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München, 29.07. 2004 11:15

• Gewinn nach Steuern steigt im Vorjahresvergleich um 29% auf 815 (i.V. 632) Mio. EUR. • Ergebnis der Bereiche (Operatives Geschäft) legt um 21% auf 1,239 (i.V. 1,023) Mrd. EUR zu. • Auftragseingan
Siemens im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2004 (1. April bis 30. Juni)

"Ich bin mit den Entwicklungen des dritten Quartals zufrieden. Der starke Anstieg im Auftragseingang profitierte insbesondere von den guten Juni-Zahlen. Auch der Gewinn nach Steuern entwickelt sich besser als erwartet. Auf dieser Basis bin ich zuversichtlich, unsere eigenen Zielsetzungen für das Gesamtjahr übertreffen zu können“, sagte Dr. Heinrich v. Pierer, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG. „In diesen Trends spiegeln sich das verbesserte konjunkturelle Umfeld, das jetzt auch in unserer Industrie spürbar ist, aber auch der Erfolg unserer unternehmensweiten Initiative „Go for Profit and Growth“ wider. Um dieses Momentum auch für das nächste Geschäftsjahr zu sichern, werden wir zusätzliche operative Verbesserungen in den Bereichen anstreben."

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2004 erzielte Siemens einen Gewinn nach Steuern von 815 Mio. EUR und 0,91 EUR je Aktie (nicht verwässert) bzw. 0,88 EUR je Aktie (verwässert). Im Vorjahresquartal lag der Nettogewinn bei 632 Mio. EUR bzw. 0,71 EUR je Aktie. Das Ergebnis der Bereiche (Operatives Geschäft) trug mit 1,239 (i.V. 1,023) Mrd. EUR wesentlich zum Gesamtergebnis bei.

Die Mehrzahl der Bereiche zeigte gegenüber dem Vorjahr zweistellige Zuwachsraten im Ergebnis und höhere Ergebnismargen. Zu den Spitzenreitern gehören Automation and Drives (A&D), Power Generation (PG), Medical Solutions (Med), Siemens VDO Automotive (SV) und Osram. Dagegen bleiben die Herausforderungen in den Bereichen Transportation Systems (TS) und Siemens Business Services (SBS) weiterhin bestehen; beide Bereiche weisen einen Quartalsverlust aus.

Der Auftragseingang erhöhte sich im dritten Quartal um 11% auf 19,077 Mrd. EUR nach 17,215 Mrd. EUR im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz lag mit 18,216 Mrd. EUR um 5% über dem Vorjahreswert von 17,380 Mrd. EUR. Die Entwicklung des Geschäftsvolumens fiel besonders im letzten Monat des Quartals kräftig aus. Der Auftragseingang im internationalen Geschäft legte im Quartal um 16% zu. Die deutlichen Investitionskürzungen bei Projekten in der Bahnindustrie trugen dazu bei, dass der Auftragseingang in Deutschland gegenüber dem Vorjahresquartal um 8% zurückging.

Der Geldsaldo (Mittelzufluss aus laufender Geschäfts- und Investitionstätigkeit) aus dem Operativen Geschäft lag im dritten Quartal bei 379 Mio. EUR, trotz des wachstumsbedingten Aufbaus im Net Working Capital (kurzfristige Vermögensgegenstände abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten). Der Mittelverbrauch von 569 Mio. EUR im Vorjahresquartal enthielt größere Investitionen. Die beiden anderen Komponenten der Siemens Finanzberichterstattung, einschließlich Finanz- und Immobiliengeschäft sowie Konzern-Treasury, wiesen nach einem Mittelzufluss in Höhe von 835 Mio. EUR im dritten Quartal 2003 jetzt einen Mittelverbrauch von 100 Mio. EUR aus. Hier wirkte sich vor allem der erneute Vermögensaufbau im Finanzgeschäft aus. Insgesamt ergab sich im Berichtszeitraum ein Geldsaldo für Siemens weltweit von 279 (i.V. 266) Mio. EUR.

