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Sozioökonomische Faktoren beeinflussen unsachgemäßen Antibiotika-Einsatz European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Experten diskutieren Diagnoseleitlinien, Zulassungsbedingungen und Entwicklungskosten. Es gilt Wirksamkeit und Sicherheit von Antibiotika zu erhalten. Die LIBRA-Initiative führt anlässlich des 14. European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ECCMID) international führende Antibiotika-Experten zusammen, um über die Entwicklung und den Zugang zu geeigneten antibiotischen Therapiemöglichkeiten zu diskutieren. Außerdem soll über die Bedeutung des gegenwärtigen, nicht sachgemäßen Einsatzes von Antibiotika für die zukünftige Verfügbarkeit der Therapieoptionen beraten werden. Das Symposium "Influence of the Regulatory Environment on Antimicrobial Resistance" findet am 4. Mai von 10 bis 12 Uhr im Prager Kongresszentrum (Halle V) statt. Gegenstand der Vorträge sind die Vernachlässigung der antibiotischen Forschung und die alarmierenden Trends hin zu Resistenzentwicklungen gegen Antibiotika bei den bakteriellen Erregern von Infektionskrankheiten. Auf dem Symposium werden folgende Vorträge diskutiert: antimikrobielle Resistenzen und Medikamentenauswahl; klinische Bedeutung einer geeigneten Auswahl antimikrobieller Substanzen; Effekte des nicht sachgemäßen Einsatzes von Antibiotika und der zunehmenden Resistenzentwicklungen auf die Behandlungsergebnisse und die Sterblichkeit an Infektionskrankheiten; Hindernisse, die Pharmaunternehmen und Forscher bei der Entwicklung neuer Antibiotika sehen; Bedeutung des Einflusses von Zulassungsbedingungen auf den Antibiotika-Markt und Konsequenzen eines eingeschränkten Zugangs zu den Antibiotika. Chairman des Symposiums ist Professor Dr. Roger Finch, ehemaliger Präsident der European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ESCMID), The City Hospital, Nottingham, Großbritannien. Finch wird auch die Roundtable-Diskussion über klinische, ethische und politische Fragen leiten, die den sachgemäßen Einsatz und die Entwicklung neuer Medikamente beeinflussen. "Es gibt viele verschiedene und auch dynamische sozioökonomische Faktoren, die einen andauernden unsachgemäßen Antibiotika-Einsatz und damit die Resistenzentwicklungen begünstigen. Dazu gehören Zulassungsbedingungen, ein fehlender Konsens bezüglich diagnostischer Leitlinien und die hohen Kosten für die Entwicklung neuer Medikamente", sagte Finch. "Um die Wirksamkeit und Sicherheit der Antibiotika jetzt und zukünftig zu erhalten, benötigen wir Maßnahmen, die diese Faktoren überwinden und eine Balance zwischen der besten Auswahl für die Patienten und der bestmöglichen Kontrolle der Resistenzentwicklungen herstellen." An der Diskussion nehmen Professor Dr. Ragnar Norrby, Mitglied des Exekutivausschusses der ESCMID, Swedish Institute for Infectious Disease Control, Professor Dr. Alasdair MacGowan, Department of Medical Microbiology, North Bristol NHS Trust Southmead Hospital, Großbritannien, Professor Dr. Javier Garau, Universität Barcelona, Spanien, Leiter des Department of Medicine und Direktor des Service of Internal Medicine and Infectious Diseases am Hospital de Terrassa in Barcelona und Dr. Eddie Power, Direktor Global Scientific Affairs, Bayer HealthCare Pharmaceuticals teil. Das Symposium wird von der LIBRA-Initiative, einer unabhängigen, wissenschaftlichen Fortbildungsinitiative der Bayer HealthCare unterstützt, die den sachgemäßen Einsatz von Antibiotika fördert. Das Programm führt internationale öffentliche Gesundheitsorganisationen mit den bekanntesten Forschern auf dem Gebiet der Mikrobiologie zusammen. Mit LIBRA setzt sich Bayer HealthCare dafür ein, dass die Wirksamkeit der Antibiotika auch weiterhin erhalten bleibt. Gleichzeitig bringt das Unternehmen damit sein Engagement auf dem Gebiet der Antiinfektiva zum Ausdruck. Die Bayer HealthCare AG, ein Teilkonzern der Bayer AG, gehört zu den weltweit führenden innovativen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten und erzielte im Jahr 2003 einen Umsatz von etwa 8,9 Milliarden Euro. Das Unternehmen bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, Biological Products, Consumer Care, Diagnostics und Pharma und beschäftigt weltweit 34.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist unser Ziel, innovative Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu verbessern. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung von Krankheiten und leisten einen Beitrag zu einer besseren Lebensqualität. Zukunftsgerichtete Aussagen Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. Kontaktinformationen: Heiner Springer Konzernkommunikation Leitung Adresse: Bayer AG Gebäude: W 11 D-51368 Leverkusen Telefon: 0214-30-81038 Telefax: 0214-30-50243 E-Mail: heiner.springer.hs@bayer-ag.de Michael Schade Unternehmenspolitik und Presse Leitung Adresse: Bayer AG Gebäude: W 11 D-51368 Leverkusen Telefon: 0214-30-58059 Telefax: 0214-30-50243 E-Mail: michael.schade.ms@bayer-ag.de Günter Forneck Presse Leitung Adresse: Bayer AG Gebäude: W 11 D-51368 Leverkusen Telefon: 0214-30-50446 Telefax: 0214-30-55156 E-Mail: guenter.forneck.gf@bayer-ag.de
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