Alle Nachrichten
Auto, Motor, Verkehr
Beruf, Karriere
Börse
Chemie
Energie, Gas, Öl
Ernährung, Haushalt
Film, TV, Kino
Finanzen, Geld
Foto, Video, Optik
Garten, Wohnen, Bau
Immobilien
Innovationen
Internet
IT-Branche
Kultur, Kunst, Musik
Landwirtschaft
Medien, Radio, TV
Medizin, Pharma
Messe, Kongress
Mode, Kosmetik
Politik, Behörden
Polizei
Pressetermine
Racing Press
Recht, Steuern
Software, Hardware
Sport
Telekommunikation
Tourismus, Reisen
Transport, Verkehr
Umweltschutz
Veranstaltungen
Verbände, Vereine
Versicherung, Bank
Wirtschaft, Handel
Wissenschaft
RSS-Feed

  Medien, Radio, TV
Drucken der Pressemitteilung   Pressemitteilung als E-Mail versenden      
Anklicken zum Vergröß
Download
München, 30.07. 2004 11:10


Budgets im Sinkflug - Warum antizyklisches Marketing ein „Muss“ ist

Glaubt man den Wirtschaftsteilen der Medien und den Börsenanalysten, dann befinden sich die Touristik und mit ihr die einschlägigen Touristikunternehmen nach wie vor auf Sinkflug. Nachwehen des 11. September, Sars, Rezession, mentale Konsumverweigerung bei der potentiellen Kundschaft – all dies und mehr wird als Erklärung ins Feld geführt. Das stimmt natürlich - aber doch nur zum Teil. Erstens gibt es Einbrüche nur in bestimmten Kategorien der Touristik, während andere, beispielsweise die Nah- und Inlandsreisen, zulegen. Zweitens war schon seit längerem abzusehen, dass auf die Boomjahre eine kleine Delle folgen würde. Das ist im langjährigen Branchenzyklus durchaus normal. Weniger normal ist hingegen, dass die Ausgaben für Marketing, speziell die für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, auf breiter touristischer Ebene eingefroren oder gar bis zur Unkenntlichkeit zurück gefahren werden. Und zwar auch dort, wo es grundsätzlich keinen Anlass zur Zurückhaltung gibt.

Alle Untersuchungen und Branchenanalysen belegen, dass die Verbraucher ihre Budgets für Reise und Urlaub nicht wesentlich zurück geschraubt haben und auch nicht daran denken, dies zu tun. Zwar wurden und werden Reisewünsche zu Fernzielen oder zu weiter entfernten Erlebniszielen aus Angst vor Anschlägen oder Infektionen nach wie vor zurück gestellt, die vorgesehenen Finanzmittel kommen aber dennoch zum Einsatz. Primäre Präferenz haben dabei Reiseziele, die gut und schnell mit dem Auto oder mit der Bahn zu erreichen sind. Warum Anbieter solcher Leistungen werblich nicht schon längst kräftig auf die Tube gedrückt haben, sondern sich in der derzeit branchenüblichen Zurückhaltung üben, mag verstehen wer will. Aber auch für Touristikunternehmen, die in der letzten Zeit sichtbare Einbrüche hinnehmen mussten, gibt es keinen wirklichen Grund, die Marketing-Ausgaben wesentlich unter den Normal-Pegel abzusenken. Der Markt ist ja nicht zusammen gebrochen, so dass jede Ausgabe für Werbung oder PR vergeblich wäre. Nein, mehr als 2/3 des bisherigen Flugreise-Marktes, der Markt der Bahnreisen und der Selbstfahrer sind intakt, die Menschen wollen und werden reisen. Und sie werden mit denen reisen, die auch in schwierigen Zeiten Flagge zeigen und die Nähe zum Kunden suchen.

Die Marketing-Theorie fordert seit jeher ein antizyklisches Verhalten bei der Budgetierung von Marketing-Ausgaben. Mehr Druck in Zeiten geringerer Nachfrage, weniger Druck in Zeiten guter Nachfrage – so steht’s im Lehrbuch. Praktiker lächeln darüber, wissen sie doch, dass Marketing-Ausgaben aus den Erträgen finanziert werden. Bleiben diese aus, muss überall gestrichen werden, auch in der Werbung, in der PR-Arbeit und in anderen verkaufsrelevanten Feldern. So ist das Leben und die Theorie bleibt grau.

Eigentlich erwartet auch niemand ernsthaft, dass krisengebeutelte Unternehmen ihre Werbeausgaben verdoppeln. Das totale Streichen solcher Ausgaben ist allerdings eine unternehmerische Todsünde erster Güte. Erstens erhebt sich die Frage, wie den Reisewilligen Kaufanreize vermittelt werden sollen, wenn kein Geld für die Marktpräsenz zur Verfügung steht. Und zweitens führt die totale Abstinenz sehr schnell zu Imageverlusten. In einfachen Worten: Wer im Abschwung nicht erkennbar bleibt, wird von den Verbrauchern auch im Aufschwung nicht erkannt.

