAG bei Bilanzvorlage. Das versicherungstechnische Ergebnis belief sich auf 13,1 Millionen € gegenüber 20,1 Millionen € im Vorjahr. Hier schlägt besonders eine erneut hohe Rückstellung von 10 Milllionen € im Rechtsschutzsegment zu Buche, die mit Blick auf die geplante Erhöhung der Rechtsanwaltsgebühren gebildet wurde. Mit seinen Kapitalanlagen verdiente der ARAG Konzern 145,3 Millionen € nach 231,8 Millionen € in 2001. Aufgrund einer hohen Steuerlast verblieb ein Konzernjahresüberschuss von 1,9 Millionen €, nachdem im Vorjahr noch 15,9 Millionen € ausgewiesen wurden. Der internationale Rechtsschutz hat sich mit gebuchten Prämien von 244,6 Millionen € (Vorjahr 228,6 Millionen €) weiter als Wachstumsmotor bewiesen. Insgesamt entfallen bereits 43 Prozent der Prämieneinnahmen der Rechtsschutzgesellschaften auf das internationale Geschäft. Durch die neu gegründete slowenische Niederlassung der ARAG Österreich ist die ARAG mittlerweile in 15 europäischen Ländern und den USA vertreten. Bei der deutschen ARAG Rechtsschutz zeigten die eingeleiteten Maßnahmen zur Eindämmung des Prämienabriebs weiter Wirkung: Im selbst abgeschlossenen Geschäft sanken die Prämien in 2002 nur noch um 3,6 Prozent von 365 Millionen € auf 351 Millionen €. Im ersten Halbjahr 2003 hatte das Rechtsschutzgeschäft des ARAG Konzerns einen guten Start: Die Einnahmen stiegen um 4,6 Prozent auf 309,6 Millionen € gegenüber 296 Millionen € im Vorjahreszeitraum. „Wir gehen die Herausforderungen des Strukturwandels in der Versicherungsbranche offen und aktiv an“, betonte Dr. Paul-Otto Faßbender. Das 2002 eingeleitete umfangreiche Umstrukturierungs- und Optimierungsprogramm wird die vorhandene solide Basis des Konzerns kräftigen. Nach Einführung der neuen Konzernstruktur im Januar 2003 werden in einem nächsten, tief greifenden Schritt die Geschäftsprozesse noch gezielter auf die Bedürfnisse von Kunden und Partnern zugeschnitten und Effizienzpotentiale gehoben. Die neue Zielorganisation soll Ende 2005 stehen und dann ein jährliches Einsparungsvolumen von rund 50 Millionen € freisetzen. Durch die Optimierungsmaßnahmen entsteht bei der ARAG ein sinkender Personalbedarf; bis Ende 2005 ist in Deutschland ein Abbau von zirka 400 Arbeitsplätzen geplant. Im Inland beschäftigt die ARAG derzeit 3.200 Mitarbeiter. „Die ARAG hat als internationaler Nischenplayer gute Voraussetzungen, um die Umwälzungen in der Versicherungsbranche als echte Wachstumschance zu nutzen. Der bereits eingeleitete Konzernumbau gibt uns die notwendigen Spielräume, um uns in einem hart umkämpften Markt offensiv als innovativer Dienstleister zu positionieren“, betonte Dr. Paul-Otto Faßbender. Er ging in diesem Zusammenhang auf die für die ARAG wichtigen rechtspolitischen Rahmenbedingungen im deutschen Markt ein. „Rechtsschutz ist heute ein zentraler Baustein der individuellen Daseinsvorsorge und aktiver Verbraucherschutz. Zugleich erschließen sich in Zusammenarbeit mit der Anwaltschaft neue Formen der Konfliktlösung im vor- und außergerichtlichen Bereich“, unterstrich Dr. Paul-Otto Faßbender die wichtige Rolle des Rechtsschutzes. Um so entscheidender sei es daher, dass sich der deutsche Rechtsschutzmarkt nicht durch staatliche Regulierungen wie der geplanten Erhöhung der Anwaltsgebühren und der Gerichtskosten sowie dem Rechtsberatungsgesetz vom internationalen Standard abkopple. Kontaktinformationen: ARAG Versicherungen ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Klaus Heiermann Leiter Unternehmenskommunikation und Pressesprecher Telefon (++49) 0211 / 963 2219 Telefax (++49) 0211 / 963 2220 E-Mail medien@arag.de Marion Schikora Press desk Telefon (++49) 0211 / 963 2218 Telefax (++49) 0211 / 963 2220 E-Mail medien@arag.de Brigitta Mehring Pressereferentin Fachpresse / Kunden-PR Telefon (++49) 0211 / 963 2560 Telefax (++49) 0211 / 963 2025 E-Mail brigitta.mehring@arag.de Christian Danner Pressereferent Telefon (++49) 0211 / 963 2217 Telefax (++49) 0211 / 963 2220 E-Mail medien@arag.de
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