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Bad Homburg, 02.07. 2004 10:13


Schmerzforscher mit Fresenius-Forschungsstipendium ausgezeichnet

Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) hat auf ihrem Jahreskongress in Nürnberg das Forschungsstipendium der Fresenius-Stiftung verliehen. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro erhielt Dr. med. Alexander Brack, Assistenzarzt und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Anaesthesiologie und operative Intensivmedizin Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, für seine Arbeit "Gewebeständige Monozyten/Makrophagen in der Entzündung: Hyperalgesie versus opioid-vermittelte periphere Antinozizeption". Bracks Untersuchungen verbessern das Verständnis der körpereigenen Schmerzhemmung und eröffnen neue Chancen für die Schmerzbehandlung.

Entzündungsschmerz entsteht durch schmerzauslösende Mediatoren, die von Leukozyten (weiße Blutkörperchen) gebildet werden. Ein körpereigenes Hemmsystem vermindert die Schmerzintensität. Dazu werden Immunzellen mit Morphin-ähnlichen Substanzen (Opioidpeptide) am Ort der Entzündung angereichert. Die Opioidpeptide aktivieren spezielle Bindungsstellen auf peripheren sensorischen Nervenendigungen und hemmen so den Schmerz.

Brack und seine Arbeitsgruppe stellten in einer tierexperimentellen Studie fest, dass eine direkte Korrelation zwischen der Schmerzintensität und der Anzahl opioidhaltiger Monozyten/Makrophagen im Entzündungsgebiet besteht: Schon eine geringe Verminderung der Zahl dieser Zellen führte zu einer signifikanten Abnahme der körpereigenen Schmerzhemmung. In weiterführenden Studien am Menschen will Brack nun untersuchen, wie diese Erkenntnisse zur Schmerzbehandlung - zum Beispiel nach Operationen - genutzt werden können.



Kontaktinformationen:
Fresenius AG
Konzern-Kommunikation
Else-Kröner-Straße 1
61352 Bad Homburg v.d.H.

E-Mail: pr-fre@fresenius.de
Fax: 0 61 72/6 08-2294



Postanschrift:
Fresenius AG
Konzern-Kommunikation
61346 Bad Homburg v.d.H.
Joachim Weith
Bereichsleiter Konzern-Kommunikation und Gesundheitspolitik
Tel.: 0 61 72/6 08-2101
E-Mail: joachim.weith@fresenius.de


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