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Brück, 27.03. 2008 09:02

Gemeinsames Projekt von Hartmann und Xella spart Energie und CO2

Dampf machen und dem Nachbarn einheizen

Die Produktionsunternehmen Hartmann und Xella, Nachbarn im Industriegebiet Brück, haben innerhalb kurzer Zeit ein Gemeinschaftsprojekt zur Nutzung von überschüssiger Energie umgesetzt. Abwärme, die im Ytong Werk entsteht, verwendet Hartmann seit Mitte Januar 2008 für die Beheizung des Produktionsgebäudes und des Logistikzentrums.


Xella produziert im Porenbetonwerk Brück Ytong Plansteine. Dabei werden die weißen Steine in Dampfdruckkesseln bei 180° bis 200°C gehärtet. Der dafür benötigte Dampf wird mehrfach eingesetzt, indem er in Dampfspeichern zwischengelagert und bei Bedarf abgerufen wird. Ab einem bestimmten Energieniveau kann der Dampf nicht mehr genutzt werden. Er wird dann von ca. 110 Grad auf 40 Grad heruntergekühlt, und die dabei frei werdende Energie wurde bisher in die Umwelt abgegeben. Nach Investitionen von Xella in eine Wärmerückgewinnungsanlage nutzt die benachbarte Paul Hartmann AG, die am Standort Brück Inkontinenzprodukte herstellt, jetzt die Überschussenergie von Xella und beheizt damit ihr Produktionsgebäude und das Logistikzentrum.

Die Einsparungen sind beträchtlich: Jährlich werden so rund drei Gigawattstunden an Primärenergie weniger benötigt. Diese Menge reicht aus, um 150 Einfamilienhäuser ein Jahr lang zu beheizen. Die Verringerung des benötigten Primärenergieaufwands geht zugleich einher mit einer entsprechenden Verminderung der Kohlendioxid-Emissionen. So werden durch diese Maßnahme ca. 600 t CO2-Ausstoß vermieden.

„Die erste Idee zu dieser Art der Energienutzung hatten wir im Juni 2007“, erläutert Jörg Kochan, damals Werkleiter des Werkes in Brück, heute Geschäftsführer Technik der Xella Deutschland GmbH. „Nach einem Gang sozusagen über die Straße haben wir uns mit den Verantwortlichen der Paul Hartmann AG schnell verständigt, so dass wir zügig mit der Umsetzung beginnen konnten.“

In zwei Monaten Bauzeit wurden etwa 1.500 Meter Rohrleitungen zwischen den beiden Unternehmen gelegt. Xella speist auf der einen Seite heißes Wasser ein, das nach Durchlauf durch einen Plattenwärmetauscher auf der anderen Seite als Wärmeenergie in das Heizungssystem von Hartmann abgegeben wird. Von dieser Technik profitieren beide Firmen gleichermaßen.

„In diesem Projekt gibt es nur Gewinner: Beide Unternehmen profitieren von einer sinnvollen Energienutzung“, so Jörg Kochan. „Und letztlich entlasten wir die Umwelt durch einen geringeren Energieverbrauch und damit auch geringere CO2-Emissionen.“

Über die HARTMANN GRUPPE
Die HARTMANN GRUPPE ist einer der führenden europäischen Anbieter von Medizin- und Pflegeprodukten mit den Kompetenzschwerpunkten Wundbehandlung (z.B. Wundauflagen, Fixierbinden, Pflaster), Inkontinenzversorgung (z.B. Einweg-Inkontinenzslips und -einlagen sowie Produkte zur Hautpflege bei Inkontinenz) und Risikoschutz im OP (z.B. OP-Abdeckungen und OP-Bekleidung). Ergänzt wird das Portfolio durch Produkte für die Kompressionstherapie, Immobilisation und Erste Hilfe. Darüber hinaus bietet HARTMANN innovative Systemlösungen für professionelle Zielgruppen im Medizin- und Pflegebereich. Weltweit ist das Unternehmen mit Sitz in Heidenheim, dessen Schwerpunktmarkt Europa ist, in 37 Ländern mit eigenen Gesellschaften vertreten. Im Jahr 2006 erwirtschafteten knapp 9.000 Mitarbeiter in der HARTMANN GRUPPE einen Umsatz von ungefähr 1,22 Milliarden EUR. Die PAUL HARTMANN AG in Heidenheim/Brenz ist das Stammhaus der Unternehmensgruppe. Am Standort Brück befinden sich ein Betrieb für Inkontinenzprodukte und ein Logistikzentrum. Insgesamt sind in Brück 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in beschäftigt.

Über die Xella Gruppe
Xella ist mit Marken wie Ytong, Hebel und Silka der weltweit größte Produzent von Porenbeton und Kalksandsteinen und mit der Marke Fermacell führend in der Herstellung von Gipsfaser-Platten. Für den Bereich Rohstoffe steht die Goslarer Fels-Gruppe, europaweit einer der bedeutenden Anbieter von Kalk und Kalkstein. Xella International ist einer der fünf Geschäftsbereiche der Duisburger Haniel-Gruppe. Im Jahr 2006 haben die rund 7.400 Mitarbeiter von Xella einen Umsatz von 1,24 Milliarden Euro erwirtschaftet. Am Standort Brück beschäftigt Xella rund 70 Mitarbeiter. Das Ytong Werk produziert hochwärmedämmende, massive Porenbeton-Steine. Darüber hinaus ist hier die Abteilung Bauphysik der Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft angesiedelt. Xella ist in Europa in 35 Ländern präsent und betreibt darüber hinaus Werke in den USA, in Mexiko, Chile und China.



Bildunterschrift:
Das Bild zeigt (v.l.n.r.): Jörg Kochan, Geschäftsführer von Xella Deutschland, Wilhelm Eßlinger, Senior Manager bei Hartmann, Hardy Lenz, kommissarischer Werksleiter bei Xella Deutschland in Brück und Guido Klande, Firma Hartmann.

Kontaktinformationen:
Xella International GmbH

Franz-Haniel Platz 6-8
47119 Duisburg
Ernst Arelmann
Leiter Kommunikation
Tel. 0203 806 9625

Hans-Peter Ahle
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0203 806 9710

Fax: 0203 806 9540
E-Mail:


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