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Düsseldorf, 25.03. 2008 10:47



Mass-Schutzsystem auf deutschen Minenjägern - Sofortausrüstung für UNIFIL-Einsatz

Rheinmetall Defence ist mit der Lieferung von Mass-Marineschutzsystemen (Multi Ammunition Softkill System) für zwei Minenkampf-Einheiten der Deutschen Marine beauftragt worden. Aufgrund einer einsatzbedingten Soforteinrüstung sollen jeweils ein Schiff der Klasse MJ 333 und HL 352 bis Mai 2008 mit einer Mass-Zwei-Werfer-Konfiguration mit integrierter Detektionseinheit ausgerüstet werden. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf insgesamt rund 10 Mio. Euro.

Bereits in 2007 hatte das Bundesministerium der Verteidigung mit Blick auf den Libanon-Einsatz der deutschen Marine die Soforteinrüstung von vier Fregatten der Klasse F123 aufgrund der erfolgreichen Wirksamkeitstests auf See veranlasst. Bisher sind drei Fregatten dieser Klasse in der Mass-Vier-Werfer Konfiguration mit Anbindung an die ELOKA-Anlage und an die Multi-Sensor-Plattform (MSP 500) eingerüstet.







Überragende Schutzwirkung mit Mass

Lenkflugkörper und Raketen sind eine zunehmende Bedrohung für die zivile und die militärische Schifffahrt. Mass schützt Schiffe bei Angriffen moderner, sensorgelenkter Flugkörper auf hoher See, im Küstenbereich und bei terroristischen Attacken. Mass verschießt dabei Täuschmunitionen, die die Flugkörper vom Ziel ablenken.

Das automatisierte Täuschkörpersystem Mass bietet erhebliche taktische, operative und logistische Vorteile und kann auf allen Schiffstypen installiert werden. Es kann in alle Führungssysteme integriert, aber auch als Stand-alone-Anlage betrieben werden. Die neuartige, programmierbare omni-spektrale Munition des Mass-Systems gewährleistet Schutz in allen relevanten Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums (UV, EO, Laser, Infrarot, Radar).



Mass mit integrierter Detektionseinheit

Bei diesem Auftrag ist Mass mit einer integrierten Detektionseinheit (Mass_ISS – Integrated Sensor Suite) kombiniert. Die Detektionseinheit verfügt zum einen über eine integrierte Sensorik gegen Radar- und Laserbedrohungen durch einen so genannten Laser-Warner-Empfänger (NLWS) mit zusätzlicher Anbindung an das an Bord befindliche elektro-optische Sensorsystem, die "Multi-Sensor-Plattform MSP 500" von Rheinmetall.



Darüber hinaus wird vor allem der vorhandene Radarwarnempfänger mit Klassifikator für die elektronische Unterstützungsmessung durch eine hochmoderne EloUM-Anlage (SME 100) ersetzt. In einer Kooperation von Rheinmetall Defence und Saab Avitronics integriert, schafft dieses Mittel der elektronischen Kampfführung die Voraussetzung, eingehende Bedrohungen nicht nur zu detektieren, sondern nach Art und Typ der Bedrohung klassifizieren und nach Möglichkeit auch identifizieren zu können.

Seit dem Markteintritt von Mass in 2003 wurden bislang Verträge mit sieben Nationen über insgesamt 96 Werfereinheiten für 13 Schiffsklassen vom Patrol Boat, über die Korvette bis hin zur Fregatte und nun den Minenjägern abgeschlossen. Mass wurde bereits erfolgreich eingeführt bei den Marinen Deutschlands (Korvette K130, Fregatte F123), Finnlands (SQUADRON 2000), Norwegens (SKJOLD-Schnellboote), Schwedens (Visby-, Göteborg- und Malmö-Klasse), der Vereinigten Arabischen Emirate (Baynunah-Programm), des Omans (Khareef-Klasse) sowie in einem weiteren Land des Mittleren Ostens.


Bildunterschrift:
Zwei Minenkampf-Einheiten der Deutschen Marine werden mit dem Täuschkörpersystem Mass eingerüstet: Klasse 333 M1096 Passau

Kontaktinformationen:
Rheinmetall AG
Unternehmensbereich Defence
Presse und Information
Oliver Hoffmann
Rheinmetall Platz 1
D-40476 Düsseldorf
Telefon: 0211 473-4748
Telefax: 0211 473-4157


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