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Hamburg, 12.10. 2005 10:37



Drehkabinenstapler: Weltneuheit von Jungheinrich

Der Trend in der Industrie geht zum Transport von Großgebinden, wie beispielsweise bei der einseitigen LKW-Entladung mehrerer Paletten oder zweier Gitterboxen übereinander. Hierdurch haben Staplerfahrer eine eingeschränkte Sicht nach vorn. Sie werden gezwungen, längere Strecken rückwärts zu fahren – mit allen negativen Begleiterscheinungen. Das Drehkabinenfahrzeug EFG D30 aus dem Hause Jungheinrich setzt hier neue Maßstäbe. Der Fahrer sitzt in diesem Fahrzeug ergonomisch günstig, in Fahrtrichtung und mit freiem Blickfeld.

Als erster Anbieter hat die Jungheinrich AG zu Beginn 2005 einen elektromotorisch angetriebenen Gabelstapler mit einem drehbaren Arbeitsplatz auf den Markt gebracht. Das Gerät wird auf der CeMAT erstmals einem breiten Fachpublikum vorgestellt. Diese weltweit völlig neue Staplerlösung – eine Weiterentwicklung der von Jungheinrich im Jahr 2000 präsentierten "Future-Truck-Studie" – basiert auf einem Jungheinrich-Elektrostapler aus der 4-er-Baureihe mit einer Tragkraft von 3.000 Kilogramm. Der EFG D30 unterscheidet sich hauptsächlich durch die Drehkabine (D), die mit dem Multipilot um 30 Grad nach links sowie um 180 Grad nach rechts gedreht werden kann, von seiner "Mutter", dem EFG 430.

Da der Trend zunehmend in Richtung Mehrfachpalettentransport sowie seitlicher Lkw-Entladung mit einer Lastaufnahme von bis zu vier Paletten bzw. Gitterboxen geht, ist dem Fahrer von Frontstaplern trotz Panorama-Hubgerüst immer häufiger die Sicht nach vorn versperrt. Das Rückwärtsfahren mit einer auf Dauer starken Belastung der Wirbelsäule war bisher unvermeidlich und teilweise gefährlich.

Auf die gesundheitliche Belastung weist auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hin. Die Produktionsausfallkosten, hervorgerufen durch Arbeitsunfähigkeit auf Grund von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sowie des Bindegewebes, belaufen sich in Deutschland auf mehr als zehn Milliarden Euro pro Jahr. Nahezu jeder vierte Ausfalltag ist, über alle Branchen gerechnet, auf diese Erkrankungen zurückzuführen. Das Jungheinrich-Drehkabinenfahrzeug kann dazu beitragen, dass in Zukunft ein Teil dieser Probleme vermieden werden kann. Wird durch eine Last, etwa ein Großgebinde oder mehrere Gitterboxen übereinander, die Sicht nach vorn versperrt, kann der Fahrer mit dem Multipilot die komplette Kabine bis zu 180 Grad drehen und mit dem Stapler –die Last im Rücken – sicher an den Bestimmungsort fahren.

Jungheinrich-Drehkabinenfahrzeug: Gleichzeitig fahren und drehen

Nach der Lastaufnahme kann der Fahrer sofort losfahren und gleichzeitig die Kabine bis zu 90 Grad drehen. Diese Stellung bietet für kürzere und mittlere Fahrstrecken eine ausreichende und bequeme Sicht nach hinten – vergleichbar mit einem Schubmaststapler. Für die Fahrt über längere Strecken kann der Fahrer die Kabine bis zu 180 Grad drehen, wobei dies aufgrund der automatischen Umschaltung von Lenksinn und Fahrtrichtung nur bei stehendem Fahrzeug möglich ist. Ein Memory-System ermöglicht dem Bediener zudem, die Winkel seiner Wahl automatisch einstellen zu lassen. So haben sich in der bisherigen Praxis die Winkel von 90 Grad (seitlicher Sitz wie im Schubmaststapler) sowie 45 Grad (für den Ein- und Ausstieg) empfohlen.

