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Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/FAZ: PRINZEN-SAENGER SEBASTIAN KRUMBIEGEL DENKT JETZT ANDERS UEBER SOLDATEN PRINZEN-SÄNGER SEBASTIAN KRUMBIEGEL DENKT JETZT ANDERS ÜBER SOLDATEN Sebastian Krumbiegel, der Frontsänger der Popgruppe "Die Prinzen", hat sich von einem Vorurteil getrennt: "Die Armee war früher etwas Unterirdisches für mich. Und dann hat mich ausgerechnet ein Soldat bei dem Überfall gerettet. Einer, der freiwillig im Kosovo war", sagte Krumbiegel in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe). Der 38 Jahre alte Prinzen-Sänger war vor einem Jahr in Leipzig bei einem Raubüberfall von zwei Skinheads mit einem Baseballschläger niedergeschlagen und am Kopf verletzt worden. Die Täter wurden wenig später gefaßt und zu zehn und viereinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Krumbiegel sagte der Zeitung weiter: "Einmal im Jahr machen wir am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig ein Konzert unter dem Motto "Courage zeigen". Dieser Soldat hat vorgemacht, was das wirklich heißt." Der Fremde hatte den Überfall auf Krumbiegel aus seinem Auto heraus beobachtet. Ohne zu zögern fuhr er mit Vollgas und Fernlicht auf die Angreifer zu, vertrieb sie und brachten den verletzten Krumbiegel zu Freunden. Der ehemalige Thomaner-Sängerknabe Krumbiegel hatte nach seinen Angaben nach dem Überfall noch lange Angst: "Ich hab`, mich nicht mal getraut, abends in den Garten zu gehen, um eine zu rauchen." In übler Erinnerung hat der Prinzen-Sänger auch die Zeugenaussage vor Gericht. "Der Saal war voll von Skins. Und dann fragt der Richter mich: "Wo wohnen Sie?" Hinterher hätte ich an unserer Haustür am liebsten hundert Schlösser angebracht." Krumbiegel hat gerade ein Soloalbum mit dem Titel "Geradeaus abgebogen" herausgebracht, auf dem er auch den Überfall noch einmal zum Thema macht. "Meine Frau hat gesagt: Schreib etwas, wo es um dich geht, nicht um die Schläger", sagte der Sänger im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". In dem Lied heißt es: "Keine Zeit für dicke Tränen, keine Zeit für Depression, keine Zeit für böse Träume, das kenn ich alles schon." Kontaktinformationen: Frankfurter Allgemeine Zeitung Axel Wermelskirchen Telefon: 0049 (0) 69 - 7591-1786 E-Mail: cvd@faz.de
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