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Bundeswehr 2030 - Kompakttagung bei der CONET AG Hellseherische Fähigkeiten wollten die Referenten nicht an den Tag legen – wohl aber erkennbare Trends und Entwicklungen für die kommenden 25 Jahre aufzeigen. Um die Herausforderungen und veränderten Rahmenbedingungen, die sich den Streitkräften der Zukunft präsentieren, ging es bei der ersten Kompakttagung des Europäischen Verbandes für Defence Public Private Partnership e.V. (EPPP) am vergangenen Montag. In den Räumen der Hennefer CONET AG tauschten sich mehr als 70 Vortragende und Besucher aus Politik, europäischem Verteidigungssektor und Wirtschaft über mögliche Modelle der Zusammenarbeit aus. Im Mittelpunkt der Vorträge der Bundeswehrvertreter standen gesellschaftliche Aspekte ebenso wie daraus resultierende Ansprüche an eine neue inhaltliche und strukturelle Ausrichtung der Bundeswehr. Aus Überlegungen zur veränderten Demografie und Ökonomie sowie den neuen Bedrohungsszenarien durch den Terrorismus zog Oberst i.G. Tjark Rössler vom Zentrum für Transformation der Bundeswehr seine Konsequenzen: Ein zukünftig erfolgreiches Agieren international vernetzter Streitkräfte sei nur dann möglich, wenn eine stärkere Einsatz- und Prozessorientierung die Bundeswehr in ihrem Auftrag, ihren Aufgaben, Fähigkeiten und ihrer Ausrüstung handlungsfähig mache. Dies sei wiederum nur dann finanzierbar, wenn neue Kooperationsmodelle und eine engere Zusammenarbeit zwischen ziviler Wirtschaft und Streitkräften erfolgreich eingeleitet würden. Gleichzeitig warnte Rössler aber auch davor, Veränderungen zu forcieren oder allzu ungeduldig zu erwarten. Brigadegeneral Günter Schwarz, Leiter des Kompetenzzentrums Modernisierung der Bundeswehr, konzentrierte sich in seinem Vortrag auf die Struktur der Bundeswehr. Dabei entwickelte er ein hypothetisches Geschäftsmodell, in dem außer den Kernkompetenzen der Streitkräfte in Einsatz und Grundorganisation alle übrigen Bereiche in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft durch Servicebetriebe oder privatisierte Unternehmen übernommen würden. Das Bundesverteidigungsministerium könne man sich in diesem Zusammenhang beinah als eine Art "Holding" vorstellen. Aus ihrem bereits mehrjährigen Erfahrungsschatz im Bereich der öffentlich-privaten Kooperation berichteten die aus Großbritannien angereisten Gäste Lawrence Bryant vom britischen Verteidigungsministerium und Tim McMillan von Thales UK. Auch hier sei zu Beginn einiges an Lehrgeld zu zahlen gewesen, doch inzwischen habe sich eine Systematik unterschiedlicher, erfolgreicher Vertragsmodelle herauskristallisiert. Als Vertreter der Wirtschaft wies Jürgen Zender, Mitglied im Vorstand der CONET AG, darauf hin, dass für ein zukünftig erfolgreiches Agieren der Streitkräfte eine Adaption der in der Wirtschaft schon lange gängigen Leitlinien unumgänglich sei. Zahlreiche Vertreter aus Industrie und Kooperationsunternehmen zwischen Bundeswehr und Wirtschaft, wie der LH Bekleidungsgesellschaft mbH, der BwFuhrparkService GmbH, der HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH oder der g.e.b.b. mbH berichteten von ihren Erfahrungen und Vorhaben. Unter anderem stellte Bernhard Schinnen von der Dussmann AG & CO. KGaA dabei die in Kürze in Südbayern an 13 Bundeswehr-Standorten anlaufende Ablösung der Truppenküchen durch ein modernes Catering des Dienstleisters vor. Der Europäische Verband für Defence Public Private Partnership e.V. / European Association for Defence Public Private Partnership – EPPP wurde am 3. November 2004 gegründet und versteht sich als Förderer von Interessen und Zusammenarbeit zwischen Verteidigungssektor und ziviler Wirtschaft in Europa. Seine vordringlichen Ziele sind die rechtliche wie fachliche Information zum Thema PPP im Verteidigungsbereich und die Vernetzung von privatwirtschaftlichen Anbietern zum Nutzen der öffentlichen Auftraggeber. PPPs sind eine Art Joint Venture zwischen öffentlichen Einrichtungen und Privatwirtschaft und umfassen nach Ansicht des EPPP vollständige Privatisierungen staatlicher Versorgungsbetriebe ebenso wie private Beteiligungen an teilöffentlichen Unternehmen. "Menschen arbeiten für und mit Menschen." Getreu diesem Leitsatz bietet die CONET AG erfolgreich seit 1987 Lösungen aus den Bereichen Consulting, Software-Entwicklung sowie Informationstechnologie und Telekommunikation. Industrie-Unternehmen und öffentliche Auftraggeber nutzen das Know-how des mittelständischen IT-System- und Beratungshauses mit derzeit mehr als 200 Mitarbeitern an den Standorten Hennef, Augsburg und Berlin. CONET erzielt stabile jährliche Umsätze von rund 30 Millionen Euro, engagiert sich aktiv im Branchenverband BITKOM und verfügt über die aktuelle ISO 9001:2000-Zertifizierung. Kontaktinformationen: CONET AG Simon Vieth, Pressesprecher Theodor-Heuss-Allee 19 53773 Hennef Tel.: +49 2242 – 939-246 Fax: +49 2242 – 939-333 E-Mail: presse@conet.de
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