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Junge Unternehmer blicken optimistisch in die Zukunft Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Junger Unternehmer: Der Mittelstand ist auf der Überholspur In der BJU-Konjunkturumfrage Frühjahr/Sommer 2004 zeigen die mittelständischen Unternehmer Optimismus für die wirtschaftliche Entwicklung im kommenden Halbjahr. Fast die Hälfte aller befragten Unternehmer können gestiegene Auftragsbestände vermelden. Zudem erwarten 37% der Unternehmer in den kommenden 6 Monaten steigende Gewinne. Auch die Bereitschaft, neue Mitarbeiter einzustellen, ist gegenüber den letzten Umfrageergebnissen im Herbst deutlich gestiegen. Zum ersten Mal seit einem Jahr wollen mehr Unternehmer Mitarbeiter einstellen als entlassen. „Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Der Mittelstand ist auf der Überholspur. Dies ist allerdings in erster Linie auf die gesteigerte Nachfrage im Ausland zurückzuführen“, so die stellv. BJU-Bundesvorsitzende Karoline Beck. Die mittelständischen Unternehmen sind schneller und wendiger. Sie nutzen den Raum aus, den ihnen die „Großen“ durch ihren Rückzug auf die viel beschworenen Kernkompetenzen frei gemacht haben. 37% der befragten Unternehmen erwarten trotz weiterhin schwieriger Umstände in den kommenden sechs Monaten steigende Gewinne (vor einem halben Jahr waren es 30%, davor 24%). Entsprechend planen sie eine Ausweitung ihrer Investitionen. 34% der Befragten (vor einem halben Jahr 28%, davor 20%) wollen bei den Investitionen zulegen, lediglich 11% (vor einem halben Jahr 22%, davor 36%) sehen sich zu Kürzungen gezwungen. Dabei setzen die Unternehmer verstärkt auf Erweiterungsinvestitionen, nicht zuletzt deshalb, weil sie ihre Auftragsbestände trotz konjunkturellen Gegenwindes erheblich ausweiten konnten. 46% der Befragten melden einen gestiegenen Auftragsbestand, lediglich 12% klagen über einen Rückgang. (vor einem halben Jahr noch 22%, davor sogar 31%). Als vorrangiges Ziel ihrer Investitionen nennen 37% die Erweiterung des Unternehmens (vor einem halben Jahr 31%, davor 26%), lediglich bei 22% dominiert die Rationalisierung, bei 41% steht die Ersatzbeschaffung an erster Stelle. Auch das Einstellungsverhalten setzt auf Expansion. 32% der Befragten beabsichtigen, die Zahl ihrer Mitarbeiter zu erhöhen. Das sind deutlich mehr als vor einem halben Jahr. Damals waren es lediglich 18%. Nur 11% sehen sich gezwungen, sich von Mitarbeitern zu trennen. Vor einem halben Jahr waren es noch 21%, davor 26%. Der Mittelstand hat seine Hausaufgaben gemacht und vertraut in die eigene Kraft. Der BJU fordert von der Regierung endlich Reformen aus einem Guss, die die Lohnkosten umfassend senken und die Abgaben- und Steuerbelastung der Unternehmen mindern, um die für die Volkswirtschaft notwendige unternehmerische Initiative entfalten zu können. „Wer den Aufschwung will, darf auf den Export hoffen, auf den Mittelstand muss er setzen. Es bleibt die Frage, wo könnte die deutsche Volkswirtschaft heute stehen, wenn man dem Mittelstand keine Fesseln angelegt und eine irrlichternde Wirtschaftspolitik betrieben hätte“, so die stellv. BJU-Bundesvorsitzende Karoline Beck. Die Umfrage wurde im April und Mai unter den 2500 Mitgliedern des Bundesverbandes Junger Unternehmer (BJU) durchgeführt. Mitglieder im BJU sind mittelständische Unternehmer aller Branchen im Alter bis zu 40 Jahren. Kontaktinformationen: Bundesverband Junger Unternehmer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Nina Massek massek@bju.de 030/ 30065 441
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