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Kaiserslautern, 30.09. 2008 08:41



Kaiserslautern wird neuer Technologiestandort für John Deere

Im Rahmen seiner europaweiten Wachstumsinitiativen
will Deutschlands größter Landtechnikhersteller John Deere in Kaiserslautern
ein europäisches Technologie- und Innovationszentrum einrichten. An dem künftigen
Standort im Kaiserslauterer PRE-Park, unmittelbar am BAB Kreuz der A 6 / A 63, soll
dazu auf einer Fläche von 11.000 qm ein dreigeschossiges Gebäude entstehen, in dem
bis zu 200 Mitarbeiter Platz finden werden. Der Bezug des Gebäudes ist für das Frühjahr
2010 vorgesehen.


„Zur Stärkung unserer Innovationskraft setzen wir auf die Nähe zum Hochschulstandort
Kaiserlautern und seine benachbarten Forschungsinstitute“, so Markwart von Pentz,
Präsident der Landtechniksparte von John Deere und zuständig für den Bereich Europa,
Afrika und Südamerika. „Der Standort Kaiserlautern bietet alles, was wir an
Informations- und Kommunikationstechnologien für die Entwicklung von intelligenten
Systemen in der Landtechnik benötigen. Zudem liegt Kaiserlautern strategisch günstig
zwischen unseren beiden Produktionsstandorten Mannheim und Zweibrücken, einmal
ganz abgesehen von der Nähe zum Flughafen Frankfurt.“
Das neue Europäische Technologie- und Innovations-Centrum (ETIC) von John Deere
vollzieht den Schulterschluss zwischen bereits bestehenden ähnlichen Einrichtungen in
den Vereinigten Staaten und in Indien. Das ETIC in Kaiserlautern wird zunächst von der
John Deere AMS-Gruppe (Agrar-Management-Systemlösungen) bezogen, die sich vor
allem mit innovativen Lösungen für die Präzisionslandwirtschaft beschäftigt. Zu den
Aufgaben dieses Arbeitsbereiches gehört unter anderem die Weiterentwicklung von
satellitengestützten Lenksystemen, Telemetrielösungen, aber auch von Dokumentationssystemen
für die Erfassung von Erträgen, Feuchtegehalten und Inhaltsstoffen auf Erntemaschinen.
Bisher wurden diese Lösungen im Multimedia Internet Park (MIP) in
Zweibrücken entwickelt, der aber angesichts des raschen Wachstums der AMS-Gruppe
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und eines sich verändernden Anforderungsprofils keine hinreichenden Expansionsmöglichkeiten
mehr bietet.
„Haupt-Treiber dieser Entwicklungen sind neben stringenter werdenden gesetzlichen
Regelungen bei der Erzeugung von Nahrungsmitteln und Bioenergie vor allem
erforderliche Produktivitätssteigerungen durch den Einsatz intelligenter Technologien in
der Landtechnik“, so Dr. Thomas Engel, Geschäftsführer der John Deere AMS-Gruppe
in Europa.
Als Beispiele nannte Engel bereits im Markt eingeführte Lösungen wie das satellitengesteuerte
Lenksystem „AutoTrac“ auf Mähdreschern aus Zweibrücken in Kombination
mit „HarvestSmart“. Bei stets voller Arbeitsbreite regeln diese Systeme automatisch die
Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine anhand ihrer tatsächlichen Auslastung. Damit
kann der Mähdrescher stets an der Obergrenze seiner Leistungsfähigkeit operieren. Für
die in Zweibrücken gebauten Feldhäcksler, die Gras, Getreide und Mais als Viehfutter
aber auch zur Energiegewinnung in Biogasanlagen bergen, hat die AMS-Gruppe einen
Nah-Infrarot-Sensor entwickelt, der die Feuchtigkeit des Erntegutes misst und anhand
dieser Daten die optimale Schnittlänge automatisch regelt.
Eine weitere bedeutende Aufgabe ist die Herstellung der Kompatibilität von Anwendungen,
die auf dem heutigen amerikanischen GPS-System basieren, mit anderen
Satelliten-Systemen wie GLONASS (Russland) oder Galileo (Europäische Union). Zu
den künftigen Aufgaben des John Deere ETIC wird auch die Erarbeitung von neuen
Entwicklungsmethoden und von Systemen zur Rückverfolgbarkeit in der Nahrungsmittelproduktion
gehören.
Bei all diesen Aufgaben sind Institute der Universität Kaiserslautern und die Fraunhofer-
Institute mit dem Innovationscluster ‚Digitale Nutzfahrzeugtechnologie’ wertvolle Entwicklungspartner.
„Die Entscheidung für Kaiserlautern und den PRE-Park, dessen Betreiber sich als
profunde Partner für dieses Projekt erwiesen haben, bekundet auch unsere
Wertschätzung für Rheinland-Pfalz als Technologiestandort mit Zukunft. Denn parallel
zum ETIC wird John Deere auch weiterhin in die John Deere Werke Zweibrücken und
seine dortige Produktentwicklung investieren“, so von Pentz.
Kaiserslautern, 3. September 2008


Kontaktinformationen:
Deere & Company European Office
John-Deere-Str. 70 • 68163 Mannheim
Postadresse: 68140 Mannheim, Germany
Public Relations
Dr. Oliver Neumann
Tel.:+49 (0) 621 829-8161 • Fax: 829-8300
E-Mail:

http://www.johndeere.de


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