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Capital-Studie: 72 Prozent aller Internet-Anfragen blieben unbeantwortet Autobranche verschenkt mehr als neun Milliarden Euro Umsatzpotenzial durch nicht beantwortete Kundenanfragen Weil die Automobilhersteller Anfragen nach Probefahrten per Internet größtenteils ignorieren, lassen sie hochgerechnet ein Umsatzpotenzial von mehr als neun Milliarden Euro ungenutzt. Das ist das Ergebnis einer Stichprobe von 308 Anfragen über die Internet-Seiten der 14 größten Automobilhersteller der Unternehmensberatung Tellsell im Auftrag des Wirtschaftsmagazins Capital (Ausgabe 12/2004, EVT 27. Mai). Insgesamt blieben nach der Capital-Studie 72 Prozent aller Anfragen unbeantwortet. "Ein katastrophales Ergebnis" sagt Tellsell-Partner Volker Schipmann. "Probefahrten sind das wichtigste Absatzinstrument. Jede zweite führt zum Kauf." Ford, Opel und Mazda reagierten auf keine der jeweils 22 Anfragen. Bei den anderen Autoherstellern variierten die Antwortquoten von 14 Prozent bei Fiat bis zu 91 Prozent bei Skoda. Damit verschenkt die Branche gewaltige Umsatzpotenziale. Im Einzelnen macht dies bei Volkswagen 928 Millionen Euro, Opel 665 Millionen Euro und Mercedes 503 Millionen Euro aus. "Es ist wirklich lächerlich", sagt Professor Ferdinand Dudenhöffer von der Fachhochschule Gelsenkirchen. "Bei Kundenanfragen verhalten sich die Autokonzerne wie Anfänger, gleichzeitig geben sie große Summen für Werbung aus". Im ersten Quartal waren es laut ADAC Auto Marxx bei den größten 14 Herstellern 270 Millionen Euro. Davon investierte VW 35,4 Millionen, Opel 28,1 Millionen und Ford 26,9 Millionen in Werbung. Kontaktinformationen: Jens Hagen, Redaktion Capital, Ressort Budget & Vorsorge, Tel. 0221/49 08-327, Fax 0221/49 94 148, hagen.jens@capital.de
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