Operatives Geschäft im dritten Quartal 2004

Information and Communications

Information and Communication Networks (ICN)

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

Für das dritte Quartal 2004 weist ICN ein positives Bereichsergebnis in Höhe von 51 Mio. EUR aus. Im Quartalsverlust des Vorjahres wirkten Aufwendungen von 72 Mio. EUR, vor allem für Sonderabschreibungen auf Vermögen bei Efficient Networks. Im Geschäft mit Carrier Networks und Services wurde bei einem Umsatz von 816 Mio. EUR ein Ergebnis von 15 Mio. EUR erwirtschaftet. Im Vorjahresquartal war bei einem Umsatz von 801 Mio. EUR ein Verlust von 128 Mio. EUR angefallen, einschließlich der oben genannten Abschreibungen. Das Geschäftsgebiet Enterprise Networks erzielte bei einem Umsatz von 859 (i.V. 893) Mio. EUR ein Ergebnis von 49 (i.V. 62) Mio. EUR. Insgesamt entsprach der Umsatz von ICN im dritten Quartal in etwa dem Vorjahreswert, der Auftragseingang ging im Jahresvergleich um 8% zurück.

Information and Communication Mobile (ICM)

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

ICM konnte in einem weiterhin wettbewerbsintensiven Marktumfeld sein Bereichsergebnis auf 64 (i.V. 17) Mio. EUR verbessern. Das Geschäftsgebiet Mobile Networks erwirtschaftete bei einem Umsatz von 1,180 Mrd. (i.V. 968 Mio.) EUR ein Quartalsergebnis in Höhe von 133 (i.V. 36) Mio. EUR. Das Geschäftsgebiet Mobile Phones verzeichnete einen auf 996 (i.V. 922) Mio. EUR gestiegenen Umsatz; dabei wurden nach 8,1 Mio. im Vorjahresquartal im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 10,4 Mio. Mobiltelefone verkauft. Der intensive Wettbewerb führte im Jahresvergleich zu einem geringeren Durchschnittspreis der Mobiltelefone, was zu einem Quartalsverlust von 88 Mio. EUR beitrug. Der Quartalsverlust des Vorjahres in Höhe von 42 Mio. EUR enthielt positive Effekte aus der verbesserten Gewährleistungsperformance. Insgesamt stieg der Umsatz von ICM im dritten Quartal um 13% auf 2,446 Mrd. EUR. Der Auftragseingang kletterte um 23%; hier machten sich ein großer Infrastrukturauftrag in Italien sowie die Nachfrage nach der neuen 65er Mobiltelefonserie positiv bemerkbar.

Siemens Business Services (SBS)

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

Aufgrund des Preisdrucks in einem schwachen Markt für IT-Lösungen und Verzögerungen bei der Umsetzung von Kapazitätsanpassungen erzielte SBS einen Quartalsverlust. Der Umsatz mit 1,140 Mrd. EUR sank ebenso wie der Auftragseingang mit 1,218 Mrd. EUR unter das Vorjahresniveau.

Automation & Control

Automation and Drives (A&D)

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

A&D war im dritten Quartal 2004 der profitabelste Siemens-Bereich und zeigte mit einem Ergebnisanstieg von 52% auf 308 Mio. EUR ein Rekordergebnis. Die Ergebnismarge liegt bei knapp 14%. Weitere Produktivitätsverbesserungen sowie eine deutliche Belebung des Geschäftsklimas waren die wesentlichen Gründe für diese Entwicklung, von der insbesondere das Geschäftsgebiet Industrial Automation Systems profitierte. Der Umsatz stieg um 6% auf 2,208 Mrd. EUR, der Auftragseingang stieg um 10% auf 2,290 Mrd. EUR. Hier machte sich insbesondere das starke Wachstum im Wirtschaftsraum Asien-Pazifik, und hier vor allem in China, aber auch die Nachfragebelebung in Europa bemerkbar.

Industrial Solutions and Services (I&S)

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

I&S erzielte ein Bereichsergebnis von 19 Mio. EUR. Die Ergebnisentwicklung wurde durch einen positiven Effekt im Zusammenhang mit Kapazitätsanpassungen beeinflusst. Der Umsatz legte um 4% auf 1,001 Mrd. EUR, der Auftragseingang um 5% auf 952 Mio. EUR zu.

