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Der Brause-Multi muss Vertriebsverluste in Millionenhöhe ausgleichen Coca-Cola-Deutschland-Geschäft wird kräftig aufgemischt Auf der Aufsichtsratsitzung der Coca-Cola GmbH in Berlin am kommenden Donnerstag steht die künftige Ausrichtung des Deutschland-Geschäfts zur Debatte. Wie das Wirtschaftsmagazin Capital (Ausgabe 15/2004, EVT 8. Juli) berichtet, gilt Götz-Michael Müller, seit 2001 hiesiger Statthalter von The Coca-Cola Company aus Atlanta, intern als gescheitert. Er habe es nicht geschafft, den Streit mit den deutschen Lizenznehmern beizulegen und das deutsche Coca-Cola-System aus den roten Zahlen zu bringen. Coca-Cola musste allein in den vergangenen beiden Jahren 164 Millionen Euro Verluste ausgleichen, die sein wichtigster Vertriebspartner, die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCEAG) in Berlin, eingefahren hatte. Laut Capital ist der neue starke Mann in Berlin nun Deryck van Rensburg. Der Manager, seit Oktober für Deutschland und die nordische Region zuständig, berichtet an den Europa-Chef von Coca-Cola, Sandy Allan. Allan sprach bereits Ende Juni ein Machtwort und beendete die Verhandlungen mit selbstständigen Konzessionären über straffere Strukturen und größere Vertriebsregionen. Von derzeit neun Abfüllern der Coke-Produkte soll nur noch die CCEAG im deutschen Markt übrig bleiben und so lukrativ werden. Die CCEAG wird von Atlanta beherrscht und steht heute schon für zwei Drittel des Gesamtgeschäfts. Die Performance allerdings bringt die Brause-Manager zum Schäumen: Seit 2001 stagniert der Absatz der CCEAG bei 2,5 Milliarden Liter, der Umsatz fiel in vier Jahren um fast 20 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Kontaktinformationen: Claudia Reischauer, Redaktion Capital, Tel. 0221/4908-119, Fax 0221/4908-595 kontakt@guj-wpo.de
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