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Reaktivierung der Strecke Raubach – Selters legt Grundstein für mehr Schienenverkehr Westerwaldbahn und Railion bauen Kooperation aus Durch die Reaktivierung der rund zwölf Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Selters und Raubach übernimmt die Westerwaldbahn im Auftrag von Railion, der Güterbahn der Deutschen Bahn AG, den Güterverkehr auf der Gesamtstrecke von Betzdorf über Altenkirchen, Selters bis nach Siershahn. Wesentlicher Vorteil für die Kunden ist eine kürzere Transportzeit, da durch den reaktivierten Abschnitt eine erhebliche Laufwegverkürzung auf der Gesamtstrecke erreicht wird. So können die Züge künftig auf dem direkten Weg über Betzdorf, Altenkirchen, Raubach nach Selters zugeführt werden und müssen nicht mehr den Umweg über Limburg fahren. Die neue Infrastruktur, die voraussichtlich ab Dezember 2005 in Betrieb gehen soll, bietet die Möglichkeit, dem Kunden leistungsfähige Angebote zu machen und somit den Grundstein für mehr Verkehr auf der Schiene in der Region zu legen. "Die Kooperation mit der Westerwaldbahn ist ein Beispiel dafür, wie man Schienenverkehre wirtschaftlich darstellen kann, um den Kunden marktgerechte Angebote zu unterbreiten", so Brecht Günther, Leiter Cargo Zentrum Hagen von Railion. Komplette Züge werden von Railion im Schienenfernverkehr von verschiedenen Stahlwerken bis nach Betzdorf gefahren. Von dort werden sie dann von der Westerwaldbahn bis zum Empfänger gebracht. Hauptkunde von Railion in Selters ist die Firma Schütz GmbH & Co.KG aA, die bislang jährlich rund 90.000 Tonnen Coils (Stahlblech-Rollen) über die Schiene zur weiteren Verarbeitung empfängt. "Die neue, kürzere Streckenführung mit der Westerwaldbahn ist für uns so attraktiv, dass wir unser Transport- und Logistikkonzept komplett auf die Schiene ausgelegt haben. Bereits für 2005 sind 140.000 Tonnen Coils per Schiene geplant, Tendenz steigend", so Firma Schütz. Der Bahnhof Selters, der sich im Eigentum der Firma Schütz befindet, wurde bereits in den letzten Jahren komplett umgebaut und die Gleisanlagen erneuert. Der Eingang der Coils ist somit werksintern komplett auf die Bahn umgestellt worden. Durch die Umstellung der Verkehre auf die Schiene werden rund 6.000 Lkw Fahrten im Jahr eingespart. Für die Reaktivierung der stillgelegten Bahnstrecke Selters-Raubach für den Schienengüterverkehr hat das rheinland-pfälzische Verkehrsministerium eine Investitionssumme von 648.320 Euro bewilligt. Dies entspricht der Hälfte der förderfähigen Kosten. Der Rest wird aus Eigenmitteln der Westerwaldbahn und über Zuschüsse der Kreise Altenkirchen und Neuwied sowie des Westerwaldkreises finanziert. "Für die Region bedeutet die Wiederöffnung der Strecke den Grundstein für wachsende Verkehre auf der Schiene", so Horst Klein, Geschäftsführer der Westerwaldbahn GmbH. Die kreiseigene Westerwaldbahn kooperiert seit Jahren im Schienengüterverkehr mit der Deutschen Bahn AG und bedient bereits seit 1998 die Güterverkehrskunden auf dem Streckenabschnitt Altenkirchen-Raubach. Railion ist die führende europäische Güterbahn und bedient mit 25.000 Mitarbeitern in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Italien und der Schweiz 4.300 Kundengleisanschlüsse. Railion fährt 5.000 Güterzüge pro Tag und entlastet damit Europas Straßen um rund 100.000 Lkw-Transporte. Railion gehört zum Ressort Transport und Logistik der Deutschen Bahn AG. Kontaktinformationen: Railion Deutschland AG Unternehmenskommunikation, Rheinstraße 2, 55116 Mainz/Germany Telefon: +49 (0) 6131/15- 60200 Fax: +49 (0) 6131/15- 60200 E-Mail: thomas.t.altmann@railion.com Verantwortlich für den Inhalt: Thomas Altmann
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