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Kfz-Gewerbe gegen Ausbildungs-Zwangsabgabe Scharfe Kritik an den Plänen der Bundesregierung zur Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe äußerte der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in Bonn. Gerade im Kfz-Gewerbe suchten viele Betriebe ebenso händeringend wie vergeblich nach Bewerbern, die für die zunehmend anspruchsvolle Ausbildung hinreichend qualifiziert seien. Solche Betriebe müssten das Regierungsvorhaben als blanken Zynismus empfinden. Im übrigen hänge die Zahl der Lehrstellen maßgeblich von der wirtschaftlichen Situation der Betriebe ab. Deshalb sei eine kraftvolle, mittelstandsfreundliche Wirtschafts- und Finanzpolitik die beste Frischzellenkur für den Lehrstellenmarkt. Statt dessen tüftele man in Koalitionskreisen an einem bürokratischen Umverteilungskonzept, dessen Umsetzung vermutlich den größten Teil der erhofften Einnahmen wieder verschlinge. Der Hauptgeschäftsführer des ZDK, Dr. Axel Koblitz, äußerte hierzu wörtlich, die Regierung wolle offensichtlich für die Folgen ihrer eigenen Versäumnisse Strafgelder verhängen. Dies könne sich auf die Motivation der Betriebe nur nachteilig auswirken. Das Kfz-Gewerbe mit seinen rund 100.000 Auszubildenden bedürfe keiner staatlichen Zwangmaßnahmen, um sich auch künftig seiner Verantwortung als größter gewerblicher Ausbilder bewusst zu sein. Kontaktinformationen: Helmut Blümer, Pressesprecher Franz-Lohe-Str. 21 53129 Bonn Tel: 0228/9127-270 Fax: 0228/9127-154 e-mail: presse@kfzgewerbe.de
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