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Lippstadt, 15.03. 2005 09:12

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direct/ Hella stellt LED-Scheinwerfer-Studie vor

LED-Scheinwerfer-Studie: Lichtstrom wie bei Xenon

Hella entwickelt kompletten Scheinwerfer mit Leuchtdioden-Technik - Studie liefert Aufschluss über möglichen Serieneinsatz ab 2008


Lippstadt, im März 2005. Licht- und Elektronikspezialist Hella hat in Zusammenarbeit mit Volkswagen einen Leuchtdioden- (LED)-Scheinwerfer entwickelt, bei dem die Funktionen Abblendlicht, Fernlicht, Blinklicht und Tagfahrlicht ausschließlich mit der LED-Zukunftstechnik realisiert wurden. Der LED-Scheinwerfer ist eine Studie am Beispiel des VW Golf 5. Er soll Aufschluss über die Leistungsfähigkeit derartiger Systeme geben und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, technische Herausforderungen im Betrieb real im Fahrzeug zu erfahren. Eine Serienlösung wird für das Jahr 2008 erwartet.

Für die Lichtfunktionen setzt Hella sowohl Standard-LEDs als auch speziell für den Einsatz im Automobil entwickelte LED-Baugruppen ein. Mit Hilfe unterschiedlicher optischer Systeme wird das Licht auf die Straße gerichtet. Den auffälligsten Teil des Scheinwerfers bilden sieben fünfeckige Kunststofflinsen, die wabenförmig angeordnet sind. Daneben ist ein schaufelförmiger Freiflächen-Reflektor platziert, der gemeinsam mit vier Segmenten aus der Wabe das Abblendlicht erzeugt. Für das Fernlicht kommen die weiteren drei Segmente aus der Wabe hinzu. Tagsüber bilden alle sieben Segmente der Wabe das Tagfahrlicht. Unterhalb des schaufelförmigen Freiflächen-Reflektors sind sechs Standard-LEDs in Reihe für das Blinklicht angeordnet.

Leuchtdioden als Lichtquelle ermöglichen völlig neue Scheinwerfer-Formen und -Anordnungen. Dies wird möglich durch den modularen Aufbau sowie eine große Auswahl unterschiedlicher Optiken. Unter dem Gesichtspunkt des Stylings lässt sich so ein völlig neues Erscheinungsbild des Scheinwerfers für zukünftige Fahrzeuggenerationen realisieren. Insbesondere aus der Entwicklung der weißen Leuchtdioden ergeben sich heute Anwendungsmöglichkeiten, die vor Jahren noch undenkbar waren. Der Hauptgrund für die Entwicklung dieser neuen Scheinwerfer-Technik ist neben den Designaspekten die Wartungsfreiheit des Scheinwerfers. Ziel ist es einen Scheinwerfer zu entwickeln, der ein Fahrzeugleben lang ausfallsicher funktioniert.

Schon heute erreicht der LED-Scheinwerfer-Prototyp im Abblendlicht etwa 1.000 Lumen Lichtstrom und liegt damit auf dem Niveau eines Xenon-Scheinwerfers. Die für ein gutes Fernlicht erforderlichen Lichtstärken lassen sich zurzeit aufgrund der niedrigeren Leuchtdichte der LEDs noch nicht erreichen. Die Lichtspezialisten bei Hella sind jedoch überzeugt, dass dies im Zuge der Weiterentwicklung der LEDs in Kürze erreicht wird. Die bis dahin zu lösenden technischen Herausforderungen sind besonders das Thermomanagement sowie die Entwicklung von neuen Fertigungsprozessen und Optiken, die mit der LED-Technik einhergehen.

In den USA sind Scheinwerfer mit LEDs für Hauptlichtfunktionen nach den dort gültigen SAE-Normen bereits zulässig. In Europa beziehungsweise im Geltungsbereich des ECE-Reglements ist mit einer entsprechenden Zulassung bis 2008 zu rechnen. Signalfunktionen im Scheinwerfer (Blink-, Positions- und Tagfahrlicht) mit LEDs sind heute sowohl im ECE- als auch im SAE-Geltungsbereich zulässig.

Hella hat bereits 2003 die weltweit erste Serienanwendung von weißen Leuchtdioden (LEDs) als kombiniertes Positions- und Tagfahrlicht im Scheinwerfer des Audi A8 W12 realisiert. Im Bereich der rückwärtigen Signalleuchten setzt das Unternehmen bereits seit über zehn Jahren erfolgreich LEDs als Lichtquellen ein, zum Beispiel bei hochgesetzten Bremsleuchten oder als Schluss-, Brems- und Blinklichtfunktionen in Heckleuchten, wie etwa ganz aktuell beim Volkswagen Golf Plus. Auch im Handels- und Nutzfahrzeugsektor verwendet Hella seit längerer Zeit LEDs für Einzelfunktionsleuchten und Heckleuchten. Für Positions- und Seitenmarkierungsfunktionen sind LEDs wegen ihrer Langlebigkeit, des geringen Energieverbrauchs und des kompakten Aufbaus inzwischen Standard. Aufgrund dieser Eigenschaften eignen sich LEDs aktuell besonders für Tagfahrlichtanwendungen.


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Ulrich Köster
Leiter Internationale Öffentlichkeitsarbeit
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