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Hamburg, 02.06. 2004 11:24

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direct/netzwerk recherche: Bundespräsident Rau spricht am Samstag auf dem 3. Jahrestreffen des Netzwerk Recherche

Bundespräsident Rau spricht am Samstag auf dem 3. Jahrestreffen des Netzwerk Recherche

Diskussionsrunden mit dem israelischen Botschafter Shimon Stein und zahlreichen prominenten Medienvertretern/Verleihung der Verschlossenen Auster


"Luxusgut Recherche - wie teuer darf Wahrheit sein?" Diese Frage steht im Zentrum der diesjährigen Medienkonferenz der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche am 4. und 5. Juni in Hamburg. Im NDR-Konferenzzentrum werden mehrere hundert Vertreter aus den Medien, der Politik und anderen gesellschaftlichen Gruppen kontroverse Medien-Themen mit prominenten Referenten diskutieren. Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Rede von Bundespräsident Johannes Rau am Samstag um 11 Uhr, in der er eine kritische Bilanz seiner Erfahrungen im Umgang mit den Medien ziehen wird.

Schon am Freitag, den 04.06, gibt es zwei hochkarätige Gesprächsrunden unter der Headline "Recherche in Kriegszeiten". Zunächst diskutieren der israelische Botschafter Shimon Stein, Andreas Cichowicz (Chefredakteur NDR Fernsehen), Hans Leyendecker (SZ) und Sacha Stawski (Chefredakteur Honestly-Concerned) die "Begriffsverwirrung im Blätterwald - Journalisten zwischen Kritik an der israelischen Politik und dem Vorwurf des Antisemitismus". Anschließend streiten u.a. die Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur, Georg Mascolo (Der Spiegel) und Patricia Schlesinger (ARD-Studio Washington) zum Thema "Terrorangst und Toleranzbefehl - Deutsche Journalisten und der Islamismus".

Eröffnet wird die Jahrestagung am Samstag von Thomas Leif, dem Vorsitzenden des Netzwerk Recherche, und Prof. Jobst Plog, NDR-Intendant und ARD-Vorsitzender. Anschließend werden unter anderem der Prominentenanwalt Matthias Prinz, der Chefredakteur von Welt am Sonntag, Christoph Keese, und die Medienberater Michael Spreng und Klaus-Peter Schmidt-Deguelle die "Medienlandschaft 2004" analysieren.

In zahlreichen weiteren Foren und Workshops will das Netzwerk Recherche auch in diesem Jahr die aktuellen und akuten Probleme des Medienmarktes ausloten. So diskutieren u.a. Hartmann von der Tann (ARD-Chefredakteur), Nikolaus Brender (ZDF-Chefredakteur) und Peter Limbourg (N24-Chefredakteur) über den "Kampf um die Informationskompetenz".

Weitere Foren behandeln den "Online-Journalismus als Recherchequelle" (u.a. mit den Chefredakteuren von spiegel-online, netzeitung.de und dpa-info.com), den "Einfluss der PR-Industrie auf Journalisten" (u.a. mit Prof. Klaus Kocks), die journalistische Ethik (u.a. mit Stern-Vizechef Hans-Ulrich Jörges und Ex-Bild-Chef Udo Röbel) und das "journalistische Desinteresse an den neuen Bundesländern".

Ganz aktuell ins Programm aufgenommen wurde ein prominent besetztes Panel zum Thema "Raumschiff EU", in dem u.a. Stern-Korrespondent Hans Martin Tillack, Staatsrechtler Prof. Hans-Herbert von Arnim, NRW-Finanz-Staatssekretär Harald Noack sowie der Ex-EU-Beamte und Whistleblower Paul van Beuitenen die "Medienblockaden der Brüsseler Bürokratie" diskutieren.

Ergänzt werden die Foren durch eine Reihe von Workshops etwa zu den Themen "Chancen des Informationsfreiheitsgesetzes", "Bedrohter Lokaljournalismus" ("die örtliche Betäubung") oder den Erfahrungen von Whistleblowern, die wichtige Informationen an die Medien weitergeben.

Das Netzwerk Recherche, ein Zusammenschluss von zur Zeit 300 Journalisten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die journalistische Tugend der Recherche zu fordern und zu fördern, wird in Hamburg auch in diesem Jahr die "Verschlossene Auster" an einen "Info-Blocker" in Deutschland verleihen. Die Auster steht als Symbol für mangelnde Offenheit und Kooperationsverweigerung von Personen oder Organisationen gegenüber den Medien. Der diesjährige Preisträger wird am Samstagvormittag bekanntgegeben.

Programm unter: www.netzwerkrecherche.de


Kontaktinformationen:

Dr. Thomas Leif, 0171-9321891

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mpg


 
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