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BayWa - Starke Ergebnissteigerung im zweiten Quartal: Prognosen für Umsatz- und Ergebnisanstieg 2005 bestätigt Mit seinem bisher besten Quartalsergebnis hat der BayWa-Konzern von April bis Juni stark aufgeholt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 43,2 Mio. Euro liegt um 29 Prozent über dem Vorjahresquartal. Im Halbjahresvergleich wurde damit der witterungsbedingte Rückstand des ersten Quartals bereits weitgehend kompensiert. Gegenüber dem Halbjahr 2004 liegt der Konzern beim EGT noch um 3,3 Mio. Euro zurück und erreicht 28,3 Mio. Euro. Die Konzernumsätze übertreffen um 5,2 Prozent das erste Halbjahr 2004 und erreichen mit 3,1 Mrd. Euro einen neuen Zwischen-Höchststand. Zur Jahresmitte sieht sich das Unternehmen in seinen Prognosen bestätigt, Umsatz und Ergebnis 2005 erneut steigern zu können. „Das außergewöhnlich gute zweite Quartal und der positive Trend der letzten Monate verdeutlichen, dass der BayWa-Konzern sein angestrebtes Ziel einer erneuten Ergebnisverbesserung zum Jahresende erreichen kann“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende der BayWa AG, Wolfgang Deml, die Geschäftsentwicklung und die Aussichten für 2005. Der Konzern habe bei seinen Kernsparten eine starke Marktposition, und die positive Ergebnisentwicklung sei stetig. Auch die längerfristige Marktentwicklung im Agrar- und Baubereich schätzt Deml als günstig für die BayWa und ihre Tochterunternehmen ein. Das steigende Interesse des Kapitalmarkts am BayWa-Konzern unterstreiche diese Einschätzung. Trotz des ungewöhnlich schwachen ersten Quartals liegt der Umsatz mit 3,1 Mrd. Euro bereits über Vorjahreshöhe. Die Steigerung ist auch auf die hohen Ölpreise im Energiesegment und den erweiterten Konsolidierungskreis zurückzuführen. Der Auslandsanteil der Konzernumsätze kletterte im Halbjahresvergleich von 32,4 Prozent auf 35,8 Prozent. Agrar: Leichtes Umsatzplus – Ergebnis stabilisiert sich Das Agrarsegment hat sich nach schwachem Saisonstart bis zum 30. Juni 2005 stabilisiert. Der Segmentumsatz lag nach sechs Monaten mit 1,4 Mrd. Euro um 1,8 Prozent über Vorjahresniveau. Bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Betriebsmitteln erwirtschaftete der Konzern 1,1 Mrd. Euro Umsatz und übertraf per Ende Juni die Vergleichszahl des Vorjahres um knapp ein Prozent. Die Steigerung in der Sparte Technik von 5 Prozent ist im Wesentlichen auf die Erweiterung des Konsolidierungskreises und auf Abrechnungen von Auftragsbeständen aus dem Vorjahr zurückzuführen. Das noch immer niedrige Investitionsklima in der deutschen Landwirtschaft hellt sich kaum auf. Das EGT im Segment Agrar holte im zweiten Quartal stark auf und liegt zum 30. Juni mit 27,1 Mio. Euro nur noch 9,5 Prozent unter der Vergleichszahl des Vorjahres. In der Sparte Agrar spielten saisonal höhere Getreidebestände und niedrigere Preise eine Rolle. Die Sparte Technik befindet sich weiter auf Restrukturierungskurs, der in dieser Umsetzungsphase zusätzliche Kosten verursacht. Baustoffhandel im Aufholprozess Die Umsätze im Segment Bau erreichten zur Jahresmitte 721,6 Mio. Euro und blieben damit im Halbjahresvergleich um 4,9 Prozent zurück. Im Baustoffhandel konnte der Konzern die Erlöse seit April erheblich steigern und damit den verspäteten Baubeginn im Frühjahr fast ausgleichen. Die Umsätze der Sparte Bau & Gartenmarkt bewegten sich nach sechs Monaten konzernweit leicht über Vorjahresniveau. Während in Deutschland ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist, nahm der Umsatz in Österreich durch Erweiterung des Konsolidierungskreises zu. Das Halbjahresergebnis im Segment Bau beläuft sich auf minus 2,4 Mio. Euro; im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 0,4 Mio. Euro. Hier wirkt noch der witterungsbedingt späte Baubeginn nach. Im zweiten Quartal allein lag das EGT dagegen mit 20,5 Mio. Euro um knapp 7 Mio. Euro über dem Ergebnis des Vorjahresquartals. Preisbedingter Umsatzanstieg im Mineralölhandel Der hohe Ölpreis ließ in der ersten Jahreshälfte auch im BayWa-Konzern die Umsätze nach oben schnellen. 763,5 Mio. Euro bedeuten einen Umsatzanstieg von 23 Prozent. Dem stehen niedrigere Verkaufsmengen in fast allen Warenbereichen des Mineralölvertriebs gegenüber. Besonders bei Heizöl warten die Verbraucher auf niedrigere Preise, während sich bei Diesel noch immer das schwache Frühjahrsgeschäft beim Bau und in der Landwirtschaft auswirkt. Das EGT im Segment Energie erreichte mit 0,2 Mio. Euro fast die Vorjahreshöhe von 0,3 Mio. Euro. Die saisonalen Aufholeffekte bei Heizöl und Diesel lassen in Verbindung mit Kostensenkungen eine Ergebnisverbesserung im weiteren Jahresverlauf erwarten. Sonstige Aktivitäten: Wachstum bei Autohäusern Die Umsätze der Konzerngesellschaften, die mit Konsumgütern und Autos handeln, erhöhten sich im ersten Halbjahr 2005 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 143,6 Mio. Euro auf 164,0 Mio. Euro. Zum Plus steuerten Autohaus-Gesellschaften des Konzerns in Württemberg ebenso bei wie die Erweiterung des Konsolidierungskreises um eine Fruchtsaftkonzentrat-Tochter in Polen. Die Steigerung des Ergebnisses im Segment Sonstige Aktivitäten von knapp einer Million Euro auf 3,5 Mio. Euro basiert auf dem einmaligen Veräußerungsgewinn einer Finanzbeteiligung in Österreich. 2005: Umsatzanstieg und Ergebnisverbesserung „Die Rekord-Zuwächse im zweiten Quartal haben trotz der ungünstigen Witterung und des damit schwachen Geschäftsstarts am Jahresanfang das Erreichen der Konzernziele für 2005 bekräftigt“, begründete Deml den Optimismus für das Gesamtjahr. Zusammen mit Zukäufen und Konsolidierungserweiterungen werde ein Anstieg des Umsatzes und eine erneute Verbesserung des Ergebnisses erwartet. Da für dieses Jahr wieder eine gute Ernte prognostiziert werde, seien positive Auswirkungen auf die Sparten Agrar und Technik wahrscheinlicher geworden. Das Bausegment werde trotz des ungewöhnlich späten Baubeginns den Umsatz mit Akquisitionen und aufgrund der guten Position im Modernisierungsbereich steigern. Beim Segment-Ergebnis Bau rechnet Deml mit einer stabilen Entwicklung. Im Energiesektor zeichneten sich Nachzieheffekte bei Heizöl und Diesel ab, die auch diesem Segment positive Impulse geben werden. Kontaktinformationen: Lothar Schönberger, BayWa Presse und Öffentlichkeitsarbeit Tel. 089-9222-3692; Fax -3698; E-Mail: Lothar.Schoenberger@baywa.de
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