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Frankfurt/Main, 12.11. 2003 10:22


Chemie im Wandel - Junge Köpfe für junge Ideen

Die öffentliche Podiumsdiskussion "Fight for brain - Wie gewinnt die Chemie die besten Köpfe?" am 10. Oktober auf der Jahrestagung Chemie 2003 der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) wird durch einen Kurzvortrag "Neue Konzepte für eine neue Chemikergeneration" eingeleitet. Der Vortragende, GDCh-Jungchemiker Nils Leßmann, machte sich dazu vor der Presse Gedanken.

Wie locken zur Zeit Universitäten und die chemische Industrie Studenten bzw. anschließend potentielle Arbeitnehmer? Wenn eine Universität nicht mit einer „großen Vergangenheit" mit dementsprechender Reputation (berechtigt oder auch nicht) oder aber einer „schönen“ Umgebung für sich werben kann, dann hat es diese Universität schon schwer. Traurig aber wahr: Studenten denken zumeist einfach. Universitäten die dies nicht vorweisen können locken mit kurzen Studienzeiten oder aber „Laptops für alle“. Laptops, Kneipen und Freizeitmöglichkeiten allein sind aber eine unzureichende Basis für ein Studium.

Und wie machen es die Unternehmen? In wirtschaftlich schweren Zeiten ist der finanzielle Spielraum zum Werben um die Besten eher gering. Kandidaten, die man für seinen Betrieb gewonnen hat, werden dann auf dem immer gleichen Weg über Forschung&Entwicklung durch die
Firmenstruktur geschleust. Somit scheint doch alles vorprogrammiert: Immer gleiche Wege für den guten, alten Chemiker.

Den klassischen Chemiker in seinem kleinen Labor, in dem es stinkt und raucht, gibt es schon lange nicht mehr gibt. Der Beruf eines Chemikers ist viel mehr als das. Dennoch werben Firmen häufig noch mit den immer gleichen Methoden – sowohl für Produkte als auch um Personen. Immer noch zu wenige Leute studieren somit unter falschen Vorstellungen und Voraussetzungen Chemie, um dann in eine andere Wirklichkeit entlassen zu werden. Diesem Trend soll an den Universitäten mit dem Allheilmittel eines neuen Studienkonzepts begegnet werden: Bachelor und Master. Und was machen die Unternehmen? Neue Internetseiten, buntere Darstellungen und online-Bewerbungen weisen den Weg in eine neue Zukunft.

Was fehlt, ist ein neues, frisches Selbstverständnis, denn die Chemie ist besser als ihr Ruf. Wir sind Chemie, was uns umgibt und durchdringt. Sie sichert maßgeblich unseren heutigen Wohlstand und ist oftmals auch hinter "Bio", "ökölogisch wertvoll“ oder „Science for life“, hinter Anglizismen oder Andeutungen verborgen. Chemiker müssen die Öffentlichkeit von ihrer Wissenschaft überzeugen und dafür begeistern. In der Gesellschaft wird naturwissenschaftliches Verständnis immer noch als unbedeutend eingestuft. So lassen sich nicht die besten Köpfe für ein Chemiestudium gewinnen.

Wir Chemiker müssen nicht nur für die Chemie werben, wir müssen richtig werben. Das Jahr der Chemie 2003 mit einer Fülle von Veranstaltungen für die Öffentlichkeit, ist ein guter Beginn, darf aber bei weitem nicht alles gewesen sein. Politik, Wirtschaft, Verbände und Universitäten müssen diesen Weg weiter gemeinsam beschreiten.


Kontaktinformationen:
Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh) /
German Chemical Society

Hausanschrift:
Varrentrappstr. 40-42
60486 Frankfurt/Main
Deutschland

Postanschrift:
Postfach 90 04 40
60444 Frankfurt/Main
Deutschland

Tel.:
(069) 7917-0

Fax:
(069)-7917 374

E-Mail:
gdch@gdch.de


Vereinsregister
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. ist im Vereinsregister der Stadt Frankfurt/Main unter der Registernummer VR 4453 eingetragen.

Vertreter
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. wird gesetzlich vertreten durch den amtierenden Präsidenten

Prof. Dr. Fred Robert Heiker
BAYER AG
Leiter Vorstandsstab und Leiter Konzernentwicklung
Corporate Center, Gebäude W 11
51368 Leverkusen

sowie die stellvertretenden Präsidenten

Dr. Rudolf Staudigl
Wacker-Chemie GmbH
Mitglied der Geschäftsführung
Hanns-Seidel-Platz 4
81737 München

und

Prof. Dr. Dirk Walther
Universität Jena
Institut für Anorganische und Analytische Chemie
August-Bebel-Str. 2
07743 Jena

Umsatzsteueridentifikationsnummer
Die Umsatzsteueridentifikationsnummer der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. lautet: DE114235061.

Webmaster/Redaktion
Dr. Dirk Anwand

Tel.:
(069) 7917-483

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E-Mail:
d.anwand@gdch.de

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