Logistics and Assembly Systems (L&A)

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

L&A (bisher Siemens Dematic) kehrte in die Gewinnzone zurück. Im Vorjahresquartal waren Aufwendungen für Kapazitätsanpassungen und Projektrisiken angefallen. Vor allem das Geschäftsgebiet Electronics Assembly trug zu der positiven Entwicklung im Berichtszeitraum bei. Die Verluste der Geschäftsgebiete Airport Logistics und Distribution & Industry Logistics verhinderten eine weitere Ergebnisverbesserung des Bereichs. Bedingt durch den Abschluss einer Reihe von Projekten ging der Umsatz auf 568 Mio. EUR zurück; der Auftragseingang lag bei 513 Mio. EUR. Hier schlägt sich die kritischere Selektion bei der Auftragshereinnahme nieder.

Siemens Building Technologies (SBT)

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

Der Umsatzrückgang vor allem im Geschäftsgebiet Building Automation führte zu einem rückläufigen Bereichsergebnis bei SBT. Der Vorjahreswert enthielt erhebliche Aufwendungen für Kapazitätsanpassungen. Der Umsatz lag mit 997 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert; der Verkauf der Geschäftsaktivitäten im Facility Management trug zu diesem Rückgang ebenfalls bei. Der Auftragseingang von 1,070 Mrd. EUR dagegen legte auf vergleichbarer Basis um 3% zu.

Power

Power Generation (PG)

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

PG erzielte im Umsatz (1,933 Mrd. EUR) und im Auftragseingang (2,029 Mrd. EUR) zweistellige Zuwachsraten. Der Umsatzanstieg ist vor allem auf das gewachsene Servicegeschäft sowie auf die Konsolidierung des von Alstom übernommenen Industrieturbinengeschäfts zurückzuführen. Im Auftragseingang wirkten sich Großaufträge aus Australien und dem Mittleren Osten positiv aus. Das Bereichsergebnis im dritten Quartal lag bei 236 (i.V. 279) Mio. EUR. Der Vorjahreswert enthielt Erträge aus Projektstornierungen in Höhe von 65 Mio. EUR.

Power Transmission and Distribution (PTD)

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

Trotz eines rückläufigen Umsatzvolumens konnte PTD sein Bereichsergebnis um 19% steigern. Zu diesem Anstieg trugen nahezu alle Geschäftsgebiete durch eine verbesserte Margenentwicklung bei. Das Geschäftsgebiet High Voltage war erneut das ertragsstärkste Gebiet. Während der Umsatz des Bereichs mit 822 Mio. EUR unter dem Vorjahresquartal blieb, ergab sich auf vergleichbarer Basis im Auftragseingang ein Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal. Großaufträge in Lateinamerika, Afrika und dem Mittleren Osten wirkten sich hier positiv aus.

Transportation

Transportation Systems (TS)

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

Nach einem ungewöhnlich schwachen Vorjahresquartal stieg der Auftragseingang von TS im Berichtszeitraum um 29% auf 942 Mio. EUR. Der Nachfragerückgang im Markt für Bahntechnik, vor allem in Deutschland, führte zu einem Umsatzrückgang von 7% auf 1,019 Mrd. EUR. Der Quartalsverlust in Höhe von 48 Mio. EUR enthielt Sonderbelastungen in den Geschäftsgebieten für „Rolling Stock“. Ein kleinerer Teil davon entfällt auf das Geschäft mit Straßenbahnen („Combino“).

Siemens VDO Automotive (SV)

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

SV bestätigte den anhaltend positiven Trend und verzeichnete einen kräftigen Ergebnissprung von 57% gegenüber dem Vorjahr. Der Bereich konnte erstmals seit der Gründung im Jahr 2001 seine Kapitalkosten verdienen. Alle Geschäftsgebiete trugen zu der verbesserten Ergebnisleistung des Bereichs bei, insbesondere das ertragsstarke Geschäftsgebiet Interior and Infotainment. Die Übernahme von Fertigungskapazitäten im amerikanischen Huntsville (Alabama) von DaimlerChrysler wirkte sich im Berichtszeitraum positiv auf die Volumenentwicklung aus. Umsatz und Auftragseingang kletterten um 20% auf 2,502 Mrd. EUR bzw. 2,517 Mrd. EUR. Auch auf vergleichbarer Basis zeigte der Bereich zweistellige Zuwächse in seinem Geschäftsvolumen.

