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Schienenlogistik ermöglicht Produktionsverbund zwischen Berlin und Bosporus Erstmals hat Samsung einen ganzen Sonderzug voller Farbbildröhren vom Berliner Werk an den Bosporus rollen lassen. Damit setzt der mit mehr als 250.000 Beschäftigten fünftgrößte Konzern der Welt auch in Europa auf kontinentale Schienenlogistik, um die Produktion des Herstellers Beko Elektronik in der Türkei mit hochwertigen Elektronikkomponenten zu versorgen. Die auf europaweite Schienenlogistik spezialisierte Railog GmbH hat gemeinsam mit Stinnes Intermodal und Schenker-Arkas den gesamten Zuglauf von Berlin-Großbeeren bis zum knapp 3.000 Kilometer entfernten Zielbahnhof Istanbul-Halkali innerhalb von nur zwei Tagen projektiert, das "rollende Material" organisiert und mit ihren Partnergesellschaften in Ost- und Südosteuropa den Zuglauf über Ungarn und Rumänien gesteuert. Loks und Waggons stellte Railion zur Verfügung. Europas Rail-Carrier Nummer Eins beförderte den Sonderzug auch bis zur deutschen Grenze bei Passau. Günther J. Ferk, Geschäftsführer der Railog GmbH: "Weil sich die Laufzeiten auf der Schiene nach festen Fahrplänen richten, kann der Zugtransport exakt in die Planungs- und Prozesssteuerung von Lieferanten und Herstellern eingebunden werden. Deshalb beziehen immer mehr multinational erfolgreiche Unternehmen wie Samsung die Schiene in ihre Logistikkonzepte ein." Für die Produktionsversorgung und für die Beschaffungslogistik ist die Schiene der ideale Verkehrsträger gerade auf großen kontinentalen Entfernungen. Hier können nach Überzeugung von Günther J. Ferk die ökonomischen und ökologischen Vorteile des Bahntransports sinnvoll genutzt werden. Der Railog-Kunde Samsung hatte gezielt nach einer Alternative zur Seefracht gesucht. "Wir haben uns für den Schienentransport unserer Produkte entschieden, weil die Transportdauer kürzer ist und Railog uns zudem kurzfristig die erforderlichen Kapazitäten bereit stellen konnte", erläuterte Ingolf Hirschfeld, Abteilungsleiter Logistik, von Samsung in Berlin. Seit Anfang März 2005 verbindet Railog, einer der führenden Anbieter für schienen-integrierte Logistikdienstleistungen in ganz Europa, mit dem Türkei Container Shuttle (TCS) Deutschland und den Staat am Bosporus. Der TCS verkehrt wöchentlich zwischen dem Großraum Rhein-Ruhr und Istanbul-Halkali und zurück. Der regulär verkehrende TCS wird von der verladenden Wirtschaft inzwischen so gut angenommen, dass der Transport für Samsung - immerhin knapp 600 Tonnen Farbbildröhren in 31 Containern - die Kapazität des Zuges gesprengt hätte. Aus diesem Grund hatte Railog kurzfristig den Sonderzug von Berlin an den Bosporus organisiert. "Dabei boten wir unseren Kunden auch in diesem Fall eine durchgängige Logistikkette vom Lieferanten zum türkischen Montagewerk", schilderte Günther J. Ferk. In Berlin hatte Railog die High Cube-Container dem Kunden Samsung im Werk zur Verfügung gestellt, sie nach der Beladung im Shuttleservice zum Terminal Großbeeren befördert und auch den Nachlauf in der Türkei gemeinsam mit der türkischen Schenker-Tochter Schenker-Arkas vom Bahnhof zum Empfänger per Lkw übernommen. Der wöchentliche TCS-Verkehr umfasst 17 Waggons mit jeweils zwei 45 Fuß langen High Cube-Containern, deren Breite auf die Maße von Europaletten abgestimmt sind. Mit der schlagkräftigen Kombination von Schienenverkehr und Straßentransport ist der Shuttle-Service von Railog für Kunden innerhalb eines großen Einzugsgebiets attraktiv. In der Türkei erschließt der TCS die gesamte Wirtschaftsregion auf der europäischen und auf der asiatischen Seite des Bosporus, in Deutschland die Wirtschaftsräume Rhein/Ruhr, Rhein/Main sowie die deutschen und die niederländischen Seehäfen. Der Türkei Container Shuttle fährt jeweils samstags von Duisburg und Istanbul-Halkali. Bereitstellung der Ware ist freitags. Mit rund 140 Mitarbeitern an 19 Standorten in acht europäischen Staaten bewegte Railog im Jahr 2004 etwa fünf Millionen Tonnen Güter und disponierte europaweit annähernd 160.000 Waggons. Damit ist Railog einer der europäischen Marktführer für bahnaffine Logistik in den Bereichen Neumöbel, Ton und Fliesen sowie Weiße Ware. Railog ist zertifiziert nach DIN ISO 9001:2000, betreibt ein Umweltschutz-Management nach DIN ISO 14001 und setzt Arbeitsschutzbestimmungen nach OHSAS:18001 (Occupational Health and Safety Management Systems) um. Railog ist ein Unternehmen der Schenker AG. Schenker ist mit einem Umsatz von 8 Milliarden Euro, rund 39.000 Mitarbeitern und 1.100 Standorten einer der weltweit führenden integrierten Logistik-Dienstleister. Schenker bietet Landverkehr, Luft- und Seefracht sowie umfassende logistische Lösungen und globales Supply Chain Management aus einer Hand. Schenker gehört zum Ressort Transport und Logistik der Deutschen Bahn AG. Kontaktinformationen: Lisa Baum Railog GmbH Unternehmenskommunikation Langer Kornweg 34 A 65451 Kelsterbach Deutschland Tel: +49 6107 509-110 Fax: +49 6107 509-199 lisa.baum@railog.net
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