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Karlsruhe, 06.07. 2004 09:52


Stress: Streit und Ärger gehen ans Herz

Wer kennt das nicht: Schon der Gedanke an eine ärgerliche Situation kann das Blut wieder zum Kochen bringen. Sogar, wenn der Vorfall schon Tage zurückliegt. Forscher aus den USA schlagen jetzt Alarm: Wer nicht lernt, seine Emotionen zu verarbeiten, belastet Herz und Kreislauf.

Erkrankungen von Herz und Kreislauf gehören bei uns zu den häufigsten Todesursachen. Einige Faktoren wie zu hoher Blutdruck begünstigen das Entstehen solcher Krankheiten, zu denen die Arteriosklerose oder auch Herzinfarkt und Schlaganfall gehören. Die Behandlung dieser Krankheiten ist schwierig. Vorsorge ist darum besonders wichtig.

Stress schlimmer fürs Herz als Anstrengung?
US-amerikanische Forscher wollten es genau wissen. Was belastet Herz und Kreislauf mehr: Ärger, Wut und Stress-Situationen oder starke körperliche Beanspruchung? Als Versuchspersonen stellten sich Studenten der Universität in Irvine/Californien zur Verfügung. Die Tests waren so angelegt, dass einige der Freiwilligen absichtlich "geärgert" wurden: Sie sollten eine Aufgabe erfüllen und wurden dabei ständig unterbrochen und gestört. Das Ergebnis: Ärger machte sich breit - der durchschnittliche Blutdruck in dieser Testgruppe stieg deutlich. Auch noch Stunden nach Testende erhöhte sich der Blutdruck dieser Probanden, wenn sie sich an die Situation erinnerten.

Die andere Testgruppe hatte ebenfalls eine unangenehme Aufgabe: Sie sollten ihre Hände einige Zeit in Eiswasser tauchen. Auch bei ihnen erhöhte sich der Blutdruck, diesmal bedingt durch den körperlichen Stress. Wenn diese Testpersonen später auf ihr Erlebnis angesprochen wurden, zeigten die Blutdruckmessgeräte aber keine Reaktion.

Streiten kann man lernen

"Emotionaler Stress scheint einen enorm negativen Einfluss auf unser Herz-Kreislauf-System zu haben", resümiert Dr. Laura Glynn, die stellvertretende Professorin für Psychiatrie an der Universität Irvine. "Wichtig bei der Verbeugung von Erkrankungen ist also nicht nur die Vermeidung von Stress. Vor allem muss man Wege finden, um zu verhindern, dass man sich wieder und wieder über dieselbe Sache ärgert."

Prof. Glynn rät Menschen, die dazu neigen, ihren Ärger herunterzuschlucken, sich eine Möglichkeit zu suchen, um unbewältigte Emotionen abzubauen. Richtig streiten zu lernen, ist dabei besonders wichtig. "Richtig" heißt nicht laut und tränenreich, sondern effektiv: Dem anderen klarmachen, warum man sich ärgert und gemeinsam nach Lösungen suchen. Besonders schlecht ist es, bei einem Streit stets uralte Kamellen hervorzukramen, anstatt sich auf die aktuellen Ärgernisse zu beschränken. Streiten ist lernbar: Partnertherapien beispielsweise können Wege aufzeigen, Kritik besser anzunehmen und gleichzeitig den eigenen Groll angemessen zu formulieren. Wer mit seinem Ärger alleine ist, muss seinen überhöhten Adrenalinspiegel anderweitig abbauen. Welche Technik für wen die richtige ist, muss jeder selbst herausfinden. Ob Tanzen, Töpfern oder Lauf-Training - Hauptsache, der Ärger gerät in Vergessenheit. Nicht nur das Herz wird es einem danken.

Herz und Psyche - zwei untrennbare Einheiten
Text zum Bild: Was können wir tun, um gesund zu werden und zu bleiben? Das Buch "Herzenssache - Herz und Psyche stärken". (von Birgit Frohn, Kösel Verlag München) gibt Auskunft über Hintergründe von Herzerkrankungen und schildert die immer wichtiger werdenden Zusammenhänge von Herz und Psyche. Es nennt Möglichkeiten der Prävention bzw. zur Stabilisierung wie Entspannung, Ernährung und Bewegung und geht vor allem auf den äußerst wirksamen Weißdorn ein, der »Pflanze für das Herz«, mit der wir vorbeugen und uns auf sanfte Weise schützen und stärken können.





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