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Mitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich. DIRECT/Capgemini: Studie - Positive Wirtschaftsstimmung in der Elektronik- und High-Tech-Branche Studie: Positive Wirtschaftsstimmung in der Elektronik- und High-Tech-Branche Elektronik- und IT-Branche schafft als einzige mehr Arbeitsplätze Unternehmerisches Umfeld positiv beurteilt Berlin, 22. April 2004 - Überdurchschnittlich gegenüber anderen Branchen bewertete die Elektronik-, IT- High Tech- und Softwarebranche die wirtschaftliche Entwicklung im kommenden halben Jahr. Die Stimmung unter den Unternehmern ist hier mit am besten: 37 (Durchschnitt aller Branchen: 26) Prozent, schätzen die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland für die kommenden sechs Monate positiv ein, dagegen sehen sie nur 24 (33) Prozent negativ. Die Entwicklung des jeweils eigenen Unternehmens wird deutlich positiv gesehen: Die Auftragslage habe sich in den vergangenen sechs Monaten gebessert, sagen 62 (42) Prozent, verschlechtert dagegen 20 (25) Prozent. Weit über dem Durchschnitt liegende 70 (Durchschnitt: 46) Prozent glauben, dass ihr Unternehmen im nächsten halben Jahr mehr Aufträge zu erwarten habe (weniger Aufträge: nur 7 (19) Prozent). Dieses Wirtschaftsstimmungsbild in der Elektronik- und IT-Branche ergab eine bundesweite repräsentative Umfrage der Management- und IT-Beratung Capgemini unter Unternehmern, Vorständen und Geschäftsführern. Die Besserungen im eigenen Unternehmen werden sich allerdings nach der Meinung der insgesamt 1.723 Teilnehmer der Studie davon 5 Prozent aus der Elektronik- und IT-Branche nicht in niedrigeren Arbeitslosenzahlen zeigen. 47 Prozent (Durchschnitt: 51) Prozent glauben an steigende Arbeitslosenzahlen in Deutschland in Halbjahresfrist. Entgegen der Absicht in allen anderen Branchen werden die deutlich positiv bewerteten Aussichten des eigenen Unternehmens auch in mehr Arbeitsplätze münden. So denken 39 (16) Prozent daran, dass in einem halben Jahr mehr Beschäftigte im eigenen Unternehmen tätig sein werden. Nur 28 (39) Prozent geben an, dass hier in den nächsten sechs Monaten noch Personal abgebaut werde. Positiver als im vergangenen Herbst, aber immer noch weitgehend negativ werden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Durchschnitt aller Branchen eingeschätzt. Der Blick auf den Standort Deutschland fällt in der Elektronik- und IT-Branche wieder überdurchschnittlich aus. 24 (Durchschnitt über alle Branchen: 37) Prozent, sahen eine Verschlechterung des unternehmerischen Umfeldes an ihrem Standort in den vergangenen sechs Monaten, 22 (15) Prozent sahen dagegen eine Verbesserung. Die Entwicklung der Steuerlast wird negativ eingeschätzt. Den Zugang zu Kapital sehen 33 (45) Prozent der Unternehmenslenker als schwieriger an, nur 17 (13) Prozent glauben es hier künftig leichter zu haben. Ein weiterer Fragenkomplex zur EU-Osterweiterung ist aus aktuellem Anlass in das Wirtschaftsstimmungsbild mit eingeflossen. So wurde nach positiven oder negativen Impulsen gefragt, die von der EU-Erweiterung für das eigene Unternehmen ausgingen, wobei das Ergebnis im Durchschnitt ambivalent bis positiv blieb. Ein deutlicher Trend herrschte bei der Frage nach den künftigen wirtschaftlichen Aktivitäten in den neuen EU-Ländern vor: 46 (45) Prozent wollen diese verstärken, nur 3 (8) Prozent verringern. Die Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt sehen 63 (73) Prozent negativ. Nur 11 (10) Prozent glauben an eine positive Reaktion des Arbeitsmarktes. "Wir haben jetzt statt eines Wolkenbruchs den Dauerregen. Eine Schönwetterperiode, sprich die Trendwende, ist noch nicht in Sicht", erläuterte Antonio Schnieder, CEO Zentral- und Osteuropa von Capgemini, bei der Präsentation der Studie in Berlin. "Deutschland verliert aufgrund der noch immer zu schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter an Wettbewerbsfähigkeit", ergänzte Dr. Helmut Haussmann, Senior Vice President bei Capgemini und Bundeswirtschaftsminister a.D. die Einschätzung deutscher Unternehmer. In der Branchenbetrachtung liegen die Unternehmen der Telekommunikation, der Banken und der Elektronik - auch in vielen anderen Einzelfragen - weit vorn mit einer positiven Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung. In der Telekommunikationsbranche glauben an einen positiven Fortgang der wirtschaftlichen Entwicklung als Spitzenwert 61 (26) Prozent. Sehr negativ sieht die Handelsbranche das wirtschaftliche Geschehen der nächsten sechs Monate (45 Prozent: wird schlechter), ebenso wie die Medienhäuser (46 Prozent: wird schlechter). Bei der Betrachtung der Arbeitslosenzahlen über alle Branchen in Deutschland herrschen trotz positiver Sicht auf das eigene Umfeld durchweg negative Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Im Detail betrachtet schält sich heraus, dass die Banken hier am optimistischsten sind, der Handel bildet abermals das pessimistische Schlusslicht. Die vollständigen und detaillierten Umfrageergebnisse "Wirtschaftsstimmung - Eine Umfrage unter deutschen Führungskräften" sind im Internet unter http://www.wirtschaftsstimmung.de abrufbar. Über die Capgemini-Gruppe Capgemini ist einer der weltweit führenden Dienstleister für Management- und IT-Beratung, Technologie sowie Outsourcing. Das Unternehmen mit europäischem Ursprung berät Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung von Wachstumsstrategien sowie dem Einsatz neuer Technologien. Capgemini wendet dabei eine neue Form der Zusammenarbeit an: Collaborative Business Experience. Grundlage ist die Verpflichtung von Dienstleister und Kunde zu gemeinsamem Erfolg und das Erreichen messbaren Mehrwerts auf Basis enger Zusammenarbeit. Capgemini beschäftigt derzeit weltweit rund 55.000 Mitarbeiter und erzielte 2003 einen Umsatz von 5,754 Milliarden Euro. Mehr Informationen zum Unternehmen, den Dienstleistungen und Pressemitteilungen finden Sie unter http://www.de.capgemini.com Kontaktinformationen: Capgemini Neues Kranzler Eck Kurfürstendamm 21 10719 Berlin Pressesprecher: Thomas Becker Tel.: 030/88703-730 Fax: 030/88703-739 E-Mail: thomas.becker@capgemini.com
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