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Kräftiges Wachstum bei Bayerischer Beamtenkrankenkasse AG und UKV - Union Krankenversicherung AG Die Consal Beteiligungsgesellschaft AG (Dachgesellschaft der beiden privaten Krankenversicherer Bayerische Beamtenkrankenkasse und UKV), die private Krankenversicherungsgruppe der öffentlichen Versicherer und Sparkassen, hat das Geschäftsjahr 2003 mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Alle Wachstumsziele wurden erreicht, und auch das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres ist erfolgreich verlaufen. Zusammengefasst stiegen die gebuchten Bruttobeiträge der beiden Kran-kenversicherungsunternehmen, Bayerische Beamtenkrankenkasse (BK) und UKV - Union Krankenversicherung, im Geschäftsjahr 2003 um 8,2 % auf 1,48 Mrd. Euro (BK: 8,2 % auf 1.060,8 Mio. Euro; UKV: 8,2 % auf 423,4 Mio. Euro). Die Bayerische Beamtenkrankenkasse hat damit erstmals die Milliardengrenze überschritten. Der Versichertenbestand konnte weiter ausgebaut werden. Zum Ende des Geschäftsjahres betreuten beide Unternehmen knapp 2,1 Mio. Kunden, davon knapp 480.000 in der Vollversicherung (BK: 371.095; UKV 107.771). Die Aufwendungen für Versicherungsfälle betrugen für beide Häuser 954,5 Mio. Euro und lagen damit um 6,9 % höher als im Vorjahr (BK: 721,7 Mio. Euro; UKV: 232,8 Mio. Euro). Die Kostensätze der Bayerischen Beamtenkrankenkasse lagen auch 2003 wieder unter dem Branchendurchschnitt. Die Abschlusskostenquote lag bei 7,2 %, die Verwaltungskostenquote betrug unverändert 2,7 %. Die Kostensätze der UKV konnten weiter gesenkt werden. Die Abschlusskostenquote sank von 13,0 % auf 11,8 %. Die Verwaltungskostenquote konnte um 0,3 Prozentpunkte gesenkt werden und lag damit bei 3,1 %. Der Bestand an Kapitalanlagen erhöhte sich um 12,2 % auf knapp 4,9 Mrd. Euro (BK 3,9; UKV 1,0). Die Gesamterträge aus Kapitalanlagen betrugen insgesamt 251,0 Mio. Euro (BK 198,8; UKV 52,2). Die Nettoverzinsung betrug trotz der schwierigen Situation an den Finanzmärkten bei der Bayerischen Beamtenkrankenkasse 4,7 % und bei der UKV 5,0 %. Die Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung betrug 104,5 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um 12,3 % auf 62,6 Mio. Euro. Erstes Halbjahr positiv verlaufen 75.000 neue Zusatzversicherungen bis Mai 2004 Auch in diesem Jahr verzeichnen die beiden Krankenversicherer einen guten Geschäftsverlauf. Die gebuchten Bruttobeiträge liegen in diesem Zeitraum mehr als 7 % über dem Vorjahreswert. Dafür ausschlaggebend ist u.a. die starke Nachfrage nach Zusatzversicherungen. In den ersten fünf Monaten wurden bei den beiden Gesellschaften zusammen rund 75.000 Zusatztarife abgeschlossen. Das sind über 80 % mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. "Diese gute Leistung", so der Vorstandsvorsitzende der Gruppe, Robert Baresel, "ist insbesondere der Verdienst der öffentlichen Versicherer mit ihren Außendienstorganisationen und den Sparkassen." Mit dem seit Jahresbeginn in Kraft getretenen Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) haben private Krankenversicherungen und gesetzliche Krankenkassen die Möglichkeit, miteinander zu kooperieren. Im Zuge der öffentlichen Ausschreibungen erhielten die beiden Krankenversicherer zu Beginn diesen Jahres dreimal den Zuschlag. Die 4,4 Mio. Mitglieder der AOK Bayern erhalten seit diesem Zeitpunkt günstige Zusatzversicherungen der Bayerischen Beamtenkrankenkasse auf Grund eines gemeinsam vereinbarten Gruppenvertrags. Kooperationspartner der UKV - Union Krankenversicherung sind die beiden Allgemeinen Ortskrankenkassen in Baden-Württemberg und im Rheinland mit über 6,7 Mio. Versicherten. Baresel gibt sich optimistisch: "Mit unseren Partnern in der GKV erreichen wir ca. 11 Mio. Versicherte. Damit sind wir gut aufgestellt, um in diesem Segment am Markt entsprechend zu partizipieren." Trotz des Wachstums bei den Zusatzversicherungen infolge eines veränderten Verbraucherverhaltens durch die Gesundheitsreform sieht Baresel die Krankheitskostenvollversicherung weiterhin als Kerngeschäft an. Optimistisch gibt er sich auch auf Grund des kürzlich vom Verband der Privaten Krankenversicherung vorgestellten Zukunftskonzeptes für die Krankenversicherung, das eine Weiterentwicklung des bestehenden Gesundheitssystems zum Gegenstand hat. "Mit dem vom Verband vorgestellten Modell haben mehr Versicherte die Möglichkeit, sich für einen Versicherungsschutz in der privaten Krankenversicherung zu entscheiden. Durch mehr Kapitaldeckung erreichen wir eine größere Demografiesicherheit und damit auch mehr Nachhaltigkeit", so Baresel. Keine Antworten auf die demografischen Herausforderungen hingegen lieferten die derzeit diskutieren Konzepte Bürgerversicherung und Gesundheitsprämie. Weitere Wachstumsimpulse erhofft sich die Consal-Gruppe durch die enge Zusammenarbeit innerhalb der öffentlichen Versicherer und der Sparkassen-Finanzgruppe. Auf Grund einer Initiative des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands und des Verbands der öffentlichen Versicherer, sowie in Zusammenarbeit mit den regionalen Sparkassenverbänden wurden mehrere Maßnahmen zur Ertragssteigerung durch den Verkauf von privaten Krankenversicherungen in Sparkassen etabliert. "Dadurch", so Baresel "wird der Verkauf von privaten Krankheitskostenvoll- und Zusatzversicherungen in den Sparkassen weiter an Bedeutung gewinnen." Kontaktinformationen: Martin Joachim, Pressesprecher Telefon: 089 / 2160-3050 Telefax: 089 / 2160-3009 E-Mail: presse@vkb.de | Thomas Bundschuh, Allgemeine Anfragen Telefon: 089 / 2160-1775 Telefax: 089 / 2160-3009 E-Mail: thomas.bundschuh@vkb.de | Claudia Scheerer, Unternehmenskommunikation, Kranken- und Reiseversicherung Telefon: 089 / 2160-8651 Telefax: 089 / 2160-9759 E-Mail: claudia.scheerer@ukv.de E-Mail senden
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