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München, 12.07. 2004 14:46

Deutscher Truck Grand Prix auf dem Nürburgring: Fünfte Runde im FIA European Truck Racing Cup 2004
Vier Rennen, vier Siege : Trotz Prinz Leopolds Gastauftritt wird Lutz Bernau auf MAN TGA zum König des Nürburgrings

"Ist das ein echter Prinz?" wollten einige Zuschauer wissen, denen die Ansage des Streckensprechers nicht ganz geheuer vorkam. In der Tat, es war ein echter Prinz, der beim Truck Grand Prix auf dem Nürburgring sein Debüt in einem Renntruck gab. Seine Königliche Hoheit, Prinz Leopold von Bayern (so lautet die formal korrekte Anrede) war vom Österreicher Egon Allgäuer zu diesem Gastspiel auf einem MAN TGA Renntruck überredet worden. Es waren aber wohl eher die jüngeren Besucher, die zunächst an einen Scherz glaubten. Erfahrenen Motorsportfans ist "Prinz Poldi" seit langem ein Begriff, schließlich hat der schnelle Adlige schon eine lange Motorsportkarriere hinter sich. Trotzdem war der Auftritt des Gaststarters ziemlich fulminant, im zweiten Rennen des Mittelrhein-Cups belegte Prinz Leopold sensationell den zweiten Rang - und das, obwohl er an diesem Wochenende zum ersten Mal in seinem Leben am Steuer eines Lastwagens saß.

Königliche Hoheit hin oder her - zum ungekrönten König des Nürburgrings schwang sich an diesem Wochenende ein anderer Mann aus Bayern auf, der zudem ganz in der Nähe des Prinzen wohnt: Lutz Bernau, Europameister des Vorjahres, wirkte in den ersten Rennen dieser Saison ob der Leistungen seiner Konkurrenten ziemlich ratlos. Nun fand er zu alter Stärke zurück und stellte das am Nürburgring-Wochenende eindrucksvoll unter Beweis.

Auf der berüchtigten Eifelstrecke zeigte sich der MAN-Pilot diesmal völlig unbeeindruckt von widrigsten Witterungsbedingungen: Am Freitag präsentierte sich der Nürburgring von seiner fast schon gewohnt schlechten Seite, wolkenverhangen, windig, verregnet. Lutz Bernau war trotzdem der schnellste Fahrer aus dem Spitzenquartett der Race Class. Nach einigen Diskussionen wurden die schnellen Gastfahrer Gerd Körber und Noel Crozier kurzerhand ans Ende der Startaufstellung gesetzt, Bernau durfte damit neben Frankie Vojtisek (Renault) aus der ersten Reihe starten.

Mit zwei souveränen Start-Ziel-Siegen legte der zweifache Europameister am Samstag den Grundstein für seinen triumphalen Auftritt vor heimischem Publikum. Am Sonntag wurde er nach dem Zeittraining zwar lediglich mit der drittschnellsten Runde hinter Oliver (MAN TGA) und Allgäuer (MAN TGA) notiert, doch mit einem cleveren Start setzte sich der Uttinger schnell an die Spitze und fuhr seinem dritten Sieg an diesem Wochenende entgegen. Im vierten Lauf bestätigte Bernau seine glänzende Verfassung, er gewann einmal mehr vor Stuart Oliver, dem an diesem Wochende die Rolle des Verfolgers zugedacht war: Dreimal wurde der Brite als Zweiter abgewunken, im ersten Cuprennen als Dritter.

Beim Truck Grand Prix auf dem Nürburgring hat es vor der einzigartigen Zuschauerkulisse in der nunmehr 19-jährigen Geschichte dieses Großereignisses schon einige Dramen gegeben. Diesmal war es ausgerechnet Egon Allgäuer, dem vieles nicht richtig gelingen sollte. Bereits im ersten freien Training war er mit seinem Teamkollegen Adam Lacko (MAN TGA) kollidiert. Die Karambolage war so heftig, dass die beiden MAN-Fahrer das zweite freie Training als Zuschauer verfolgen mussten, während die gelben Renntrucks im Fahrerlager eilig wieder instand gesetzt wurden. Im ersten Cuprennen wurde Lacko immerhin Zweiter, doch im zweiten Cuprennen kam es knüppeldick für die beiden Teamkollegen. Noch in der ersten Runde kam es unmittelbar nach dem Startgetümmel zu einem heftigen Crash, an dem zunächst Noel Crozier und Lacko beteiligt waren. Der Tscheche drehte sich, Allgäuer konnte nicht mehr ausweichen und rammte Lackos MAN seitlich. Der Aufprall war so heftig, dass für beide Piloten an ein Weiterfahren nicht zu denken war.

Nicht zuletzt aufgrund des Ausfalls von Lacko und Allgäuer setzten sich Stuart Oliver und Lutz Bernau im EM-Klassement ein wenig von den Verfolgern ab. Der Vorsprung des Briten ist zwar zusammengeschmolzen, beträgt aber immer noch 25 Punkte auf Bernau und 44 Punkte auf den drittplatzierten Tschechen.

Erneut befand sich die Race Class fest in der Hand der MAN TGA-Piloten. Dazwischen tummelte sich der Portugiese Jose Rodriguez mit Bernaus ehemaligem FE2000. Drei Fünffachsiege und ein Doppelsieg im letzten Cuprennen untermauern deutlich die MAN-Dominanz in der seriennahen Rennkategorie.


Das nächste Rennen findet in drei Wochen, am 31. Juli/1. August in Alastaro/Finnland statt.




Kontaktinformationen:

Alwin Berti
Medienreferent Produkte und visuelle Medien
Tel.: +49 (0)89 1580-2485
Fax: +49 (0)89 1580-912485
e-mail: Alwin_Berti@mn.man.de

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