Medical

Medical Solutions (Med)

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

Med war mit einem Bereichsergebnis von 219 Mio. EUR erneut einer der ertragsstärksten Bereiche für Siemens. Das Vorjahresergebnis enthielt einen Gewinn in Höhe von 74 Mio. EUR aus der Einbringung eines Teils des Geschäftsgebietes Elektromedizinische Systeme in ein Joint Venture. Der Auftragseingang mit knapp 2 Mrd. EUR sprang auf vergleichbarer Basis um 26%; dabei kann der Bereich vor allem im Geschäft mit Bildgebenden Systemen und bei Medizinischen Informationssystemen von seinen Stärken profitieren. Der Umsatz mit 1,670 Mrd. EUR stieg auf vergleichbarer Basis um 5%.

Lighting

Osram

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

Kräftige Zuwachsraten im Geschäftsvolumen vor allem auf den wichtigen Märkten Nordamerikas und Asiens führten bei Osram zu einem höheren Bereichsergebnis. Bereinigt um negative Währungseffekte stiegen Umsatz und Auftragseingang mit 1,029 Mrd. EUR um je 10%. Alle Geschäftsgebiete konnten zu dieser Entwicklung beitragen.

Sonstige operative Aktivitäten
Sonstige operative Aktivitäten fassen die Ergebnisse zentral gehaltener operativer Equity-Beteiligungen sowie anderer operativer Aktivitäten außerhalb der Bereiche zusammen. Aus diesen Aktivitäten ergab sich ein Ergebnis von 17 (i.V. 6) Mio. EUR.

Zentrale Posten, Pensionen und Konsolidierungen
Zentrale Posten, Pensionen und Konsolidierungen betrugen im dritten Quartal minus 323 Mio. EUR. Im Vorjahresquartal war ein Wert von minus 377 Mio. EUR angefallen. Darin enthalten war ein Beteiligungsverlust am Nettoergebnis von Infineon in Höhe von 43 Mio. EUR, der in diesem Quartal nicht mehr in den Zentralen Posten enthalten ist.

Finanz- und Immobiliengeschäft

Siemens Financial Services (SFS)

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

SFS erzielte ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 67 Mio. EUR nach 71 Mio. EUR im Vorjahresquartal. Der Rückgang ist im Wesentlichen durch einen geringeren Ergebnisbeitrag des Geschäftsgebietes Equipment and Sales Financing bedingt.

Siemens Real Estate (SRE)

(Tabelle siehe Pdf-Download der Pressemitteilung)

SRE wies im dritten Quartal ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 10 Mio. EUR aus, nachdem im Vorjahresquartal 77 Mio. EUR erzielt wurden. Wesentlicher Grund für den Rückgang ist die Stornierung eines großen Entwicklungsprojekts in Frankfurt, in dem sich auch der schwächere Markt für gewerbliche Immobilien widerspiegelt.

Konsolidierungen, Umgliederungen und Konzern-Treasury
Das Ergebnis vor Ertragsteuern aus Konsolidierungen, Umgliederungen und Konzern-Treasury betrug 46 (i.V. 43) Mio. EUR.

Gewinn- und Verlustrechnung für das dritte Quartal 2004 (Operatives Geschäft)
Im Operativen Geschäft betrug der Umsatz 18,077 (i.V. 17,249) Mrd. EUR. Die Bruttoergebnismarge stieg auf Grund besserer Margen bei der Mehrzahl der Bereiche, vor allem bei A&D sowie SV, auf 29,4 (i.V. 28,9)%. Einen Rückgang der Margen verzeichnete TS und Med. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung blieben auf Basis absoluter Werte im Quartalsvergleich stabil; gemessen in Prozent vom Umsatz ergab sich jedoch auf Grund des Umsatzanstiegs ein Rückgang. Die Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten stiegen langsamer als der Umsatz und lagen im Berichtszeitraum bei 17,7% vom Umsatz, nach 18,1% im Vorjahresquartal. Sonstige betriebliche Erträge abzüglich Aufwendungen betrugen minus 1 Mio. EUR nach einem Ertrag von netto 81 Mio. EUR im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2003. Im Vorjahreswert schlugen höhere Erträge aus Projektstornierungen bei PG sowie aus einem Ertrag bei Med zu Buche, der durch einen Vermögensübertrag in ein Joint Venture entstanden war. Das Beteiligungsergebnis betrug netto 51 (i.V. minus 3) Mio. EUR. Im Vorjahreswert war ein Beteiligungsverlust am Nettoergebnis von Infineon in Höhe von 43 Mio. EUR enthalten.

