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David ./. Goliath Albert Schweitzers Verlag blockiert Hilfe für todkranke Kinder Um das Motto „Ehrfurcht vor dem Leben“ von Albert Schweitzer, droht ehrloser Streit, zu dessen großem Verlierer sterbende Kinder werden könnten. Um das Motto „Ehrfurcht vor dem Leben“, einer Grundweisheit, die uns Menschen von Albert Schweitzer (Arzt, Vikar, Friedensnobelpreis 1952), an die Hand gegeben wurde, droht ehrloser Streit - zu dessen großem Verlierer schwerstkranke Kinder werden könnten. Albert Schweitzers Verlag, C. H. Beck, blockiert offenbar ein Projekt, das sich für sterbende Kinder einsetzt. Der Bildband „Ehrfurcht vor dem Leben - zu Fuß durch Indien“, der vom Deutschen Langstreckenwanderer und Fotografen Bert Simon in Zusammenarbeit mit Weltstar Céline Dion für unheilbar an Mukoviszidose erkrankte Kinder entstand, ist dem Münchner Verlag ein Dorn im Auge. Die gesamten Einnahmen des Bildbandes sollen Familien mit Mukoviszidosekindern gespendet werden. Eva Kretzschmar, Repräsentantin des C. H. Beck Verlages: „Wir haben für den Titel Albert Schweitzer, „Die Ehrfurcht vor dem Leben“, Titelschutz. Deshalb sind wir nicht damit einverstanden, dass dieser Titel verwandt wird“. Fotograf Bert Simon hat im Alter von 33 Jahren bereits drei große Hilfsorganisationen gegründet, darunter Deutschlands führende Patientenorganisation für Lungentransplantierte. Bert Simon, dessen Verlobte Christine an Mukoviszidose leidet und die im Jahre 2001 lungentransplantiert wurde, ist bekannt dafür, mit vielen Patienten eng befreundet zu sein und an deren Krankenbett zu wachen. „Bert ist einer der positivsten Mensch, die ich kenne. Wenn ich traurig bin, dann rufe ich ihn an und er bringt mich zum Lachen“, so Thomas Täger, 27, der verzweifelt auf eine Spenderlunge wartet. „Er hat uns und unseren Sohn, der an Neujahr im Alter von nur 13 Jahren lungentransplantiert wurde, durch diese schlimme Zeit begleitet. Wir hätten nicht gewusst, wie wir es ohne ihn hätten packen sollen“, so der Vater eines transplantierten Kindes „Er ist immer für uns da.“ Bert Simon ließ über seinen Verleger Robert Fischer ausrichten: „Ich bin traurig, dass mein Bildband, dessen Einnahmen kranken Kindern das Leben verschönern soll, als eine Bedrohung der Erben Albert Schweitzers verstanden wird. Die Lehre „Ehrfurcht vor dem Leben“ von Pfarrer Albert Schweitzer muss von anderen Menschen aufgegriffen werden, um lebendig zu bleiben. Diese Anleitung darf nicht mit einem „Reserviert“ Schild versehen werden, sondern muss unsere Herzen erfüllen. Nur so kann Leid gelindert, können Kriege – wie der im Irak – verhindert werden. Angesichts all des Leides und all dem, wofür Albert Schweitzer steht, ist dieser Streit erniedrigend. Ich habe versucht, mit den Menschen des Verlages zu reden, aber bislang nur Rechtsanwälte gesprochen.“ Robert Fischer, selbst mehrfacher Autor: „Dieser Vorgang ist mir unverständlich. Und ich weigere mich, das zu kommentieren, damit der Schaden, der dem literarischen Erbe und der Sache Albert Schweitzers zugefügt wird, gering bleibt.“ Bildunterschrift: Abbildung aus dem vom Beck-Verlag blockierten Buch „Ehrfurcht vor dem Leben - zu Fuß durch Indien“, (c) 2003 Bert Simon, Public Image Verlag, München Kontaktinformationen: Robert Fischer 089 / 50 80 6 – 111 Bert Simon (privat): 0172 / 718 7885 Transplantationsbegleitung e.V.: 0 51 82 / 84 36 Links: Die von Bert Simon gegründeten Hilfsorganisationen finden Sie unter www.65rosen.de, seine private Homepage unter www.bertsimon.com, die kommerzielle Webseite des Beck-Verlages unter www.beck-shop.de
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