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Lippstadt, 21.07. 2004 09:04

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direct/Hella KGaA Hueck & Co.: Nicht beim Licht sparen

Nicht beim Licht sparen - Nur sehr geringer Mehrverbrauch für ein Mehr an Sicherheit


Die Kraftstoffpreise sind auf einem Rekordstand. Die meisten Autofahrer versuchen da, so wenig wie möglich zu verbrauchen. Der Lichtspezialist Hella warnt aber davor, an der Beleuchtung und damit der Sicherheit zu sparen. "Das rechtzeitige Einschalten des Lichts auch am Tag ist oft unabdingbar, etwa bei Fahrten durch dunkle Alleen", erklärt Dr. Martin Grimm, Bereichsleiter Scheinwerfertechnik bei Hella. Er empfiehlt sogar, immer mit Licht zu fahren. Das kostet nach Angaben Grimms weniger als vielfach vermutet. Hella hat einen durchschnittlichen Mehrverbrauch von 0,15 l/100 km ermittelt. Dieser Wert gilt für den Einsatz des normalen Abblendlichts. Durch Rollwiderstands-optimierte Reifen lässt sich aber beispielsweise mehr einsparen, als die zusätzliche Sicherheit durch Fahren mit Licht kostet.

Wer auch diesen geringen Mehrverbrauch vermeiden will, muss trotzdem nicht auf Tagfahrlicht verzichten. Hella bietet spezielle Tagfahrleuchten an, die nur rund ein Zehntel des Stroms benötigen, den die konventionelle Beleuchtung aus dem Bordnetz entnimmt. Diese Leuchten sind in ihren optischen Eigenschaften auf den Einsatzzweck am Tag optimiert. Für einige Autos gibt es fahrzeugspezifische Versionen; die anderen können mit einer Universal-Ausführung bestückt werden. Selbstverständlich sind alle Modelle amtlich zugelassen.
Eine Halogenlampe von nur 6 Watt Leistung genügt für ihren Betrieb. Eine Variante der Tagfahrleuchte mit optimierter Lebensdauer, kommt mit einer 16 Watt Glühlampe aus. Zum Vergleich: Die Glühlampe einer Blinkleuchte benötigt 21 Watt. Die Leistungsaufnahme der Tagfahrleuchten von Hella ist beim Kraftstoffverbrauch in der Praxis nicht mehr nachweisbar.

Überhaupt spielt das Licht beim Gesamt-Stromverbrauch eines modernen Autos nicht mehr die größte Rolle. Der alte Name "Lichtmaschine" für den Generator ist schon deshalb unzeitgemäß. Allein die elektrischen Kraftstoffpumpen einer Einspritzung verbrauchen über die Hälfte der Leistung der normalen Beleuchtung mit Abblendlicht. Diese liegt für Halogen-Licht bei 140 Watt. Xenon-Scheinwerfer benötigen übrigens trotz des erheblich besseren Lichts rund 40 Watt weniger.
Das Gebläse von Heizung und Klimaanlage erreicht diese Werte schnell, vor allem, wenn im Sommer eine schnelle Abkühlung erwünscht ist. Im Winter schlagen heizbare Heckscheiben (150 Watt) und Sitzheizungen (100 Watt) deutlich mehr zu Buche als das Licht. Und der Energieverbrauch der Computerelektronik mit Bus-Systemen moderner Wagen stellt sogar alles andere in den Schatten. Auch das Fahren mit offenen Fenstern kann wegen der schlechteren Aerodynamik teurer kommen als das Licht.
Es gibt nach der Überzeugung der Ingenieure und Techniker von Hella keinen vernünftigen Grund, auf den Sicherheitsgewinn durch Fahren mit Licht zu verzichten. Zahlreiche internationale Studien zeigen einen deutlichen Rückgang von Unfällen durch Tagfahrlicht auf. Etliche Länder wie die skandinavischen, die Schweiz, Estland, Lettland und Slowenien schreiben das Fahren mit Licht daher ganzjährig vor. Schweden führte sein entsprechendes Gesetz 1975 ein, kurz nach der großen Energiekrise, die in Deutschland zu Fahrverboten und Tempolimits geführt hatte. Die kurze Diskussion über die Mehrkosten hatte im Norden nach einem Rechenexempel ein Ende: Das ständige Fahren mit Licht kostet die Schweden in etwa so viel Kraftstoff wie die Außenbordmotoren ihrer Freizeitboote.

Text und Bilder im Internet unter
http://www.hella-press.com


Kontaktinformationen:
Ansprechpartner für inhaltliche Rückfragen:
Ulrich Köster
Hella KGaA Hueck & Co.
Rixbecker Str.75
59552 Lippstadt
Tel.: 02941/ 38-7566
Fax: 02941/ 38-7558
ulrich.koester@hella.com

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