Ergebnis und Gewinn je Aktie nach den ersten neun Monaten 2004

Der Gewinn nach Steuern in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2004 erhöhte sich auf 2,751 (i.V. 1,721) Mrd. EUR. Dazu hat das Ergebnis der Bereiche (Operatives Geschäft) mit einem Anstieg von 15% auf 3,676 Mrd. EUR wesentlich beigetragen; trotz des erwarteten Ergebnisrückgangs bei PG und der durch Risikovorsorgen entstandenen Verluste bei TS. Das Ergebnis nach neun Monaten ist darüber hinaus durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst, die im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zum Tragen kamen: ein Vorsteuergewinn aus dem Verkauf von Infineon-Aktien in Höhe von 590 Mio. EUR, der teilweise durch die Goodwill-Abschreibungen in Höhe von 433 Mio. EUR kompensiert wurde. Darüber hinaus wirkte sich ebenfalls im zweiten Quartal die Auflösung von 246 Mio. EUR latenter Steuerrückstellungen positiv aus. Der Gewinn je Aktie (nicht verwässert) betrug in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 3,09 EUR bzw. 2,96 EUR (verwässert) und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert von 1,93 EUR.

Umsatz und Auftragseingang nach den ersten neun Monaten 2004

Der Umsatz in Deutschland stieg nach Ablauf der ersten neun Monate gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2% auf 12,500 Mrd. EUR, der Auftragseingang ging im Jahresvergleich um 3% auf 12,244 Mrd. EUR zurück. Im Auslandsgeschäft war der Umsatz mit 41,839 Mrd. EUR leicht rückläufig, der Auftragseingang dagegen stieg um 7% auf 47,039 Mrd. EUR. Auf vergleichbarer Basis stieg der Umsatz im internationalen Geschäft um 3%, der Auftragseingang legte um 10% zu.

Außerhalb Deutschlands verringerte sich der Umsatz des US-amerikanischen Geschäfts gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15% auf 9,768 Mrd. EUR. Der Auftragseingang sank um 4% auf 10,381 Mrd. EUR. Bereinigt um Währungseffekte ging der Umsatz in den USA um 4% zurück, der Auftragseingang stieg um 9%. In der Region Asien/Pazifik kletterte der Umsatz mit einem Plus von 8% auf 6,615 Mrd. EUR, der Auftragseingang dagegen sank um 3% auf 7,271 Mrd. EUR. Bereinigt um Währungseffekte legte der Umsatz in der Region Asien/Pazifik um 13% zu, der Auftragseingang wuchs um 2%. In China wuchs der Umsatz um 11% auf 2,131 Mrd. EUR, der Auftragseingang um 12% auf 2,265 Mrd. EUR. Währungsbereinigt ergab sich in China beim Umsatz ein kräftiges Plus von 19%, beim Auftragseingang ein Sprung um 21%.

