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Frankfurt/Main, 13.11. 2003 11:52


Eurohypo: Deutlicher Ergebnisanstieg in den ersten neun Monaten

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen an den Immobilienmärkten konnte die Eurohypo AG bis Ende September ihren Ertrag weiter steigern.

Zins- und Provisionsüberschuss überschritten 1.004 Mio Euro den anteiligen Wert des Vorjahres um fast 15%.

Nennenswerte Steigerungen verzeichneten dabei das Firmenkundengeschäft in Europa, besonders auch im Heimatmarkt Deutschland.

Der Gewinn vor Steuern nahm deutlich zu: Er lag mit 307 Mio Euro um 26% über dem Ergebnis von 9/12 des Jahres 2002.

Die positive Entwicklung der Eurohypo unterstreichen auch die wichtigen Kennziffern:

Die annualisierte Eigenkapitalrendite vor Steuern stieg – vor Goodwill-Abschreibungen – auf 8,3% (7,6 %).

Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich auf 35,6 % (37,0 %).

Vor diesem Hintergrund zeigte der designierte Vorstandsvorsitzende Bernd Knobloch Zuversicht: „Wir werden insgesamt in 2003 das Ergebnis des Vorjahres übertreffen“. Dazu tragen nach seiner Einschätzung auch die schon überaus erfolgreich angelaufenen US-Aktivitäten der Bank bei. Dort gehört die Eurohypo im großvolumigen Immobiliengeschäft zwischenzeitlich zu den ersten Adressen.

Der Zinsüberschuss der Eurohypo übertraf mit 994 Mio Euro den anteiligen Vorjahreswert um gut 15%, und auch der Provisionsüberschuss entwickelte sich mit einem Anstieg von 18% gegenüber dem zeitanteiligen Vorjahresergebnis in die gleiche, erfreuliche Richtung.

Mehr als die Hälfte des Anstiegs des Zins- und Provisionsüberschusses entfällt auf die planmäßige Einbringung von drei Geschäftseinheiten in Deutschland, London und den USA, die im Anschluss an die Fusion von der Deutschen Bank sowie Dresdner Kleinwort Wasserstein erworben wurden. Höhere Margen im Neugeschäft und bei den durchgeführten Prolongationen leisteten darüber hinaus einen kräftigen Beitrag zur Verbesserung der operativen Erträge.

Die noch immer schlechte gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland führte erwartungsgemäß zu einem deutlichen Anteil am Anstieg der (Netto-) Risikovorsorge auf 270 Mio Euro (169 Mio Euro) bis Ende September. Einen Teil des Vorsorgebedarfs – nach Berücksichtigung steuerlicher Effekte netto rund 142 Mio Euro (144 Mio Euro) – hat die Eurohypo über die im Zuge der Fusion gewährten Garantien der Großaktionäre abgedeckt. Das in der Risikovorsorge verbuchte Wertpapierergebnis wirkte dem mit einem positiven Saldo von 22 Mio Euro (1,1 Mio Euro) entgegen. Ursächlich hierfür waren Kursgewinne aus der Veräußerung von Wertpapieren der Liquiditätsreserve sowie Erträge aus der Kurspflege von eigenen Wertpapieren.

Die Kostensituation der Bank entwickelte sich in die richtige Richtung: Der gesamte Anstieg des Verwaltungsaufwands (Personal- und Sachaufwand) um 10% auf 357 Mio Euro entfällt ausschließlich auf die eingebrachten Geschäftseinheiten sowie die Erstkonsolidierung der IT-Tochtergesellschaft Eurohypo Systems. Dies verdeckt, dass die Eurohypo erste Erfolge (22 Mio Euro) bei den im Zuge der Fusion geplanten Kosteneinsparungen erzielen konnte.

Das Neugeschäft in der Immobilienfinanzierung lag mit 9,7 Mrd Euro auf einem unverändert hohen Niveau. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum war dabei der Rückgang um 4,3% nur geringfügig, obwohl viele wichtige Immobilienmärkte in Europa ihre Schwächephase noch nicht überwunden haben und die Eurohypo bei Neuzusagen strikt margen- und risikoorientiert vorgeht. Im Neugeschäft war die Eurohypo insbesondere im Geschäftssegment Real Estate Investmentbanking sehr erfolgreich. Die Neuzusagen bei Staatsfinanzierungen beliefen sich auf fast 10 Mrd Euro (3,6 Mrd Euro).

Nach dem bisher erfolgreichen Geschäftsverlauf in den ersten drei Quartalen rechnet die Eurohypo nicht nur mit einem guten Ergebnis für das Gesamtjahr 2003. „Mittelfristig gehen wir von einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Immobilienfinanzierungsgeschäft aus“ sagte dazu Bernd Knobloch. „Wir erwarten, dass sich dieses auch in der Risikovorsorge, die in diesem Jahr unser Ergebnis noch überdurchschnittlich belasten wird, positiv auswirken wird.“

Hohe Priorität für die Zukunft hat die weitere Steigerung der Erträge. Insofern werden die weitere Optimierung des Portfolios sowie generelle Ausweitung der Geschäftsfelder die zentralen Herausforderungen der Bank im kommenden Jahr sein.


Kontaktinformationen:
Eurohypo Aktiengesellschaft
Taunusanlage 9
60329 Frankfurt am Main


Telefon: +49 - (0)180. 3 49 76-00
Telefax: +49 - (0)180. 3 49 76-8 88 88

E-Mail Kontakt
info@eurohypo.com

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