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Erstes deutsches Erdwärmekraftwerk in Betrieb genommen Nach knapp fünfmonatiger Bauzeit haben Bundesumweltminister Jürgen Trittin, der Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Europe AG, Dr. Klaus Rauscher, und der Vorstandssprecher der Bewag Aktiengesellschaft & Co. KG, Klaus Pitschke, heute das erste Erdwärmekraftwerk Deutschlands im mecklenburgischen in Betrieb genommen. Bauherr und Betreiber des Kraftwerks ist die Erdwärme Kraft GbR, Berlin. An ihr beteiligt sind die zu Vattenfall Europe gehörende Bewag mit 51 Prozent sowie die Schweriner WEMAG AG und die Landauer LanGeo GmbH, eine Tochter der EnergieSüdwest AG, mit jeweils 24,5 Prozent. Die drei Gesellschafter investieren in das Projekt zusammen über 800.000 Euro. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit fördert das Bauvorhaben mit fast 50 Prozent der Investitionssumme. Das Kraftwerk ergänzt das bereits vor Ort betriebene Erdwärmeheizwerk und wird ausschließlich aus regenerativer Erdwärme gespeist. Dafür wird 98 °C heißes Wasser aus 2.200 Meter Tiefe gepumpt. Das Wasser gibt seine Energie über Wärmetauscher an einen Turbinenkreislauf ab. Da dies für Kraftwerkstechnik zur Stromerzeugung eine relativ niedrige Temperatur ist, wird ein organischer Stoff als Turbinendampf genutzt, der bereits bei ca. 30 °C siedet. Eine 300 PS starke Turbine wird jährlich etwa 1.400 Megawattstunden umweltschonenden Strom in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen und damit gut 500 Wohnungen in Neustadt-Glewe versorgen können. Auf der heutigen Eröffnungsveranstaltung bezeichnete Dr. Klaus Rauscher die Inbetriebnahme des Kraftwerks als ein sich "öffnendes Fenster, das einen Blick auf weitere Chancen und Möglichkeiten moderner Energieversorgung erlaubt. Der Einsatz regenerativer Energien ist ein wichtiger Beitrag zur Entlastung unserer Umwelt. Deshalb stellt sich Vattenfall Europe als verantwortungsvoll handelndes Unternehmen dieser Herausforderung", so Dr. Rauscher. Klaus Pitschke hob hervor, dass die Bewag mit dem Erdwärmekraftwerk technologisches Neuland betreten hat und dies ganz in der Tradition seines Unternehmens stehe. "Schon viele Jahre leisten wir unseren Beitrag als ökologischer und innovativer Energiedienstleister der deutschen Hauptstadt", so Pitschke. Als Beispiele führte er unter anderem die Förderung der Solarenergie sowie den geplanten Bau einer Methanol-Brennstoffzelle an. Abschließend betonte Klaus Pitschke seine feste Überzeugung, dass "das Erdwärmekraftwerk in Neustadt-Glewe richtungsweisend für weitere Projekte dieser Art, nicht nur in Deutschland, sein wird". Weitere Informationen zum Erdwärmekraftwerk in Neustadt-Glewe erhalten Sie auch im Internet auf der Homepage der Erdwärme Kraft GbR oder direkt bei der Bewag. Kontaktinformationen: Bewag AG & Co. KG Medienkommunikation Puschkinallee 52 12435 Berlin Tel. 030 / 267 - 1 43 83 Fax 030 / 267 - 1 10 36 E-Mail medien@bewag.com
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