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Vereins- und Westbank Weltweit erste Schiffsleasing-Gesellschaft - Neues Geschäftsfeld: Werften-Consulting - Neue Studie: "Schifffahrtsmärkte auf Erholungskurs" Deutliche Zuwächse im Containerverkehr erwartet Mit der First Ship Lease (FSL) stellt die Vereins-und Westbank – gemeinsam mit ihren Partnern Schoeller Holdings, HSH Nordbank und weiteren namhaften Vertretern der Schifffahrtsbranche – ein neues Instrument zur Finanzierung von Schiffsneubauten vor. Im Oktober 2003 hat FSL die Geschäftsaktivitäten aufgenommen. Mit FSL geht erstmals eine Finanzgesellschaft an den Markt, die sich vollständig auf Schiffsfinanzierungen auf Leasingbasis konzentriert. Die Vereins- und Westbank bringt über ihr Tochterunternehmen Conetwork damit erneut ein innovatives Produkt für die maritime Industrie auf den Markt. Die Bank gehört auch beim Werften-Consulting, das sie in den vergangenen Monaten zu einem wichtigen Geschäftsfeld entwickelt hat, zu den Trendsettern der Branche. Die Aktivitäten der Vereins- und Westbank treffen auf eine dynamische Entwicklung in der Weltschifffahrt. "Bis Ende 2004 wird der Containertransport erneut um rund 10 % steigen", sagte Rolf Kirchfeld, Vorstandsmitglied der Bank, anlässlich eines Pressegesprächs zur maritimen Industrie. Die neue Studie der Vereins- und Westbank 'Schifffahrtsmärkte auf Erholungskurs' stellt erfreuliche Entwicklungen in der Schifffahrt fest: Der Aufwind im Seetransport hat auch den Hamburger Hafen voll erreicht. Im ersten Halbjahr 2003 wuchs der Containerumschlag für Asien um 21 % und für Südamerika um 11 %. Besonders erfreulich sind die Steigerungen beim Containerumschlag für die Ostseeanrainerstaaten des ehemaligen Ostblocks: sie stiegen um 27 %. Damit wird die erfolgreiche Strategie des Hamburger Hafens, sich als 'Hafen an zwei Meeren' zu etablieren, unterstrichen. FSL – Eine Innovation für die Schifffahrt Bisher ist Leasing als Finanzierungsinstrument für Schiffsfinanzierungen kaum gebräuchlich. Lediglich 2 % der weltweiten Flotte werden – in der Regel aus steuerlichen Gründen – über Leasing finanziert. Die FSL bietet dieses in anderen Branchen bewährte Finanzierungsinstrument –jenseits von steuerlichen Überlegungen – nun auch für Schiffsfinanzierungen an. "Aufgrund des hohen Kapitalbedarfs für Schiffsneubauten besteht bei Reedern grundsätzlich ein großes Interesse an bilanzschonenden Finanzierungen. Dies war bisher schon durch deutsche und norwegische Fondsfinanzierungen möglich", betonte Michael Schmidt, Leiter des nationalen Schiffsfinanzierungsgeschäftes der Vereins- und Westbank. Diese Modelle erfordern die Bereederung in Deutschland bzw. Norwegen. Viele internationale Reedereien wollen die operative Kontrolle über das finanzierte Schiff jedoch nicht aus der Hand geben. Hier setzt FSL mit dem neuen Leasingmodell an und bietet eine sinnvolle Erweiterung der Finanzierungsalternativen. Leasing war bisher kaum möglich, weil der fragmentierte Schifffahrtsmarkt, weitgehend fehlende Ratings für Schifffahrtsunternehmen sowie die große Schwankungsbreite von Charterraten und Schiffswerten die Beurteilung des Restwertrisikos für Leasinggesellschaften, die über keine langjährige Erfahrung mit der Entwicklung der Schifffahrts-märkte verfügen, extrem schwierig machten. Entsprechend stand die Risikobeherrschung bei der FSL-Gründung im Vordergrund. Die Zielgruppe von FSL ist begrenzt auf die weltweit größten Reedereien sowie Industrieadressen wie beispielsweise die großen Ölkonzerne. Außerdem können hauptsächlich Schiffe mit universellen Nutzbarkeit (Tanker, Container- und Massengutschiffe) in marktgängigen Größen finanziert werden. Für diese Schiffe kann FSL jetzt 100%-Finanzierungen anbieten. Die operative