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Viel Neues zum Schutz der Kartoffel Praxisversuche ermöglichten Blick in die Entwicklung neuer Pflanzenschutzmittel für den Kartoffelbau Langförden Bayer CropScience Kartoffeltag 2005 Kartoffelanbauern, Beratern und Landhändlern aus ganz Deutschland inzwischen als Profitreff in Sachen Pflanzenschutz. Auf den großflächigen Versuchsparzellen präsentiert die Bayer CropScience Deutschland GmbH mittlerweile einen der größten deutschen Kartoffel-Pflanzenschutzversuche. Neben Strategien der Krautfäulebe-kämpfung können dort Konzepte zur Unkrautbekämpfung, der Krautabtötung und zur Ernteerleichterung sowie der Saatgutbehandlung und insektiziden Spritzapplikationen in unterschiedlichsten Varianten miteinander verglichen werden. So folgten auch in der vergangenen Woche mehr als 200 interessierte Fachbesucher der Einladung von Bayer CropScience zur Feldbegehung und Experten-Diskussion. Der traditionelle Kartoffeltag in Langförden nahe Vechta gilt unter Phytophthora breitet sich weiter aus Dabei präsentierte zunächst Dr. Joachim Kakau von der Landwirtschaftskammer Weser-Ems aktuelle Erkenntnisse zur Verbreitung des Krautfäuleerregers. Auch wenn in diesem Jahr in nahezu allen Anbauregionen Deutschlands von einem mittleren Befallsdruck ausgegangen werden konnte, zum Teil bedingt durch den sehr trockenen Witterungsverlauf Anfang bis Mitte Juni, zeigen die Anbauerfahrungen, dass vor allem die Witterungsentwicklung im Juli ein wesentlicher Faktor für die Epidemie von Phytophthora infestans darstellt. Sie nimmt zudem an Aggressivität weiter zu. „Das bedeutet für den Kartoffelanbauer, dass seine Reaktionszeiten, vor allem um geeignete Behandlungstermine zu nutzen, immer geringer werden.“ Dazu Dr. Kakau weiter: „Unter günstigen Bedingungen erfolgt alle drei bis vier Tage eine Generationsfolge mit neuer Sporenbildung an der Infektionsstelle.“ Für eine erfolgreiche Bekämpfung seien deshalb sichere Grundlagen für die Entscheidungsfindung absolut notwendig. - Hier bieten sich mittlerweile internetbasierte Prognosemodelle wie beispielsweise Symphyt – online erreichbar unter www.isip.de - als wichtige, zuverlässige Entscheidungsgrundlage an. Anschließend erläuterte Dr. Martin Wegener, Entwicklungsmanager bei Bayer CropScience, die besondere Eignung von Gemini® für die Abschlussbehandlung zum Schutz der Kartoffel vor der Knollenfäule. Zahlreiche Neuentwicklungen im Praxistest Möglich war bei der diesjährigen Versuchsbegehung auch ein Blick in die aktuelle „Entwicklungs-Pipeline“ von Bayer CropScience. Im Bereich der Kartoffelfungizide stehen hier gleich zwei neue Produkte vor der Zulassung und Markteinführung. Beide zeigen, in geringer Menge eingesetzt, eine lang anhaltende Wirkung. Der neue Wirkstoff Fluopicolide wird mit dem Saftstrom in der Pflanze zu den Blattspitzen verteilt und schützt auch den Blattneuzuwachs der Pflanze. Fluopicolide besitzt eine Mehrfachwirkung bei der Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule. So wird die direkte und indirekte Sporangienkeimung unterdrückt, zudem gibt es Effekte auf die Mycelentwicklung. Längerer insektizider Schutz in Arbeit Im Bereich der Insektizide konnte Dr. Susanne Kretschmann, Produktmanagerin bei Bayer CropScience, interessante Neuentwicklungen auf den Versuchsflächen vorstellen: Bayer entwickelt derzeit zwei neue Produkte auf Basis des Wirkstoffes Thiacloprid. Hierbei handelt es sich um Insektizide für die Blattapplikation mit systemischen und Kontakt-Eigenschaften und einer Breitenwirkung gegen saugende und beißende Insekten. Obwohl der Wirkstoff schon länger bekannt ist und sich in der Praxis bewährt hat, haben die Bayer-Chemiker eine neue Formulierung entwickelt. Die Produkte, die ebenfalls 2007 bzw. 2008 für den Anbau verfügbar sein sollen, besitzen dadurch eine deutlich verbesserte Startwirkung, sind aufgrund der neuen Formulierung sehr regenstabil und werden schnell durch die Pflanze aufgenommen. Zudem soll der Wirkstoff mit einer B4-Auflage eingestuft werden. Mit Thiacloprid in Kombination mit dem bereits zugelassenen Wirkstoff Deltamethrin entwickelt Bayer CropScience zurzeit ein Insektizid, welches speziell zum Resistenzmanagement im Pflanzkartoffel-anbau eingesetzt werden soll. Die Bayer CropScience Deutschland GmbH mit Sitz in Langenfeld ist die deutsche Vertriebsgesellschaft der Bayer CropScience AG. Das innovative Produktsortiment umfasst neben Herbiziden, Fungiziden, Insektiziden sowie Produkten zur Saatgutbehandlung auch Anwendungen im nicht-landwirtschaftlichen Bereich, beispielsweise Schädlingsbekämpfungsmittel für Haus und Garten oder für die gewerbliche Nutzung. Zukunftsgerichtete Aussagen Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Bayer CropScience AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance unserer Dachgesellschaft Bayer AG wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die in Berichten der Bayer AG an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben worden sind. Weder die Bayer AG noch die Bayer CropScience AG übernehmen die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. Kontaktinformationen: Bayer CropScience Deutschland GmbH Utz Klages Tel.: 02173 / 2076-298 Fax: 02173 / 2076-468 E-Mail: utz.klages@bayercropscience.com www.bayercropscience.de
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