In der Kabine findet der Fahrer allen Komfort eines modernen Gabelstaplers. Der Sitz ist luftgefedert. Das Lenkrad ist links, der Multipilot – der sämtliche Funktionen in einer Hand bündelt – rechts in die jeweilige Armlehne integriert. Die herunterklappbare linke Armlehne begünstigt ebenso wie die große, von oben einsehbare Trittstufe einen leichten und bequemen Ein- und Ausstieg. Das Fahrzeug kann offen oder – beispielsweise für den Außeneinsatz – mit einer rundum verglasten Kabine samt Heizung geliefert werden.

Drehstromtechnik: Leistungen wie ein Verbrenner

Das Drehkabinenfahrzeug EFG D30 bietet die gleichen Vorteile wie alle seine „Verwandten“ in der Reihe der Elektrostapler aus dem Hause Jungheinrich. Durch den Einsatz der Drehstromtechnik erreicht das Gerät Leistungen wie die verbrennungsmotorisch angetriebenen Gabelstapler.

Mit dem Fahrzeug, das weniger als 5.100 Kilogramm auf die Waage bringt, können Geschwindigkeiten bis zu 20 Kilometern pro Stunde gefahren werden. Hinzu kommen höchste Umschlagleistungen durch Spitzenwerte beim Beschleunigen, Fahren und Heben. Die Hubgeschwindigkeit mit und ohne Last liegt bei 0,50 bzw. 0,67 Metern in der Sekunde. Ein sehr guter Wirkungsgrad sowie eine effektive Energierückgewinnung gewährleisten zudem längere Einsatzzeiten.

Seitlicher Batteriewechsel: Ein Kran ist nicht mehr erforderlich

Eine Neuerung gibt es auch beim Batteriewechsel. Dieser ist beim EFG D30 seitlich möglich. Ein Kran wird hierfür nicht mehr benötigt. Die Batterie ruht auf Rollen. Der Austausch kann mit einer einfachen Wechselvorrichtung geschehen und mittels herkömmlicher Deichselgeräte durchgeführt werden. Optional ist auch eine Wechselstation erhältlich.

Weitere Unterschiede zur herkömmlichen Elektrostapler-Baureihe liegen im Lenk- und Bremssystem. Das Lenksystem arbeitet elektro-hydraulisch. Gebremst wird, wie auch bei allen anderen Elektrostaplern, grundsätzlich regenerativ mit Rückspeisung der Energie in die Batterie. Jedoch ist die Bremse beim EFG rein elektrisch und besitzt drei Stufen: regenerative Motorbremse mit Energierückgewinnung, elektrische Gegenstrom-Bremse, Nothalt durch einfallende Federspeicher-Lamellenbremse.

Jungheinrich-CurveControl: Aktive Sicherheit für höhere Stabilität

Das Drehkabinenfahrzeug verfügt über ein hohes Maß an aktiver Sicherheit. Durch die Jungheinrich-CurveControl wird die Fahrgeschwindigkeit bei Kurvenfahrten automatisch reduziert. Dieses aktive Sicherheitssystem schließt – gemeinsam mit dem extrem niedrigen Fahrzeugschwerpunkt – Kippunfälle durch zu schnelle Kurvenfahrt nahezu aus. Ein weiteres Sicherheitsfeature ist die automatische Feststellbremse. Sie verhindert unkontrolliertes Zurückrollen auf Rampen oder Steigungen.

Wie bei den herkömmlichen Elektrostaplern aus dem Hause Jungheinrich steuert und überwacht die BoardControl-Unit permanent alle Funktionen des EFG D30. Durch die Impulssteuerung wird ruckfreies Fahren, dynamisches Reversieren sowie millimetergenaues Positionieren bei sehr niedrigem Energieverbrauch realisiert. Durch fünf individuell modifizierbare Arbeitsprogramme ist die optimale Anpassung an jeden Einsatzfall des Gabelstaplers gewährleistet.

Die Jungheinrich AG gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik und hat sich zum produzierenden Logistikdienstleister entwickelt. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2004 mit rund 9.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 1.531 Millionen Euro. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.




Kontaktinformationen:
Jungheinrich AG
Unternehmenskommunikation
Jan Abu Kaulfuhs
Tel.: +49 40 6948-1503
Fax: +49 40 6948-1599
jan-abu.kaulfuhs@jungheinrich.de
www.jungheinrich.de

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