Kontrolle über das Schiff bleibt dabei vollständig beim Leasingnehmer "Die ersten Reaktionen aus dem Markt zeigen uns, dass dieses Modell auf großes Interesse stößt", unterstrich Kirchfeld, der die Vereins- und Westbank im Board of Directors der FSL vertritt. An der FSL sind die Schoeller Holdings, die Vereins- und Westbank durch ihr Tochterunternehmen Conetwork, die HSH Nordbank und weitere Investoren aus der Schiffsbranche beteiligt. Die Geschäftsführung bilden Fred Gutterson und Philip Clausius, die über langjährige Erfahrungen im Leasing von Transportgütern beziehungsweise in der Schifffahrtsbran-che verfügen. Werften-Consulting: Dienstleistung mit Zukunft "Wir haben die Beratung von Werften und die fachliche Unterstützung von Reedereien während ihrer Neubauprojekte in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Segment unserer maritimen Wertschöpfungskette entwickelt", stellte Ingmar Loges, Leiter des internationalen Schiffsfinanzierungsge-schäftes der Vereins- und Westbank, die Consulting-Aktivitäten der Bank vor. "Wir sehen hier große Zukunftspo-tenziale", führte er weiter aus. Ein typisches Betätigungsfeld der Vereins- und Westbank im Rahmen ihres Werften-Consultings sei die fachliche Betreuung von Reedern, die auf osteuropäischen Werften Neubauten geordert haben. Vielfach drohen bei diesen Neubauprojekten Verzögerungen mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die finanziellen Planungen. Osteuropäische Werften leiden oftmals unter Defiziten bei der Finanzierungsplanung für Schiffsneubauten und bei der strategischen Ausrichtung der Neubautätigkeiten. Gerade bei Werften, bei denen es vielfach zu Problemen im Produktionsablauf, zu Kostenüberschreitungen und folglich zu Verzögerungen von Ablieferungen kommt, ermöglicht die Beratung durch Experten ein erhebliches Wertschöpfungspo-tential für den Reeder. Eine verspätete Ablieferung eines Schiffes durch die Werft kann zu erheblichen Opportunitäts-osten führen oder einen Reputationsverlust des auftraggebenden Reeders gegenüber den Charterern verursachen. Werften, die ihre Zukunftschancen nutzen wollen, müssen Verzögerungen vermeiden und ihre Abläufe effizient strukturieren. Die Vereins- und Westbank bietet für diesen Strukturierungsprozess ein wirkungsvolles Instrumentarium. Die Maßnahmen umfassen - die Schaffung von Transparenz in den Abläufen, - die Definition und Implementierung von operationalen, strukturellen und strategischen Lösungsansätzen, - die Strukturierung und Unterstützung von Finanzierungskonzepten und - den Aufbau eines transparenten Liquiditätsmanagements. Die langjährige Erfahrung der Schifffahrtsexperten der Bank und ihr umfangreiche Netzwerk ermöglichen es der Vereins- und Westbank, ihre Schifffahrtskunden bei deren Neubauordern zu unterstützen, beteiligte Banken kompetent zu beraten und Restrukturierungskonzepte für Werften zu entwickeln. Maritime Industrie wächst immer weiter zusammen "Mit diesen beiden innovativen Aktivitäten runden wir unser Leistungsangebot für die maritime Industrie weiter ab", sagte Torsten Temp, Leiter des Unternehmenskundengeschäftes der Vereins- und Westbank. Auf der Basis von über 25 Jahren Erfahrung im Schiffsfinanzierungsgeschäft erschließe die Bank kontinuierlich neue Betätigungsfelder. So sei zum Beispiel vom Schiffsfinanzierungsgeschäft aus eine bedeutende Stellung im Offshore-Geschäft erreicht worden. Hier beteiligt sich die Bank intensiv an der Vorbereitung von Finanzierungslösungen für die bevorstehenden Investitionen in große Offshore-Windparks. Kontaktinformationen: Rainer Brandt Fon: +49 (0)40 3692-3976 Fax: +49 (0)40 3692-3176 E-Mail:Rainer.Brandt@vuw.de Vereins- und Westbank Alter Wall 22 20457 Hamburg Deutschland
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