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Eignerfamilie setzt konsequente Stärkung der Eigenmittel fort Optimierungsprogramm verbessert versicherungstechnisches Ergebnis deutlich Alle Versicherungssparten liefern positive Wertbeiträg ARAG Konzern stärkt Kapitalbasis und verbessert operative Leistungsfähigkeit Der ARAG Konzern zeigte sich im Geschäftsjahr 2003 in guter Form. Das Unternehmen profitierte im Strukturwandel der Assekuranz von seiner starken Substanz, der tiefen Verwurzelung im Privatkundengeschäft und der damit verbundenen sehr guten Risikostruktur. Die Prämieneinnahmen der Versicherungsgesellschaften wuchsen um 2,8 Prozent von 1,23 Milliarden € auf 1,26 Milliarden €. Aufgrund rückläufiger Umsätze von Nicht-Versicherungsunternehmen verblieb das gesamte Prämienund Umsatzvolumen des Konzerns mit 1,33 Milliarden € praktisch auf Vorjahresniveau. Im Kernbereich Rechtsschutz setzte sich der Wachstumstrend der vergangenen Jahre fort. Die Einnahmen stiegen dort um 2,5 Prozent von 618 Millionen € auf 633 Millionen €. Die Wachstumsimpulse stammen aus dem internationalen Rechtsschutzgeschäft. Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter in seine solide Substanz investiert. Insbesondere die finanzielle Flankierung des starken internationalen Wachstums und die mit Blick auf die Erhöhung der Anwaltsgebühren erneute Dotierung der Spätschadenreserven mit zusätzlichen 8,4 Millionen € wirkten sich auf die Ergebnislage aus. Trotz dieser negativen Belastungen verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis des Konzerns um 202 Prozent von 7,5 Millionen € auf 22,7 Millionen €. In der Verbesserung spiegeln sich die ersten Erfolge der Optimierungsarbeit wider. Die Kostenquote war mit 34,8 Prozent rückläufig und verbesserte sich um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Schadenquote blieb mit 64,0 Prozent praktisch unverändert (Vorjahr 63,8 Prozent). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank erwartungsgemäß von 29,7 Millionen € auf 21,3 Millionen €. Aufgrund einer unverändert hohen Steuerlast verblieb ein Konzernjahresüberschuss von 3,0 Millionen € (Vorjahr 1,9 Millionen €). Nach den ersten Monaten Laufzeit des Optimierungsprogramms Impulse ARAG 100 beziffert das Unternehmen die bereits gehobenen Einsparpotenziale mit 10 Millionen €. Bis Ende des Jahres 2004 sind zusätzliche Einsparungen von 20 Millionen € geplant. „Alle Versicherungssparten des Konzerns lieferten positive Wertbeiträge“, stellte Dr. Paul-Otto Faßbender, Vorstandsvorsitzender der ARAG, bei der Bilanzvorlage fest. In der Versicherungstechnik wurden negative Ergebnisbeiträge in den Segmenten Rechtsschutz national und international sowie Komposit beseitigt. Ebenso verbesserte sich die Ergebnissituation der Personenversicherer deutlich. Die ARAG hat Wertberichtigungen in den Kapitalanlagen so umfänglich wie möglich geschultert und 120,3 Millionen € zum 31.12.2003 abgeschrieben. Unter der Prämisse einer stabilen Entwicklung der Finanzmärkte wird die ARAG im laufenden Geschäftsjahr lastenfrei sein. Im deutschen Rechtsschutzmarkt hat die ARAG den Prämienabrieb weitgehend aufgehalten. Im selbst abgeschlossenen Geschäft verbuchte das Unternehmen einen Rückgang von 0,9 Prozent auf 347,3 Millionen € gegenüber 350,6 Millionen € im Vorjahr. Im konjunkturell freundlicheren Umfeld des Jahres 2002 lag der Rückgang noch bei 3,6 Prozent. Allerdings trennt sich die ARAG im heimischen Kernmarkt bis Ende 2005 von ca. 20 Millionen € Prämie, die keine ausreichende Rentabilität liefern. Damit wird ein Einsparpotenzial von etwa 40 Millionen € aktiviert. „Langfristig eröffnet die deutlich gesteigerte Profitabilität des Kerngeschäftes dem Unternehmen neue Wachstumschancen,“ so Dr. Paul- Otto Faßbender. Das internationale Rechtsschutzgeschäft verzeichnete weiter starke Wachstumsimpulse und steigerte die Beitragseinnahmen um 7 Prozent auf 261,9 Millionen € nach 244 Millionen € im Jahr 2002. Unter Berücksichtigung des rechtsschutznahen Schutzbriefgeschäftes der ARAG Spanien erzielten die internationalen Gesellschaften Einnahmen von 286 Millionen €. Der Zukauf des Wettbewerbers ACS/Lawphone durch die ARAG North America wurde zu Beginn des Jahres 2004 abgeschlossen. Durch dieses Investment ist die ARAG in den USA Branchenführer im Segment der Rechtsdienstleistungen. Als einer der ersten deutschen Versicherer ist die ARAG auf dem slowenischen Markt aktiv geworden. Im ersten Halbjahr 2004 verbuchte das Kernsegment Rechtsschutz Einnahmen von 314,4 Millionen € gegenüber 308,7 Millionen € im Vorjahreszeitraum. Das eher moderate Wachstum von 1,8 Prozent ist auf die Bestandsüberprüfung im deutschen Rechtsschutz und den damit verbundenen Prämienrückgang zurückzuführen. „Wir entwickeln das Unternehmen mit viel Augenmaß behutsam weiter,“ so Dr. Paul-Otto Faßbender. Zum Ende des Jahres 2003 haben die Eigner ihr Engagement erneut bekräftig. Das gezeichnete Kapital der konzernführenden Familienholding FIDA GmbH wurde um 40 Millionen € auf 200 Millionen € erhöht. „Eine weitere Kräftigung der Eigenkapitalausstattung wird auch künftig von den Eignern angestrebt,“ so Dr. Paul-Otto Faßbender. Die enge Verbindung zwischen Familie und Unternehmen wird auch durch die Namensgebung der Familienholding dokumentiert. Die FIDA GmbH wurde im Juni 2004 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und in ARAG Aktiengesellschaft umbenannt. „Unsere Versicherungsgesellschaften firmieren unter der bekannten Qualitätsmarke ARAG. Es ist nur konsequent, dass sich die Familienholding in dieses geschlossene Erscheinungsbild einfügt,“ begründet Dr. Paul-Otto Faßbender die Umwandlung. Kontaktinformationen: ARAG Versicherungen ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Klaus Heiermann Leiter Unternehmenskommunikation Telefon: (02 11) 9 63-22 19 Telefax: (02 11) 9 63-22 20 klaus.heiermann@ARAG.de http://www.ARAG.de
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