Liquidität nach den ersten neun Monaten 2004

Der Geldsaldo aus dem Operativen Geschäft lag nach Ablauf der ersten neun Monate bei 1,605 Mrd. EUR. Hierin enthalten sind die Netto-Effekte aus dem Verkauf von Infineon-Aktien von 1,794 Mrd. EUR einerseits und der erheblichen Sonderdotierungen für die Siemens-Pensions-Pläne andererseits. Im Vorjahreszeitraum wurde ein Mittelabfluss aus dem Operativen Geschäft von 950 Mio. EUR ausgewiesen; hier wirkten sich die erste Zahlung von PG zur Übernahme des Industrieturbinengeschäfts von Alstom in Höhe von 505 Mio. EUR sowie ein deutlicher Anstieg der Finanzanlagen und Wertpapiere aus. Die beiden anderen Komponenten der Siemens Finanzberichterstattung, einschließlich Finanz- und Immobiliengeschäft sowie Konzern-Treasury, generierten einen Geldsaldo in Höhe von 1,048 (i.V. 1,477) Mrd. EUR. In beiden Berichtsperioden ergaben sich hier positive, im Jahresvergleich aber rückläufige Nettoeffekte aus Treasury-Aktivitäten vor allem in Verbindung mit konzerninternen Finanzierungsaktivitäten. Insgesamt erzielte Siemens im Berichtszeitraum weltweit einen Mittelzufluss aus laufender Geschäfts- und Investitionstätigkeit von 2,653 Mrd. (i.V. 527 Mio.) EUR.

Finanzierungsstatus der Pensionspläne

Der Finanzierungsstatus der wichtigsten Pensionspläne des Konzerns hat sich zum 30. Juni 2004 im Vergleich zum Geschäftsjahresende 2003 deutlich verbessert. Die Deckungslücke beträgt nun ca. 3,4 Mrd. EUR, nachdem sie zum 30. September 2003 noch bei ca. 5,0 Mrd. EUR gelegen hatte. Die Verbesserung ist auf Sonderdotierungen der Pensionspläne und die laufende Dotierung der neu hinzu erworbenen Versorgungsansprüche („Service Cost“) zurückzuführen. Das Anlageergebnis des Fondsvermögens betrug im Berichtszeitraum rund 1 Mrd. EUR. Dies entspricht auf Jahresbasis einer Rendite von 8,1%, die über der erwarteten jährlichen Rendite von 6,7% liegt. Der Anwartschaftsbarwert unter Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen (Projected Benefit Obligation, PBO) der Pensionspläne des Unternehmens erhöhte sich in den ersten neun Monaten um rund 500 Mio. EUR aufgrund des Nettoeffektes aus dem Aufwand für im Geschäftsjahr hinzuerworbene Versorgungsansprüche und aus dem Zinsaufwand („Interest Cost“) abzüglich der geleisteten Pensionszahlungen.

Geschäftswertbeitrag

Der positive Geschäftswertbeitrag aus den ersten drei Quartalen 2003 wurde im Berichtszeitraum 2004 deutlich übertroffen. Die Gründe hierfür lagen in der verbesserten Ergebnissituation, trotz des volumenbedingten Anstiegs im Net Working Capital.

Ereignisse nach Quartalsende

Siemens hat im Berichtszeitraum angekündigt, das System- und Servicegeschäft auf dem Gebiet der Wassergewinnung und Wasseraufbereitung der US Filter Corporation mit einem Geschäftsvolumen von rund 1 Mrd. EUR von Veolia Environnement, Paris (Frankreich), zu übernehmen. Diese Übernahme wird voraussichtlich Anfang August 2004 abgeschlossen. US Filter wird dann Teil des Bereichs I&S.

Hinweis: Eine deutschsprachige Telefonkonferenz für Journalisten mit dem Vorstandsvorsitzenden Heinrich v. Pierer und dem Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger wird heute ab 11:00 Uhr MESZ live im Internet übertragen. Sie können sich unter www.siemens.com/telefonkonferenz einwählen. Bitte schalten Sie sich rechtzeitig ein, um eventuell benötigte Software laden zu können. Eine Aufzeichnung der Telefonkonferenz kann auch später unter derselben Internetadresse abgerufen werden.

Um 13:00 Uhr MESZ findet ebenfalls heute eine englischsprachige Telefonkonferenz für Analysten und Investoren mit dem Vorstandsvorsitzenden Heinrich v. Pierer und Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger statt. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, die Telefonkonferenz live im Internet zu verfolgen. Bitte wählen Sie sich rechtzeitig unter der Internetadresse www.siemens.com/analystcall ein. Unter dieser Adresse kann anschließend auch eine Aufzeichnung der Konferenz abgerufen werden.

Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Siemens AG beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u.a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Siemens ist weder geplant noch übernimmt Siemens die Verpflichtung dafür.




Bildunterschrift:
Dr. jur. Dr.-Ing. E.h. Heinrich v. Pierer. Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG.

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