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München, 29.06. 2004 09:53

Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
Folkwang: Erstes Museum der Moderne Gauguin, van Gogh bis Dalí - 10. September 2004 bis 9. Januar 2005 in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung


1902 gründete Karl-Ernst Osthaus in Hagen ein Museum für seine Sammlung moderner Kunst. Mitten im Industriegebiet öffnete er ein Haus, das er programmatisch Folkwang, also Halle des Volkes, nannte und das seit 1922 in Essen beheimatet ist. Gleichzeitig wie Tschudi in Berlin und München oder Kessler in Weimar erlaubte sich Osthaus einen vom wilhelminischen Zeitgeist unabhängigen Geschmack und erwarb seit der Jahrhundertwende Bilder von Renoir, Monet, Gauguin, Van Gogh, damals weitgehend unbekannten und überdies in Deutschland als Franzosen verpönten Künstlern, und brachte von seinen Reisen auch Zeugnisse außereuropäischer Kulturen mit. Ernst Gosebruch, erster Direktor des Museum Folkwang in Essen, setzte von 1922 bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten diese mutige Ankaufspolitik seines Vorgängers fort und gab damit der deutschen Avantgarde wichtige Impulse.


Mit der großen Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung wird ein wesentlicher Teil dieser sensationellen Sammlung aus dem bedeutendsten Museum des Ruhrgebiets nun auch in Süddeutschland vorgestellt. Mit über hundert hochkarätigen Werken von Monet, Renoir, Rodin über Cezanne, Gauguin, van Gogh zu Picasso und Beckmann, von Nolde, Kirchner, Lehmbruck über Kandinsky, Marc, Macke bis zu Magritte, Miró, Dalí und vielen anderen lässt sich die Entwicklung der Kunst des 20. Jahrhunderts nachvollziehen. Ausgehend von den Impressionisten in Frankreich über die sogenannten Väter der Moderne bis zu Kubisten und Fauves erkennt man deren Einfluss sowohl auf den deutschen Expressionismus wie auf die abstrakten Tendenzen des Bauhauses und des Konstruktivismus und den Surrealismus.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im Hirmer Verlag, München mit farbigen Abbildungen aller ausgestellten Werke.


Kontaktinformationen:
Claudia Schmid
+49 (0)89 378-28162
+49 (0)89 378-48939
schmid@hypo-kunsthalle.de




Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
Theatinerstr. 8
80333 München
Deutschland
http://www.hypo-kunsthalle.de/

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