Wie also sollte praktisches, antizyklisches Verhalten in der augenblicklichen Situation der Touristik-Branche aussehen? Ein Aufstocken der Marketing-Ausgaben verlangt niemand, weil in der Regel nicht machbar. Die Beibehaltung des Etats, der auch in durchschnittlich guten Jahren eingesetzt wird, ist jedoch in vielen Fällen möglich. Zumal, wenn man diese Ausgaben nicht als Kosten, sondern als Investition sieht. Durch eine sehr exakte Planung aller Maßnahmen und durch kritische Bewertung der einzukaufenden Werbe- und PR-Leistungen kann der erzielbare Gegenwert des Etateinsatzes deutlich gesteigert werden. Überhaupt ist die bewusste und gezielte Planung aller Marketing-Maßnahmen eine wahre „Wunderdroge“. Nirgends wird mehr Geld in den Sand gesetzt als bei Kurzfrist- und Feuerwehr-Aktionen. Wenn Etatreduktionen nötig sind, sollte die Streichung nicht mehr als 25% der regelmäßigen Marketing-Mittel betragen. In diesem Fall hilft die Konzentration auf das Wesentliche. Dazu gehören unter anderem eine starke und gezielt betriebene Öffentlichkeitsarbeit ebenso wie ungekürzte Mittel für die Verkaufsförderung mit und über die Vertriebspartner. Darüber hinaus gilt in Abschwungphasen und in Phasen beginnenden Aufschwungs die Regel, dass direktes Marketing allem vorzuziehen ist, was nur indirekt oder nur über mehrere Stufen wirksam wird. Zusammenfassend kann man sagen, dass das richtig verstandene, antizyklische Marketing nicht zwangsläufig das Aufstocken von Mitteln verlangt. Vielmehr geht es darum, die Etatmittel nicht willkürlich zu reduzieren. Die Mittel müssen in jedem Fall viel bewusster und kritischer eingesetzt werden, als in Normalzeiten. Dann rechnet sich die Investition immer.

Der Autor: Herbert Maro leitet seit über 20 Jahren die Agentur MMAROUNDPARTNER House of Communication in München als geschäftsführender Gesellschafter und Kreativdirektor. Zum Kommunikationsprinzip der Agentur gehört es, aus Produkten Lebensgefühle zu machen.


ca. 5348 Zeichen


Herbert Maro ist der Denker und Lenker der Agentur. Mit seinem ganz speziellen Spürsinn für Trends und Tendenzen in der Touristik punktete er schon bei der Österreich Werbung, für die er 1973 in München ein zentrales Büro für Service und Vertrieb aufbaute. Ausdauer beweist er nicht nur bei seinen Lieblingssportarten Langlauf und Biken, sondern auch beim Auf- und Ausbau der eigenen Agentur, die seit dem Gründungsjahr 1982 kontinuierlich gewachsen ist und heute mit 11 Mitarbeitern eine Vielzahl von Kunden aus den Branchen Touristik, Freizeit, Kosmetik, Wohnen, Papier und Gesundheitswesen betreut. Einsame Inseln mag der Kreativdirektor hingegen nicht, widerspricht ein solch einsamer Aufenthaltsort doch allen Prinzipien der modernen Kommunikation.




Bildunterschrift:
Herbert Maro
Geschäftsführung und Kreativdirektion


Kontaktinformationen:
MAROUNDPARTNER GmbH, House of Communication, Silvia Eger, Am Knie 8, 81241 München, Telefon: 0049(0)89/547118-80, Fax: 547 11 810, eMail: seger@maropublic.com, Internet: www.maropublic.com.
Drucken der Pressemitteilung Drucken der Pressemitteilung Pressemitteilung als E-Mail versenden Pressemitteilung als E-Mail versenden Fotolabor Treml GmbH
mpg


 
Modezar Rudolph Mooshammer
Deutsche Boulevard-Journalisten wählen Modezar Rudolph Mooshammer zum "Promi 2004"
MPG MEDIENPRODUKTION G. Grabsdorf Dipl.-Ing.(FH) :
Die Änderung Ihrer Website wird mit MAMURA zum Kinderspiel: MPG MEDIENPRODUKTION
Wilhelm Karl Treml
Wilhelm Karl Treml: Wie der neue Standard RSS Journalisten das Leben erleichtert
XML Feeds
Übernehmen Sie kostenlos unsere topaktuellen News auf Ihre Homepage
directnews
"directnews: Pressetexte zielgenau an Journalisten und Multiplikatoren"
Fotolabor Treml GmbH
Pressearbeit!
Keine Arbeit mit dem Presse-Service der Fotolabor Treml GmbH.
tomas nittner
tomas nittner schreibt Ihre Pressetexte. Und zwar sofort!
Fotolabor Treml GmbH
Fotolabor Treml - Ihr Full-Service-Dienstleister für Ihre Pressearbeit:
Pressefotos-Presse CDs-Pressedias
Pressemappen-Messeservice
Sofortservice Pressekonferenz
Druck-Konfektionierung-Postversand

Google
Home |  Impressum |  Disclaimer |  Kundenbereich |  Jobmaschine für Journalisten