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DHB feiert beim Bundeskongress Geburtstag „Nach 88 Jahren ist lange noch nicht Schluss“ Bundeskongress des Deutschen Hausfrauen-Bundes in Dahlewitz bei Berlin: „Die Atmosphäre war spitze“, sagt Roswitha Meierhöfer, die Landesvorsitzende des DHB in Baden. Gemeinsam mit 35 anderen Frauen ist sie von Süddeutschland zum Bundeskongress vor die Tore Berlins gefahren. Doch nicht nur die Stimmung unter den 800 DHB-Mitgliedern aus ganz Deutschland hat ihr gefallen. So wie sie waren alle Kongress-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer vor allem von den verschiedenen Referaten und der Vielfalt der Anbieter und ihrer Produkte bei der Ausstellung begeistert. Gastrednerin beim DHB-Kongress: Bundesfamilienministerin Renate Schmidt. Sie wurde begrüßt von der DHB-Präsidentin Pia GaßmannAuch von den Damen aus Bremen waren Lob und Anerkennung zu vernehmen: „Unsere Teilnehmer fanden den Kongress ganz hervorragend“, sagte die Vorsitzende des Landesverbandes Bremen, Gunthild Meyer. Die Beiträge der Referenten seien durchweg interessant und kurzweilig gewesen und die vorgestellten Projekte so lebensnah, dass die Bremer die eine oder andere Sache übernehmen wollen. Genau das hatte sich DHB-Präsidentin Pia Gaßmann gewünscht: Ein abwechslungsreicher Kongress, der viele Gedankenanstöße liefert. Sie zeigte sich zufrieden: „Es war ein vielfältiges Programm, von dem jeder etwas mit nach Hause nehmen kann“, sagte sie nach der Veranstaltung. Besonders gefreut hat sie sich über die „zeitgemäßen und zukunftsbezogenen Projekte“, die am Nachmittag von DHB-Mitgliedern aus Darmstadt und Schwäbisch Gmünd vorgestellt wurden. Bedauert haben viele der Teilnehmerinnen, dass Professor Norbert Bolz von der Technischen Universität Berlin seinen Vortrag über die „Entheiligung der Familie im rot-grünen Zeitalter“ sehr kurz fassen musste. Der Grund: Der Besuch von Bundesfamilienministerin Renate Schmidt musste wegen Terminänderungen etwas vorgezogen werden. Ihre Rede, bei der sie besonders für die bessere Vereinbarkeit von Fa-milie und Beruf warb, kam bei den Kongress-Teilnehmerinnen sehr gut an. „Das war ein toller Vortrag“, sagte Roswitha Meierhöfer aus Baden. Noch mehr hätte sie sich allerdings gefreut, wenn die Ministerin genauer auf die Absicherung der Frau im Rentenalter eingegangen wäre. Edda Fees und Eva Orth vom Mütter- zentrum Darmstadt beim DHB-KongressAuf reges Interesse stieß auch die Ausstellung, bei der wieder viele namhafte Unternehmen vertreten waren: „Hier bekomme ich immer gute Ideen“, sagte Brigitte Gillner vom Landesverband Berlin. Angetan war sie diesmal vor allem von Backformen, die aufgrund ihrer besonderen Materialbeschaffenheit biegsam und flexibel sind und ohne Fett auskommen. Neu war ihr aber auch, wie umweltfreundlich und materialsparend Getränkekartons sein können. Andere wieder ließen sich die Vorzüge von Glasbehältern erklären und erfuhren interessante Einzelheiten über das Recycling von Glas. Unter den Ausstellern beim DHB- Kongress waren zahlreiche Markenartikel-Firmen, deren Präsentationen auf reges Interesse bei den Teilnehmerinnen stießen.Wer in der Mittagspause von einem Stand zum anderen schlenderte, konnte also nicht nur viel lernen, hier und da ein neues Produkt bestaunen oder eine kleines Präsent einstecken, es gab auch reichlich Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen: „Ich habe hier den einen oder anderen Hersteller zu unserer Sonderschau nach Bremen eingeladen“, sagte Gunthild Meyer. Ein besonderer Höhepunkt war für viele Kongress-Teilnehmer der „Berliner Abend“: Der Berliner Landesverband hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen und seine Gäste zu einer Zeitreise eingeladen – eine Zeitreise durch die Geschichte des Deutschen Hausfrauen-Bundes. Eine Geschichte, die – und darauf stießen die Berliner DHB-Mitglieder erst bei der Vorbereitung des Abends – auf den Tag genau vor 88 Jahren begann. Denn am 22. Mai 1915 wurde der Deutsche Hausfrauen- Bund in Berlin gegründet. Damit startete die Zeitreise, die – vorgestellt mit Worten und untermalt mit tänzerischen Einlagen – dann in die 50er-, 60er-, 70er- und 80er-Jahre führte. Ein eigens für den Kongress gedrehter Film rief in Erinnerung, wie sehr sich die Arbeitswelt der Frau und des Verbandes in dieser Zeit gewandelt hat: wie die Waschmaschine Einzug hielt, wie die Technik die Hausarbeit der Frauen erleichterte und wie sich auch das Selbstverständnis der Frauen geändert hat. Dass sich die Berliner sogar die Mühe gemacht hatten, das Lied von Udo Jürgens: „Mit 66 Jahren“ auf 88 Jahre DHB umzudichten, fand großen Anklang. Besonders als es hieß: „Nach 88 Jahren, da ist lange noch nicht Schluss.“ Kontaktinformationen: Deutscher Hausfrauen-Bund Berufsverband der Haushaltführenden e.V. (DHB) Coburger Str. 19 53113 Bonn Tel: 0228 – 23 77 -18 / -99 Fax: 0228 - 23 88 -58 E-Mail: info@hausfrauenbund.de
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